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Bundeswettbewerb: Deutscher Lehrkräftepreis geht an Hamburger Lehrer – Glückwunsch!

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Für viele Schülerinnen und Schüler mag das Fach Wirtschaft und Finanzen erst einmal langweilig klingen. Wer allerdings Dr. Jean-Marie Schwarzkopf als Lehrer hat, wird schnell eines Besseren belehrt: Durch seine „zielorientierte und motivierende Art des Unterrichtens“ habe er es geschafft, die „gesamte Klasse für das für die meisten unbekannte und für viele wenig interessant erscheinende Thema zu begeistern“, lautet ein Lob von vielen. Mit ihrer Begeisterung haben die Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Eppendorf vergangene Woche dafür gesorgt, dass ihr Lehrer Jean-Marie Schwarzkopf mit dem Deutschen Lehrkräftepreis ausgezeichnet wurde. In der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ ist es nämlich keine Jury, sondern sind es die Schülerinnen und Schüler selbst, die ihre Lehrkräfte für den Preis nominieren.

Lämmersieth Dr. Jean-Marie Schwarzkopf bei der Preisverleihung in Berlin

Gymnasium Eppendorf

Der Erfolg des Lehrers liegt aber nicht nur am guten Unterricht. Schwarzkopfs Schülerinnen und Schüler schätzen auch die faire Notengebung, sein intensives Interesse an ihnen, die individuelle Förderung und vor allem seine Begeisterungsfähigkeit. Es gehe ihm nicht darum, die Jugendlichen „wie Fässer mit Wissen zu füllen“, sagt Schwarzkopf. „Meine Mission ist es als Lehrer, meine Schüler vielmehr wie Leuchten zu entzünden, die eigenständig strahlen“, erklärt der Pädagoge seinen Erfolg. Schon in der ersten Stunde breche er das Eis, indem er von eigenen Interessen in den Bereichen Wirtschaft und Finanzen erzähle. „Ich stecke sie mit meiner Begeisterung an, wodurch ein erstes Feuer entfacht wird. So erfahren sie direkt, dass ich mit Herz und Seele bei der Sache bin.“ 

Schwarzkopf setzt auf Schlüsselkompetenzen wie Teamwork und eigenverantwortliches Arbeiten. „Erleben statt Pauken steht im Vordergrund“, sagt er. Seine Schülerinnen und Schüler recherchieren online, erstellen Präsentationen, arbeiten mit interaktiven Lernprogrammen und lernen in Projekten wie dem Börsenclub, effektiv zu kommunizieren, Verantwortung zu übernehmen und Probleme eigenständig zu lösen. Schwarzkopf: „Mein Ziel ist es, die Schüler zu eigenständigem Denken und Handeln anzuleiten. Mit meiner Begeisterung für Wirtschaft und Finanzen möchte ich ihnen zeigen, wie viel Spaß es machen kann, zu lernen. So werden sie zu selbstbewussten und selbstständigen Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Zukunft aktiv gestalten. Denn ich glaube fest daran, dass jede Schülerin und jeder Schüler das Potenzial in sich trägt, Großes zu erreichen.“

Der bundesweite Wettbewerb hat es sich zum Ziel gesetzt, die öffentliche Wertschätzung sowie das Image des Lehrberufs zu steigern und wirkungsvolle Anstöße zur Verbesserung des Unterrichts an Schulen zu geben. Gleichzeitig trägt er gute Beispiele in die Öffentlichkeit. Bereits seit 2009 vergibt der Deutsche Philologenverband, unterstützt von der Heraeus Bildungsstiftung, den Preis jährlich. Am aktuellen Wettbewerb haben sich rund 8.500 Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler beteiligt. Insgesamt wurden vergangene Woche zehn Lehrkräfte, fünf Teams und drei Schulleitungen aus zwölf Bundesländern mit dem Deutschen Lehrkräftepreis ausgezeichnet.

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