Kleine Schule An der Glinder Au im Fußball ganz groß

Glinder Au
30.06.2023

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Universität, Schulbehörde und Wissenschaftsbehörde starten gemeinsame Offensive

VIVO-Gebäude soll zur neuen Stadtteilschule Ottensen umgebaut werden

Bei einem deutschlandweiten Fußballturnier hat die Billstedter Grundschule den ersten Platz errungen

Beim plattdeutschen Vorlesewettbewerb sind vier Schülerinnen die Besten

Rund 130 Hamburger Schulleitungen nahmen am Fachtag zu künstlicher Intelligenz teil

Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Alter Teichweg nahmen am berühmtesten Ruderrennen der Welt teil

Die telefonische Beratung ist vertraulich und auf Wunsch auch anonym

Nicht mit dem Hamburger Ferienpass, der wieder zahlreiche Angebote bereithält

Unsere Zahl der Woche ist die 90. Vor genau 90 Jahren, zum Ende des Schuljahres 1932/33, erhielt Dr. Walter Bacher, seit 1927 ein fortschrittlicher und beliebter Lehrer an der Klosterschule in St. Georg, einen folgenschweren Brief aus der damaligen Oberschulbehörde. Mit diesem Brief wurde er von den nationalsozialistischen Machthabern aus dem staatlichen Schuldienst entfernt. Als Jude und als Sozialdemokrat trafen die neuen Maßgaben, die sich gegen Juden und gegen politisch Missliebige im Staatsdienst richteten, gleich doppelt auf ihn zu. Bis 1935 sind insgesamt 637 Lehrkräfte aus politischen und rassistischen Gründen aus den Hamburger Schulen entfernt worden, mindestens 88 von ihnen wurden in Ghettos oder Konzentrationslagern ermordet. Zu ihnen gehören auch Walter Bacher und seine Frau Clara, die noch 1932 den Verein ehemaliger Klosterschülerinnen mitgegründet hatte, aus deren Vorstand sie wenige Monate später entfernt wurde. An das Schicksal der Bachers erinnert ein neues Buch von Barbara Brix, das am Donnerstag, 6. Juli, um 17 Uhr in der Aula des Gymnasiums Klosterschule, Westphalensweg 7, öffentlich präsentiert wird. Die Autorin war bis 2006 Lehrerin am Gymnasium Klosterschule. Die Landeszentrale für politische Bildung nimmt das Buch in ihr Programm auf.

Sie erreichen uns per E-Mail unter newsletter@bsb.hamburg.de.

Impressum:

Herausgeber: 
Freie und Hansestadt Hamburg

Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)
Amt für Bildung
Hamburger Straße 31
22083 Hamburg

E-Mail: newsletter@bsb.hamburg.de

Internet: www.hamburg.de/bsb/newsletter

Redaktion: Claudia Pittelkow, Michael Reichmann, Peter Albrecht, Sophia Pasternack

Inhaltlich verantwortlich nach § 6 MDStV:

Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack
Leiter Amt für Bildung
Adresse wie oben

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