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„Wir sind Poppenbüttel“: Ausstellung zum Multikulti-Projekt der Stadtteilschule Poppenbüttel

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Für ein freiwilliges Schulprojekt haben fünf Schülerinnen der Stadtteilschule Poppenbüttel mit 50 Mitschülerinnen und Mitschülern aus 50 unterschiedlichen Nationen gesprochen und sich ihre ganz persönlichen Lebensgeschichten erzählen lassen. Zum Beispiel wie sie nach Poppenbüttel gekommen sind, was sie an Deutschland schätzen, was sie an ihrer Heimat vermissen und welche Zukunftspläne sie haben. Ein dreiviertel Jahr später haben die Oberstufenschülerinnen das Erzählte in kurzen Texten zusammengefasst und diese jeweils mit einem Foto der Befragten auf Alu-Dibond-Platten drucken lassen. Die 50 Werke werden am nächsten Mittwoch erstmals in der Schulaula ausgestellt. 

Kardo Kardo (19) aus Kurdistan ist einer von insgesamt 50 Interviewten

Wir sind Poppenbüttel

Aktuell gehen sogar Schülerinnen und Schüler aus 66 Nationen auf die Stadtteilschule Poppenbüttel. Dazu gehören auch die fünf Schülerinnen des Projekts: Jannika, eine gebürtige Deutsche, Mobina aus Afghanistan, Raquel aus Portugal, Nilgül aus der Türkei und die Deutsch-Brasilianerin Virginia. Mit Christian Tuchtfeldt, dem Initiator des Projekts, starteten die jungen Frauen das Schulprojekt „Wir sind Poppenbüttel“. Entstanden sind Geschichten, die im wahrsten Sinne des Wortes das Leben schrieb, lustige und traurige, dramatische, emotionale und banale Geschichten aus ganz unterschiedlichen Ländern und Kontinenten. Schulleiterin Dorothee Wohlers ist stolz auf ihre Schülerinnen: „Sie haben es geschafft, die vielen unterschiedlichen Nationen an unserer Schule ganz wundervoll zu würdigen. Wir hoffen sehr, dass der Zusammenhalt aller Schülerinnen und Schüler unserer Schulgemeinschaft dadurch gestärkt wird.“

Nach der Vernissage am Mittwoch für geladene Gäste öffnet die Schule am 30. November und 1. Dezember ihre Aula auch für die interessierte Öffentlichkeit. Im Anschluss soll die Ausstellung weiterwandern, Räumlichkeiten werden aktuell gesucht.

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