Symbol

Maßnahmen Qualifikation und Benachteiligungsverbot

Symbol für keine Leichte Sprache verfügbar
Leichte Sprache
Symbol für keine Gebärdensprache verfügbar
Gebärdensprache
Vorlesen
Symbol für Drucken
Drucken
Artikel teilen

„Bei der Bewertung der Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung sind auch durch Familienaufgaben erworbene Fähigkeiten und Erfahrungen einzubeziehen, soweit sie Rückschlüsse auf die Erfüllung des Anforderungsprofils der jeweiligen Stelle erlauben“ (§ 9  Abs.1 HmbGleiG).

Qualifikation und Benachteiligungsverbot

Was heißt dies konkret?
Fähigkeiten und Erfahrungen, die aus der Erfüllung von Familienaufgaben resultieren,  sind hiernach nur dann zu berücksichtigen, soweit sie Rückschlüsse auf die Erfüllung des Aufgabenprofils der jeweiligen Stelle erlauben.

Laut Begründung zum Gesetz können Fähigkeiten auf Grund von Familienaufgaben z. B. Organisationsvermögen und soziale Kompetenz, Fähigkeit zur Kooperation, Delegation und Teamarbeit sowie Integrations- und Einfühlungsvermögen sein.

„Unterbrechungen der Erwerbstätigkeit, Reduzierungen der Arbeitszeit oder Verzögerungen beim Abschluss einzelner Ausbildungsgänge jeweils auf Grund der Wahrnehmung von Familienaufgaben sind bei der Bewertung der Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung nicht zu berücksichtigen“ (§ 9 Abs. 2 HmbGleiG).

Unterbrechungen und Einschränkungen in der Erwerbstätigkeit auf Grund von Familienaufgaben dürfen bei der Beurteilung von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nicht berücksichtigt werden. D. h., dass allein die Tatsache der Unterbrechung sich nicht nachteilig auswirken darf.



Ich wünsche eine Übersetzung in:
Danke für Ihr Interesse!

Empfehlungen