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Besuch aus Sizilien: Nach Corona-Zwangspause nehmen Austauschprojekte wieder Fahrt auf

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Nach zwei Jahren des Wartens konnten die Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte der Heinrich-Hertz-Schule in Winterhude endlich ihre Besucherinnen und Besucher aus der italienischen Partnerschule in Modica willkommen heißen. Coronabedingt hatte der Besuch im Rahmen der Europawoche immer wieder verschoben werden müssen. Im Schuljahr 2020/21 war das von der EU geförderte Erasmus-Plus-Schulprojekt „Was uns verbindet: UNESCO-Welterbe in Modica und Hamburg“ erstmals an den Start gegangen. „Gerade in der heutigen Zeit sehen wir, wie wichtig friedliche Kontakte und der Austausch mit Menschen in anderen Ländern sind“, sagt Lateinlehrer und Projektleiter Peter Probst, der das Schulprojekt initiiert hat.

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Besuch aus Sizilien

Die Partnerschaft zwischen der Heinrich-Hertz-Schule (HHS) und dem Schulverbund Istituto d'Istruzione Superiore „Giovanni Verga“ in Südsizilien soll europäische Begegnungen fördern, Vorbehalte überwinden und die europäische Idee stärken. Dabei steht neben dem Austausch auch die langfristige Arbeit an gemeinsamen Projekten zur demokratischen Bildung, interkulturellen Kompetenz und Toleranz sowie kulturellen Bildung im Vordergrund. An der HHS wird das Projekt über das Fach Latein betreut. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 10 arbeiten in einem Online-Kurs, dessen Endprodukte zwei virtuelle Kulturreiseführer zum UNESCO-Welterbe in Modica und Hamburg sind.

Auch die Reisen zur Partnerschule in Italien und Besuche der italienischen Jugendlichen in Hamburg sind wesentlicher Bestandteil des Programms – zu diesen kam es nun nach zwei Jahren Partnerschaft das allererste Mal: Im April reiste die Hamburger Schülergruppe nach Italien. „Das war richtig schön!“, schwärmt Tomma (18). In der Europawoche zeigten die zwölf Hamburger Jugendlichen ihren 16 Partnerschülerinnen und –schülern sowie deren mitgereisten Lehrkräften die kulturellen Schätze Hamburgs und der Umgebung: „Wir haben ihnen deutschen Unterricht an unserer Schule gezeigt, waren an der Nordsee zu einer Wattwanderung, haben das Miniaturwunderland besucht und eine Hafen- und Stadtrundfahrt gemacht“, erzählt Sophia (18). Den italienischen Besuchern gefiel Hamburg sehr gut, „vor allem das viele Grün und das Feeling der Großstadt“, betonten Giada (18) und Jacopo (17). Was die Gruppe sonst noch erlebt hat, lässt sich auf dem eigens für das Projekt gegründeten Twitter-Profil nachverfolgen: https://twitter.com/hhs_latein.

Wie an der Heinrich-Hertz-Schule nehmen aktuell auch viele andere Europa- und Austauschprojekte an Hamburger Schulen wieder Fahrt auf. Viele nutzten die Europawoche, um internationale Gäste einzuladen. Auch am bundesweiten EU-Projekttag – in Hamburg fand er wegen der Maiferien am 1. Juni statt – gab es zahlreiche Aktionen an Hamburger Schulen

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