Beh?rde f?r Schule und Berufsbildung

Neue Ausbildungswege Berufliche Hochschule Hamburg (BHH) erfolgreich beim Innovationswettbewerb des Bundesbildungsministeriums

Gesucht sind die besten Ideen f?r exzellente berufliche Bildung - Hamburgs Konzept ?berzeugt Jury

Ab Sommer 2021 soll es mit der Beruflichen Hochschule Hamburg (BHH) ein neues, attraktives Ausbildungs- und Studienangebot in der Freien und Hansestadt geben. Die studienintegrierende Ausbildung beinhaltet sowohl eine duale Berufsausbildung als auch ein Bachelor-Studium. Die Studierenden k?nnen somit zwei Abschl?sse in nur vier Jahren erlangen. Mit dieser Form der ganzheitlichen Qualifizierung geht Hamburg neue Wege auf dem Ausbildungsmarkt. Das Konzept zum Aufbau eines Qualit?tsmanagements f?r die Berufliche Hochschule Hamburg ?berzeugte die Jury des Innovationswettbewerbs ?InnoVET? des Bundesministeriums f?r Bildung und Forschung (BMBF): Das BHH-Projekt erreicht damit die n?chste Runde des Wettbewerbs.

Berufliche Hochschule Hamburg (BHH) erfolgreich beim Innovationswettbewerb

Bildungsstaatsrat Rainer Schulz: ?Die Wahl der Jury ist eine sehr erfreuliche Best?tigung des innovativen Weges, den Hamburg in der beruflichen Bildung geht. Die Berufliche Hochschule Hamburg vereint Studium und Ausbildung in einem Bildungsangebot. Die drei Lernorte Betrieb, Berufsschule und Hochschule sind gleichberechtigte Partner. Damit betritt Hamburg Neuland. Diese systematische Verzahnung der beruflichen und akademischen Lernorte bedarf eines kontinuierlichen Qualit?tsmanagements, das insbesondere die Kooperation der Lernorte in den Blick nimmt. Es geht darum, dass sich die Vorteile der beruflichen und akademischen Ausbildung f?r die Betriebe und Lernenden im innovativen Bildungsangebot voll entfalten k?nnen. Daran werden wir konsequent arbeiten.?

Bachelor und Berufsabschluss in vier Jahren

Innerhalb von vier Jahren k?nnen interessierte junge Menschen zwei berufsqualifizierende Abschl?sse in einem Bildungsgang erwerben. Dabei werden inhaltliche Doppelungen reduziert und Leistungen an den drei Lernorten (Betrieb, Berufsschule und Hochschule) gegenseitig anerkannt. Damit wird die Qualifizierungsdauer gegen?ber anderen Modellen verk?rzt. Zudem entstehen weder Studierenden noch Unternehmen Studiengeb?hren. Neu ist, dass die Lernenden nach 18 Monaten erfahrungsbasiert und unterst?tzt durch ein Coaching ?ber ihren weiteren beruflichen Weg entscheiden: Fortf?hrung von Ausbildung und Studium oder ausschlie?lich Absolvieren der Ausbildung.

Die Doppelqualifizierung bietet jungen Menschen neue Karrierechancen. Sie erhalten f?r die Zukunft Perspektiven auf ausgezeichnete Besch?ftigungsm?glichkeiten und eine umfassende Pers?nlichkeitsbildung. Unternehmen haben die Chance, leistungsstarke Auszubildende bzw. Studierende zu gewinnen und als dauerhafte, breit qualifizierte Fachkr?fte an sich zu binden.

Die BHH soll 2020 als Einrichtung der Beh?rde f?r Schule und Berufsbildung gegr?ndet werden und ihren Studienbetrieb dann 2021 aufnehmen. Wer sich f?r eine studienintegrierende Ausbildung in 2021 interessiert, bewirbt sich rechtzeitig vor Ausbildungsbeginn bei einem Unternehmen, das Ausbildungspl?tze in Verkn?pfung mit einem Studium an der BHH anbietet. Voraussetzung f?r eine Berufsausbildung mit BHH-Studium ist eine Hochschulzugangsberechtigung. Zun?chst soll es die studienintegrierende Ausbildung f?r Berufe im kaufm?nnischen Bereich und in der Informatik geben. Weitere Angebote an der BHH sind insbesondere im Handwerk in Kombination mit einem betriebswirtschaftlichen Studium geplant. Im n?chsten Schritt befassen sich B?rgerschaft und Senat detailliert mit dem Gr?ndungskonzept, das im Herbst 2019 beschlossen werden soll.

Neue Ideen f?r die berufliche Bildung

Das Bundesministerium f?r Bildung und Forschung (BMBF) hat im Januar 2019 mit dem Ziel, neue Konzepte f?r exzellente berufliche Bildung zu f?rdern, den Innovationswettbewerb ?InnoVET? ausgerufen. Es gingen 176 F?rderantr?ge ein. Die von einer 10-k?pfigen Jury ausgew?hlten 30 innovativen Konzepte haben ab August 2019 ein halbes Jahr Zeit, ihre umfassenden F?rderantr?ge weiter auszuarbeiten und einzureichen. Die Jury w?hlt dann die ?berzeugendsten Konzepte aus, die mit einer F?rdersumme von insgesamt 82 Millionen Euro 2020 bis 2024 umgesetzt und erprobt werden.

R?ckfragen der Medien:

Dr. Angela Homfeld
Hamburger Institut f?r Berufliche Bildung, Stabsstelle

Telefon: 040 42863-2842
E-Mail: angela.homfeld@hibb.hamburg.de
Internet: www.hibb.hamburg.de

Pressestelle der Beh?rde f?r Schule und Berufsbildung (BSB)
Telefon: 040 42863-2003
E-Mail: pressestelle@bsb.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bsb | Twitter: @hh_bsb