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Projekt „DreiFürEins“: Hilfe für psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche

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Emotionale Probleme gehören zu den häufigsten psychischen Symptomen im Kindes- und Jugendalter - mit erheblichen Auswirkungen auf die Lebensqualität des Kindes wie auch des Umfelds. In Deutschland ist laut einer Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen - der KIGGS-Studie - rund ein Fünftel aller Kinder und Jugendlichen psychisch beeinträchtigt. Infolge der Pandemie ist davon auszugehen, dass dieser Anteil um mindestens 50 Prozent gestiegen ist (Ergebnisse der Hamburger „Copsy“-Studie). Zur Verbesserung der psychischen Gesundheit von Schülerinnen und Schülern in Hamburg ist vor einem halben Jahr das Projekt „DreiFürEins“ gestartet, bei dem Kinder- und Jugendpsychiatrien unter Federführung der Techniker Krankenkasse mit den Regionalen Bildungs- und Beratungszentren (ReBBZ) und der Kinder- und Jugendhilfe eng zusammenarbeiten.

Kind allein auf Bank

Projekt „DreiFürEins“: Hilfe für psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche

Wenn ein Schulkind Unterstützungsbedarf hat, findet ein Erstgespräch in einem ReBBZ statt. Dabei werden klinische Symptome und Bildungsteilhabe der Kinder und Jugendlichen erfasst. Auf dieser Grundlage wird dann gemeinsam mit klinischen Fachkräften der Versorgungs- und Therapiebedarf ermittelt. In den kommenden zweieinhalb Jahren wollen die Projektpartner für bis zu 550 Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 17 Jahren therapeutische Angebote in vier ReBBZ in Altona, Altona-West, Bergedorf und Wandsbek-Süd organisieren, um ihnen und ihren Familien Unterstützung anzubieten.

„Drei für Eins“ wird für insgesamt vier Jahre mit bis zu 5,9 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gefördert. Betroffene Kinder und Jugendliche erhalten je nach Bedarf Sprechstunden, psychotherapeutische oder fachtherapeutische Angebote. Auf Wunsch können auch Krisenvereinbarungen zwischen Krankenhaus, Schule und Jugendamt und den Sorgeberechtigten getroffen werden.

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