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Gesunde Kinder lernen besser: 18 Grundschulen bekommen besondere Gesundheitsförderung

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Gute Ernährung, viel Bewegung und eine gesunde Lebensweise lernen Kinder nicht von selbst. Und auch Eltern sind mit der Gesundheitserziehung manchmal überfordert. Kinder in schwieriger sozialer Lage sind besonders gefährdet, beispielsweise Übergewicht oder psychische Auffälligkeiten zu entwickeln – mit weitreichenden Folgen für ihr weiteres Leben. Das vor einem Jahr gestartete Pilotprojekt „Schulgesundheitsfachkräfte an Hamburger Grundschulen“ leistet hier Hilfestellung. Die Schulgesundheitsfachkräfte (SGFK vermitteln Schülerinnen und Schülern die Bedeutung von gesunder Ernährung und Bewegung und stärken ihr seelisches Wohlbefinden. Inzwischen arbeiten 13 SGFK an 18 Hamburger Grundschulen.

Schülerinnen, Vorschule Schülerinnen und Schüler der Grundschule Mümmelmannsberg in Aktion.

Gesunde Kinder lernen besser: 18 Grundschulen bekommen besondere Gesundheitsförderung

Das Kooperationsprojekt von Schulbehörde, Sozialbehörde, dem Verband der Ersatzkassen (vdek) und dem Bezirksamt Nord ist zunächst bis April 2025 befristet. Die Kosten des Projekts, rund 3,1 Millionen Euro, werden je zur Hälfte von den Ersatzkassen und der Stadt Hamburg getragen. Die Schulgesundheitsfachkräfte sollen eine Brückenfunktion zwischen der Schule, dem Elternhaus, dem Stadtteil und dem Kinder- und Jugendgesundheitsdienst übernehmen. Bei ihrem Einsatz kann es um Themen gehen wie beispielsweise Ernährung, Bewegung, Hygiene sowie psychische Gesundheit. Die SGFK sind damit keine „Schulkrankenschwestern“, die nur kleinere Verletzungen versorgen, sondern der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt darauf, Rahmenbedingungen für das gesunde Aufwachsen zu stärken und Kinder erleben zu lassen, was sie dafür tun können, um gesund zu bleiben.

Die Schulgesundheitsfachkräfte, die in der Regel ein Studium mit gesundheitswissenschaftlichem Schwerpunkt und eine Ausbildung in einem Gesundheitsberuf absolviert haben, vermitteln Schülerinnen und Schülern außerhalb des Unterrichts unter anderem die Bedeutung von gesunder Ernährung und Bewegung und stärken Ressourcen für seelisches Wohlbefinden. Sie unterstützen die Schule bei der Zusammenarbeit mit Eltern, beispielsweise durch gesundheitsrelevanten Austausch in Elterncafès oder auf Elternabenden. Sozialräumliche Gesundheitsangebote, einfache Zugänge zu lokalen Aktivitäten sowie zu außerschulischen Angebote der Gesundheitsförderung können durch Schulgesundheitsfachkräfte beraten und vermittelt werden.

Inzwischen arbeiten 13 Schulgesundheitsfachkräfte an 18 Grundschulen an 19 Standorten in Hamburg, davon sechs in Vollzeit- und sieben in Teilzeitstellen mit 50 Prozent. Teilzeitkräfte arbeiten an zwei Tagen in der Woche an einer Schule, Vollzeitkräfte an jeweils zwei Tagen in zwei Schulen. Ein Tag pro Woche ist für die Fortbildung und den kollegialen Austausch der Schulgesundheitsfachkräfte vorgesehen.

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