Kulturelle Bildung Erfolgreicher Projektfonds „Kultur und Schule“ wird ausgeweitet

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2019 konnten 52 Kooperationsprojekte zwischen Schule und Kultur durchgeführt werden: Am 1.2. startet die zweite Bewerbungsphase

Der neue Projektfonds Kultur & Schule ist ein großer Erfolg. 2019 konnten 52 Kulturprojekte an Hamburgs Schulen Dank einer Förderung von 520.000 Euro umgesetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler konnten zum Beispiel an zirkuspädagogischen Angeboten teilnehmen, Stahl-Keramik-Skulpturen entlang mehrerer Schulgebäude gestalten, ein Computerspiel entwickeln, tanzend forschen oder mithilfe ausgedienter Atlanten eine neue Welt gestalten. Auf Grund des Erfolges hat sich jetzt die Stadt mit den unterstützenden Stiftungen darauf verständigt, auch 2020 wieder Kooperationsprojekte zwischen Schulen und Künstlerinnen und Künstlern zu ermöglichen. Bis Ende März können sich Projekte nun für die nächste Ausschreibungsrunde online unter www.kinderundjugendkultur.info bewerben.

Erfolgreicher Projektfonds „Kultur und Schule“ wird ausgeweitet

Möglich macht all dies der 2019 in Kooperation von der Behörde für Schule und Berufsbildung, der Behörde für Kultur und Medien gemeinsam mit Hamburger Stiftungen eingerichtete Projektfonds „Kultur und Schule“. Mithilfe des Fonds erhalten Kultureinrichtungen und Künstlerinnen und Künstler aller Sparten die Möglichkeit, mit Schülerinnen und Schülern kreativ tätig zu werden. So wird an den Schulen Kultur unmittelbar erlebbar und die aktive Beteiligung am kulturellen Leben von Hamburger Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gestärkt. Da in diesem Jahr weitere Stiftungen zur Teilnahme gewonnen werden konnten, kann das Programm jetzt sogar ausgeweitet werden. Insgesamt stehen in 2020 für den Projektfonds 550.000 Euro zur Verfügung. 425.000 Euro von der Stadt und 125.000 Euro von Stiftungen.

Im Rahmen der letzten Förderrunde setzten sich beispielsweise an der Grundschule Vizelinstraße die Schülerinnen und Schüler in künstlerischer Form mit dem Zusammenspiel von Herkunftskultur und transnationaler Alltagskultur auseinander, an der Beruflichen Schule Anlagen- und Konstruktionstechnik am Inselpark engagierten sich junge geflüchtete Menschen als mobile Reporter für ihre Peers, an der Schule Hirtenweg konnten Kinder mit starken körperlichen und motorischen Einschränkungen an individuell angepassten Instrumenten musizieren, und am Struensee Gymnasium drehten Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs Filme zum Thema „Nachhaltigkeit“.

Ties Rabe, Senator für Schule und Berufsbildung: „Hamburgs Schulen haben schon in der Vergangenheit erfolgreich mit Partnerinnen und Partnern aus dem Bereich Kultur gut zusammengearbeitet. Oftmals kam eine solche Kooperation durch persönliche Kontakte oder nachbarschaftliche Beziehungen zustande. Der Projektfonds ‚Kultur und Schule‘ bietet nun allen Schulen die Chance, sich niedrigschwellig zu bewerben und gute kulturelle Ideen für Hamburgs Kinder und Jugendliche umzusetzen. Um der Vielzahl der herausragenden Projekte gerecht zu werden und möglichst vielen Kindern und Jugendlichen die Teilnahme zu ermöglichen, können sich ab sofort wieder Projekte für die Förderung bewerben.“

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Wir wollen die Hamburger Schülerinnen und Schüler so früh und so intensiv wie möglich mit Kunst und Kultur in Berührung bringen. Kultur öffnet Türen zu Bildung und Teilhabe. Der Projektfonds setzt genau da an und ermöglicht ein kreatives Miteinander von Künstlerinnen und Künstlern und Schulen. Im letzten Jahr konnten bereits viele Schülerinnen und Schüler dank des Fonds wichtige kreative Erfahrungen sammeln. Mit der neuen Runde knüpfen wir an diesen Erfolg an und können viele neue Kulturprojekte an Hamburgs Schulen umsetzen.“

Petra Kochen, Vorstand Gabriele Fink Stiftung: „Bereits das erste Jahr unserer gemeinsamen Arbeit hat sich meiner Einschätzung nach sehr bewährt. Neue Stiftungen sind hinzugekommen: die Klaus und Lore Rating Stiftung und die Stiftung Maritim Hermann und Milena Ebel. Und den Anträgen, die gestellt wurden, kann man entnehmen, dass kulturelle Bildung an vielen Hamburger Schulen eine bedeutsame Rolle spielt. Erfreulicherweise verbreitet sich die Einsicht, dass Kreativität die Schlüsselkompetenz der Zukunft ist. Das zu beobachten ist schön und bestärkt uns in unserem Engagement für die kulturelle Bildung.“

Die Behörde für Kultur und Medien und die Behörde für Schule und Berufsbildung beteiligen sich mit jährlich 425.000 Euro am Fonds. Die Alfred Toepfer Stiftung, die BürgerStiftung Hamburg, die Claussen-Simon-Stiftung, die Dorit & Alexander Otto Stiftung, die Dürr-Stiftung, die Gabriele Fink Stiftung, die Körber-Stiftung, die Stiftung Maritim Hermann und Milena Ebel und die Klaus und Lore Rating Stiftung geben zusammen zusätzliche 125.000 Euro im Jahr dazu. 

Interessierte Kulturschaffende und Schulen können sich bei der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendkultur (LAG) unter www.kinderundjugendkultur.info/index.php?s=projektfonds_allgemeines_informationen über die geförderten Projekte und das Antragsverfahren informieren. Ansprechpartnerin bei der LAG Kinder- und Jugendkultur ist Johanna Dyckerhoff: foerderung@kulturfonds-hh.de 

Die Ausschreibungen für Projektvorschläge im Jahr 2020 laufen vom 1. Februar bis 31. März und vom 1. August bis 30. September 2020.

Rückfragen der Medien

Behörde für Kultur und Medien
Enno Isermann
Pressesprecher
Telefon: 040 42824 207
E-Mail: enno.isermann@bkm.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bkm
Twitter: @hh_bkm 

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Kontakt

Peter Albrecht

Pressesprecher

Pressestelle der Behörde für Schule und Berufsbildung
Hamburger Straße 31
22083 Hamburg
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