Behörde für Schule und Berufsbildung

Stadtteilschule Mümmelmannsberg Erster Bürgermeister Peter Tschentscher eröffnet Erlebnis-Labor „MINTarium“ in Mümmelmannsberg

Interaktive Dauerausstellung soll Kinder und Jugendliche für Mathematik und Naturwissenschaften begeistern

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher hat heute das mathematisch-naturwissenschaftliche Erlebnis-Labor „MINTarium“ in Mümmelmannsberg eröffnet. Nach dem „Schülerforschungszentrum Hamburg“ steht damit ein weiteres Erlebnis- und Forschungszentrum zur Verfügung, an dem junge Menschen für Mathematik, Naturwissenschaften und Technik begeistert werden sollen. Sie können am MINTarium nach Herzenslust forschen und experimentieren. Gleichzeitig erhält der Stadtteil Mümmelmannsberg einen attraktiven Anlaufpunkt für MINT-interessierte Menschen aus dem ganzen Stadtgebiet. Für das neue Erlebnis-Labor auf insgesamt 1.450 Quadratmetern haben Stadtentwicklungsbehörde, Schulbehörde, Schulbau Hamburg und der Bezirk Hamburg-Mitte rund 3,3 Millionen Euro investiert. Das MINTarium ist ein Projekt des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) im Fördergebiet Billstedt / Horn (Soziale Stadt).

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Eröffnung MINTarium

Riesenseifenhaut, Faxenspiegel, Leonardo-Brücke, Knobeltische oder Kugelbahn – das sind spannende Experimente, die Kinder und Jugendliche ab jetzt entdecken können und so wissenschaftliche Phänomene interaktiv erproben und nachvollziehen sollen. Mit dem neuen Bildungs- und Freizeitangebot im Hamburger Osten ist ein attraktiver außerschulischer Lernort entstanden, eine Mitmach-Dauerausstellung Mathematik nach Vorbild des „Mathematikums“ in Gießen, erweitert um Werkstätten zu den Themen Schiffbau, Luftfahrt und CAD/CAM, Exponate und Angebote zur Robotik und ein Gentechnik-Labor. Schülerinnen und Schüler können zudem an besonderen Angeboten zur Berufs- und Studienorientierung im MINT-Bereich teilnehmen. Generell steht das MINTarium Schülerinnen und Schülern ab Klasse 3, Lehrkräften sowie der interessierten Öffentlichkeit offen, um sich zu aktuellen Themen der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu informieren und spielerisch begeistern zu lassen.

Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher: „Hamburg erhält mit dem MINTarium einen neuen Lernort, an dem Kinder und Jugendliche naturwissenschaftliche Zusammenhänge entdecken und erkunden können. Sie erhalten damit einen besseren Zugang zu naturwissenschaftlichen und technischen Themen und können Interesse und Begeisterung für diesen wichtigen Bereich der Wissenschaft entwickeln.“

Stadtentwicklungssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Das MINTarium macht anschaulich, wie gut die fachübergreifende Zusammenarbeit in der Integrierten Stadtteilentwicklung funktioniert. Mit dem MINTarium erhalten Billstedt und Horn einen attraktiven, außerschulischen Lernort für Kinder und Jugendliche. Dies wird auch zur Stärkung der Stadtteil-Identität sowie zu einer Verbesserung der Außenwahrnehmung von Mümmelmannsberg beitragen.“

Schulsenator Ties Rabe: „Das MINTarium bietet Hamburgs Schülerinnen und Schüler spannende Spiele und Experimente. Naturwissenschaft zum Anfassen, das ist besser als die meisten Computerspiele. Und wir hoffen sehr, dass damit die Neugier und die Leidenschaft für das Forschen und Experimentieren geweckt werden. Denn Lernen macht Spaß, und unsere Stadtgesellschaft braucht viele kleine Forscherinnen und Forscher, die später einmal zu großen Forscherinnen und Forschern werden."

Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte Falko Droßmann: „Ich bin mir sicher, dass das Quartier Mümmelmannsberg und die Region Billstedt-Horn vom neuen MINTarium profitieren werden. Das MINTarium ist ein attraktives Angebot für Familien aus der ganzen Stadt und somit ein Grund mehr nach Mümmelmannsberg zu kommen! Auch für die Schulen der Region ist dieses spannende Erlebnis-Labor ein tolles Ausflugsziel.“

Prof. Dr. Josef Keuffer, Direktor des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI): „Die Daten des IQB Bildungstrends 2012 in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften haben uns aufgerüttelt und sie zeigen, dass es besonderer Anstrengungen in Mathematik und den Naturwissenschaften bedarf. Damit sich die Leistungen in diesen Bereichen steigern können, bedarf es eines Zugangs für die Schülerinnen und Schüler zu diesen Fächern: Experimentieren, Interesse entwickeln und Zugänge zu diesen Fächern eröffnen, genau das sind die Ziele des MINTariums.“

Das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg betreibt das MINTarium. Die Expertinnen und Experten entwickeln die Ausstellungen und Angebote fortlaufend weiter. Unterstützt wird die Arbeit des Erlebnis-Labors vom Förderverein MINTarium Hamburg e.V. mit Angeboten speziell für Familien, Vereine und andere Institutionen.

Schulbau Hamburg (SBH) ist Bauherr dieses vorbildlichen Projektes, das das Bezirksamt Hamburg-Mitte, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung, gemeinsam mit dem Landesinstitut für Lehrerfortbildung und Schulentwicklung (LI), der Schulleitung der Stadtteilschule Mümmelmannsberg und dem Architekten Ulrich Suntrop (a.b.i) entwickelt und durchgeführt hat.

Rund 3,3 Millionen Euro Investitionssumme
Insgesamt sind für das MINTarium mit Außenanlagen rund 3,3 Millionen Euro investiert worden. Das Bauvorhaben wurde dabei gemeinsam finanziert aus  Fördermitteln des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in Höhe von 1,9 Millionen Euro, aus Mitteln der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte in Höhe von 175.000 Euro sowie aus Mitteln der Behörde für Schule und Berufsbildung und des Landesbetriebs SBH Schulbau Hamburg in Höhe von 560.000 Euro. Die Behörde für Schule und Berufsbildung übernimmt die Finanzierung des laufenden Betriebs.

MINTarium ergänzt Schülerforschungszentrum
Das MINTarium ergänzt das bereits 2017 eröffnete „Schülerforschungszentrum Hamburg“, das Schülerinnen und Schülern einen Raum und professionelle Unterstützung bietet für eigene Forschungsprojekte mit naturwissenschaftlichem oder technischem Fokus. Dort sollen Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zusammengebracht und gefördert werden.

Attraktives Eröffnungsprogramm vom 29. März bis 18. April 2019
In Kooperation mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW), dem Planetarium und anderen Partnern startet das MINTarium zur Eröffnung mit einer dreiwöchigen Sonderausstellung „machMINT“ mit Vorträgen, Führungen durch die Ausstellung und Beratungen zu beruflichen Perspektiven im MINT-Bereich. Die Veranstaltungen sind bis auf der Eröffnungsvortrag im Planetarium kostenlos.

Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fördert lebendige stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt »

Logo des MINTariums



 

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