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Ferienprogramm 95 Schulen beteiligen sich mit über 500 Lerngruppen in den Herbstferien an den Hamburger Lernferien

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Lernferien bieten gute Unterstützung für Schülerinnen und Schülern mit Lernschwächen und Sprachförderbedarf

Bildungssenator Ties Rabe hat sich heute in der Grundschule Sterntalerstraße in Billstedt einen Einblick in die Hamburger „Lernferien“ verschafft, von denen vor allem Schülerinnen und Schülern mit Lernschwächen und Sprachförderbedarf profitieren. Nachdem bereits 241 Hamburger Schulen in den Sommerferien kostenlose Lernkurse angeboten haben, organisieren jetzt erstmals auch in den Herbstferien 95 Hamburger Schulen Lernkurse, damit Schülerinnen und Schüler Lernrückstände aus der Zeit der Schulschließungen aufholen können. Senator Rabe: „Ich freue mich sehr, dass auch in den Herbstferien wieder ein breites Lernangebot umgesetzt wird. Dieses großartige Engagement unserer Schulen in den Ferien ist keine Selbstverständlichkeit. Viele Schülerinnen und Schüler profitieren von dem neuen kostenlosen und freiwilligen Lernangebot. Ich freue mich sehr, dass alle mithelfen, um Lernrückstände von Schülerinnen und Schülern zu überwinden."

Schulsenator Ties Rabe mit Schülerinnen und Schülern in den Lernferien

Lernferien gestartet

Die Schulbehörde hatte den Schulen vor den Sommerferien zusätzliche finanzielle und organisatorische Unterstützung zugesagt, um in den Sommer- oder Herbstferien 14-tägige Lernkurse für kleinere Schülergruppen zu organisieren. Bereits in den Sommerferien haben 241 von 323 Hamburger Schulen das Angebot angenommen und Lernferien organisiert. In den sozial benachteiligten Stadtteilen haben sogar fast alle Schulen die Lernferien angeboten (89 Prozent). Insgesamt haben in den Sommerferien 6.902 Schülerinnen und Schüler das Angebot angenommen.

Schulleiterin Svenja Otto: „Ich freue mich sehr, dass Senator Rabe hier vor Ort Einblick in unsere Lernferien bekommen will, die gemeinsam mit unserem Kooperationspartner „Internationaler Bund“ organisiert und umgesetzt werden. Die Ergebnisse des Hamburger Rechentests (HaReT) und von FLIP (Flexible Lernstandserhebung in Pandemiezeiten) geben uns gute Hinweise darauf, bei welchen Schülerinnen und Schülern Lernförderbedarfe bestehen, damit wir eine entsprechende Lernförderung entwickeln können.“

In den Herbstferien werden die Lernferien an 95 Schulen mit insgesamt 516 organisierten Lerngruppen angeboten. In 54 dieser Schulen wurden im Sommer noch keine Lernferien angeboten, 41 Schulen wiederholen ihr Angebot. Es werden sowohl an Grundschulen, Stadtteilschulen, Gymnasien und Regionalen Bildungs- und Beratungszentren Lernferien stattfinden, die meisten Lerngruppen wird es an den Stadtteilschulen geben. 34 der 95 Schulen planen ihr Angebot sogar in beiden Ferienwochen. Außerdem findet an mehr als der Hälfte der Schulen eine zusätzliche Ferienbetreuung statt. Die für die Ferienbetreuung verantwortlichen Träger wurden frühzeitig informiert, so dass eine gute Abstimmung zwischen den beiden Angeboten stattfinden kann. Die Schulbehörde finanziert die zusätzlichen Angebote in den Lernferien in diesem Jahr mit rund einer Million Euro.

In besonderer Weise gilt das Angebot für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwächen und Sprachförderbedarf von der Vorschulklasse bis zur Klassenstufe 9. Außerdem richten sich die Lernferien an Kinder, die während des Fernunterrichts der Corona-Zeit kaum Zugänge zum digitalen Lernen oder wenig Unterstützung durch erwachsene Bezugspersonen hatten. Die Teilnahme an den Kursen ist kostenlos und freiwillig. Zudem haben die Schulen einigen Schülerinnen und Schülern die Teilnahme am Ferienunterricht besonders empfohlen. Hier müssen die Eltern für sich prüfen, ob sie dieses Angebot annehmen.

Die Gruppengröße der einzelnen Kurse liegt bei rund zehn Schülerinnen und Schülern, die täglich drei Schulstunden gemeinsam lernen. Für Schülerinnen und Schüler aus internationalen Vorbereitungsklassen und Basisklassen sind sowohl die Einrichtung eigener Gruppen als auch die Integration in andere Lernferiengruppen möglich. Die Kurse werden von Honorarkräften, Lehrkräften oder Erziehern bzw. Sozialpädagogen geleitet. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Pädagoginnen und Pädagogen der Schule, die die Kinder gut kennen. Im Sommer hat die Volkshochschule einen Pool an möglichen Kursleitungen aufgebaut, auf den die Schulen nun gegebenenfalls zugreifen können.

Die Angebote der Hamburger Lernferien berücksichtigen den Hamburger Bildungsplan und bieten Materialen und Informationen, die das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) erarbeitet hat. Dabei wird die Förderung der sprachlichen und mathematischen Kompetenzen in einem motivierenden und abwechslungsreichen Lernsetting geboten. Aber auch der kreativ-kulturelle Teil kommt nicht zu kurz und wird durch Tipps und Angebote ergänzt.

Die Schule Sterntalerstraße ist eine Grundschule im Stadtteil Billstedt mit aktuell 300 Schülerinnen und Schülern von der Vorschulklasse bis zur Klasse 4. Sie ist Teil des Projekts „23plus - Starke Schulen“ zur Schul- und Unterrichtsentwicklung“. Im Rahmen des Digitalpakts und durch Spendengelder sind gerade 125 iPads an Schule ausgeliefert worden, an denen jetzt die Lehrkräfte im Rahmen von „digital macht schule“ geschult werden, damit sie danach von den Schülerinnen und Schülern im Unterricht eingesetzt werden können.

»Schule Sterntalerstraße

»Hamburger Rechentest (HaReT)

»FLIP (Flexible Lernstandserhebung in Pandemiezeiten)  

»Projekt „23plus - Starke Schulen“ zur Schul- und Unterrichtsentwicklung

Kontakt

Peter Albrecht

Pressesprecher

Hamburger Straße 31
22083 Hamburg
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