Buchvorstellung "Die Volksschule Eduardstraße im Nationalsozialismus"

Bildungssenator Ties Rabe stellt Buchprojekt der Landeszentrale für politische Bildung, der Universität Hamburg und der Grundschule Eduardstraße vor

In Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung und dem Fachbereich Geschichte der Universität Hamburg hat die Grundschule Eduardstraße ihre Schulgeschichte im Nationalsozialismus aufgearbeitet. Studierende eines Projektseminars unter Leitung des Lehrstuhls von Prof. Dr. Birthe Kundrus, Universität Hamburg,  befragten Zeitzeuginnen, recherchierten in Archiven und nutzten schulische Quellen. Hieraus ist das Buch „Die Volksschule Eduardstraße im Nationalsozialismus“ entstanden.

Schwarz-weiß-Bild eines leeren Klassenzimmers aus früherer Zeit

Die Volksschule Eduardstraße im Nationalsozialismus

Bildungssenator Ties Rabe erklärte dazu bei der heutigen Buchvorstellung: „Wenn Schulen heute die Persönlichkeit der Kinder in den Vordergrund stellen, Neugier wecken, Diskussionen fördern und lehren, die eigene Umwelt kritisch zu hinterfragen, dann ist das keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Errungenschaft der Demokratie – und gleichzeitig eine ihrer zentralen Voraussetzungen. Sich in eigenen Forschungen mit der Schule im Nationalsozialismus auseinanderzusetzen, bietet daher für angehende Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, das Bewusstsein für die eigene zukünftige Verantwortung der Gesellschaft gegenüber zu schärfen.“

Die Schule erläuterte, dass die Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte von elementarer Bedeutung ist: „Wir stehen in besonderer Weise zur Verpflichtung, unsere Schüler zu aufgeklärten, wachsamen und demokratisch denkenden und handelnden Menschen zu erziehen.“

Das Buch ist in der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg erschienen und im Infoladen der Landeszentrale im Dammtorwall 1 zu einem Schutzbeitrag von 2,50 Euro erhältlich.


Birte Kundrus und Hendrik Althoff (Herausgeber)
"Die Volksschule Eduardstraße im Nationalsozialismus. Ein Kompendium"
Landeszentrale für politische Bildung 2019.


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