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Schule ohne Rassismus Hamburg stärkt schulische Arbeit für Zivilcourage und gegen Rassismus und Diskriminierung

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Schulsenator Ties Rabe setzt erstmals eine Landeskoordination ein

Schulsenator Ties Rabe stärkt Hamburgs Schulen in ihrer aktiven Arbeit für Zivilcourage und gegen jede Form von Diskriminierung. Gemeinsam mit der Bundeskoordination werden erstmals zwei Landeskoordinatoren des bundesweiten Schulnetzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Hamburg eingesetzt, die die Arbeit der Schulen koordinieren und unterstützen sollen. Seit 2006 gibt es in Hamburg „Schulen ohne Rassismus“, aktuell sind 51 Schulen aller Schulformen im Netzwerk aktiv.​​​​​​​

Schulsenator Ties Rabe setzt erstmals eine Landeskoordination ein

Schulsenator Ties Rabe: „Das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ trägt dazu bei, den Schulalltag und die Schulkultur zu verändern zu einem Klima gegenseitiger Achtung und Anerkennung der Individualität des Anderen. In Hamburg sind bereits jetzt 51 Schulen im Netzwerk gegen Rassismus und Diskriminierung aktiv. In einer Stadt, in der über 50 Prozent aller Schülerinnen und Schüler Migrationshintergrund haben, ist das ein großartiger Beitrag für ein gelungenes Miteinander.“

Sanem Kleff, Direktorin der Bundeskoordination von „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“: „In Hamburg gehören schon 51 Schulen zum Netzwerk Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage und sind aktiv gegen Rassismus und andere Ideologien der Ungleichwertigkeit. Jetzt bekommen sie mit der Landeskoordination Hamburg die Unterstützung für ihr Engagement, die sie verdienen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Landeskoordination."

„Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ ist ein Projekt, das sich für die Menschenrechte und die Gleichwertigkeit aller Menschen einsetzt. Es bietet Schülerinnen und Schülern sowie Pädagoginnen und Pädagogen die Möglichkeit, das Kima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten und sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt zu wenden und sich für Vielfalt und Toleranz einsetzen.

Auf der Ebene Hamburgs ist das Projekt „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ ein weiterer Baustein im Rahmen übergreifender Strategien wie des gerade erneuerten Landesprogramms "Hamburg - Stadt mit Courage - Prävention und Bekämpfung von Rechtsextremismus", der Hamburger Antidiskriminierungsstrategie, des Integrationskonzeptes der Freien und Hansestadt Hamburg sowie des Aktionsplans für Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt.

Zuletzt wurde im August 2021 der Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ der Stadtteilschule Flottbek verliehen. Weitere fünf Schulen sind aktuell Anwärterschulen für das Siegel.

Die Landeskoordination „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ ist beim Landesinstitut für Lehrerbildung (LI) angesiedelt.

Mara Sommerhoff, Leitung des Referats Gesellschaft am LI Hamburg: „Wir sind sehr froh, dass die in meinem Referat Gesellschaft angedockte Landeskoordination von einem Kompetenzteam aus verschiedenen Referaten des LI unterstützt wird, insbesondere von der Beratungsstelle Interkulturelle Erziehung und dem Arbeitsbereich Gender und Sexualerziehung.“ Das LI Hamburg ist der ideale Partner für „Schule ohne Rassismus“, da wir eine große Vielfalt an Themen und Kompetenzen in das Projekt einbringen können. Schwerpunkte meines Referates sind die Themen Stärkung von Partizipation und Engagement, Klassenrat, Kinderkonferenzen und Schülerrat, aber auch der Umgang mit Extremismus. Die Beratungsstelle Interkulturelle Erziehung steht für Unterstützung von Lehrkräften und Pädagogischem Personal bei den Themen Diskriminierung aufgrund der ethnischen Herkunft und Hautfarbe, der Arbeitsbereich Sexualerziehung und Gender für den Umgang mit Geschlechteridentitäten und sexueller Vielfalt.“

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

„Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ ist Deutschlands größtes Schulnetzwerk. Es ist ein Projekt von und für Schülerinnen und Schüler und bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten und sich gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt zu wenden. In Hamburg gibt es derzeit 51 Courage-Schulen, bundesweit sind es aktuell rund 3.600 Schulen mit über einer Million Schülerinnen und Schüler.

Um Teil des Netzwerks werden zu können, bekennen sich mindestens 70 Prozent aller Menschen, die in einer Schule lernen und lehren, in einer Abstimmung zur Selbstverpflichtung von „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“. Diese besagt, dass sie sich gegen jede Form von Diskriminierung einsetzen, bei Konflikten eingreifen und mindestens einmal im Jahr mit einem Projekt aktiv werden. Außerdem muss sich die Schule mindestens eine Patin oder einen Paten suchen, die oder der eine klare Haltung gegen Diskriminierung hat. Die Landeskoordination arbeitet mit außerschulischen Kooperationspartnern zusammen, die die Schülerinnen und Schüler an den Courage-Schulen bei der Umsetzung ihrer Projektideen fachlich unterstützen.

Die Landeskoordination am LI wird die Schulen bei der Vernetzung untereinander unterstützen, bei Veranstaltungen, Fortbildungen und Aktionen beraten sowie Peer-Angebote vermitteln. Schulen, die neu in das Programm aufgenommen werden möchten erhalten bei der Landeskoordination Hamburg Informationen und Unterstützung.

  • Johanna Jöhnck: „Das zeichnet Rassismus-kritische Schulen für mich aus: Sie sind Orte, an denen Schülerinnen und Schüler im Alltag füreinander einstehen, sich trauen (können) Rassismus und Diskriminierung klar zu benennen und Lehrkräfte an ihrer Seite haben, die sich solidarisch für den Abbau struktureller Hürden und Rassismen gegen jede Form von Extremismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit einsetzen. Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage ist eine Haltung, die in der Schulgemeinschaft für Achtsamkeit und Selbstreflexion sorgt - bei allen an Schule beteiligten und deren klares Ziel es ist, Schulen zu Orten des echten Miteinanders zu machen.“
  • Christoph Berens: „Das zeichnet Demokratie für mich aus: … sich ohne Angst, kreativ und energisch in bestehende Verhältnisse einzumischen um diese mitzugestalten. Demokratie muss immer wieder neu gelernt werden - sie ist kein starres Konstrukt, sondern ständigen Veränderungen unterworfen. Sie muss also auch immer und immer wieder aufs Neue kennengelernt, erprobt und eingeübt werden. Und genau dafür ist das Programm Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage ein wichtiger Baustein.“

Anlage: Liste der teilnehmenden Hamburger Schulen „Schule ohne Rassismus“

​​​​​​​Rückfragen der Medien
Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung
Mara Sommerhoff, Referatsleitung Gesellschaft
Tel. (040) 428842 - 560
E-Mail: mara.sommerhoff@li-hamburg.de
Internet: www.li.hamburg.de

Bundeskoordination Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
Presseanfragen: Jana Bialluch / Eberhard Seidel
Tel. (030) 21 45 86 – 0
E-Mail: presse@aktioncourage.org
Internet: www.schule-ohne-rassismus.org/

Anlage: Teilnehmende Schulen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
Albrecht-Thaer-Gymnasium
Alexander-von-Humboldt-Gymnasium
Alsterring-Gymnasium
Anna-Warburg-Schule
Berufliche Schule Bautechnik (BS 08)
Brecht-Schule Hamburg gGmbH
Elisabeth-Lange-Schule
Erich Kästner Schule
Euro Akademie Hamburg
Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Alten Eichen
Fachschule für Heilerziehung
Fritz-Schumacher-Schule
Geschwister-Scholl-Stadtteilschule
Goethe-Gymnasium
Goethe-Schule Harburg
Gretel-Bergmann-Schule
Gymnasium Bondenwald
Gymnasium Corveystraße
Gymnasium Dörpsweg
Gymnasium Finkenwerder
Gymnasium Hamm
Gymnasium Heidberg
Gymnasium Ohmoor
Gymnasium Osterbek
Gymnasium Rissen
Gyula Trebitsch Schule Tonndorf
Helene-Lange-Gymnasium
Helmut-Schmidt-Gymnasium
Ida-Ehre-Schule
Ilse-Löwenstein-Schule
Irena Sendler Schule
Johannes-Brahms-Gymnasium
Julius-Leber-Schule
Lise Meitner Gymnasium
Luisen-Gymnasium Bergedorf
Margaretha-Rothe-Gymnasium
Marion Dönhoff Gymnasium
Max-Brauer-Schule
Nelson-Mandela-Schule
Phorms Campus Hamburg
Rudolf Steiner Schule Altona
Sophie-Barat-Schule
Staatliche Fachschule für Sozialpädagogik Altona
Stadtteilschule Am Heidberg
Stadtteilschule Bahrenfeld
Stadtteilschule Barmbek
Stadtteilschule Flottbek
Stadtteilschule Kirchwerder
Stadtteilschule Lurup
Stadtteilschule Rissen
Stadtteilschule Süderelbe

Kontakt

Peter Albrecht

Hamburger Straße 31
22083 Hamburg
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