BQ 21 Monitoring, Evaluation und Diagnoseverfahren Evaluation: alles»könner

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Evaluation des Projekts alles»könner

Evaluation: alles»könner

Aktuell läuft die dritte Phase des Schulversuchs alles»könner. Bisher wurden Qualitätskriterien für Rückmeldeformate und Planungsinstrumente entwickelt und eine Handreichung zu den Schulformübergängen erstellt. In der verbleibenden Projektlaufzeit stehen die Qualitätsentwicklung, Erprobung und Reflexion der Rückmeldeformate, der Planungsinstrumente und der Handreichung sowie die Einbettung in ein lernförderliches Rückmeldesystem an. Auch deren nachhaltige Implementierung in den Schulen und die Einbindung der neuen Zeugnisformate in die Schulverwaltungssoftware DiViS sind Teil der dritten Projektphase.

Auftrag und Zielsetzung

Auftraggeber: Behörde für Schule und Berufsbildung

Laufzeit: September 2016 bis Juni 2020

Das IfBQ wurde gemäß Vermerk vom 15. November 2017 mit der Evaluation der dritten Phase des Schulversuchs beauftragt. Es sollen sowohl Spezifika der dritten Phase (s.o.) als auch allgemeine Aspekte des Schulversuchs abschließend evaluiert werden.

Ziel der Evaluation ist es, zu überprüfen, wie die Rückmeldeformate von den unterschiedlichen Beteiligten wahrgenommen werden und wie hilfreich sie für die weitere Lernentwicklung sind. Darüber hinaus soll die Evaluation dazu dienen, Gelingensbedingungen für eine systemische Verankerung der Rückmelde- und Planungsinstrumente zu beschreiben, um zu einer lernförderlichen Beurteilungs- und Feedbackkultur beizutragen.

Zentrale Fragestellungen

Mit der Evaluation sollen drei Themen ausgewertet werden:

  1. Zeugnisse: Welche (alternativen) Zeugnisformate werden an den alles»könner-Schulen verwendet? Wie sind die Einstellungen von Eltern und Schülerinnen und Schülern zu diesen Zeugnisformaten bezogen auf Informationsgehalt, Verständlichkeit und Akzeptanz? Wie sind die Zeugnisformate in das Rückmelde- und Planungssystem eingebettet?
  2. Rückmeldeformate und Planungsinstrumente: In der Evaluation soll der Frage nachgegangen werden, wie die entwickelten Rückmeldeformate (Portfolioarbeit, Lerntagebuch etc.) und Planungsinstrumente (z.B. Kompetenzraster) systemisch verankert sind. Wie sehen Gelingensbedingungen aus? Wie kann ein Transfer der gesammelten Erkenntnisse in eine breitere Praxis unterstützt werden?
  3. Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler: Mit diesem Thema soll der Aspekt der individuellen Kompetenzentwicklung von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen untersucht werden. Wie sind die Kompetenzen bzw. Kompetenzentwicklungen von Schülerinnen und Schülern an alles»könner-Schulen im Vergleich zu denen von Schülerinnen und Schülern an anderen Schulen?

Anlage der Untersuchung

Das Evaluationskonzept umfasst folgende Erhebungen:

  • schriftliche (Paper-Pencil-)Befragung der Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern zum Zeugnisformat
  • mündliche Befragung der Funktionsträgerinnen und Funktionsträger sowie Lehrkräfte zur systemischen Verankerung der Rückmeldeformate und Planungsinstrumente
  • Datenanalyse zur Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schüler

Die Befragungen finden im Schuljahr 2018/2019 statt. Ein Zwischenbericht soll Ende 2020 vorliegen. Der Abschlussbericht ist für das Jahr 2021 geplant.

Ansprechpartnerin

Sophie Haiker

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