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Neubau, Erweiterung und Sanierung Schulbau in Bergedorf: In elf Jahren fast so viel investiert wie in die Elbphilharmonie

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Bildungssenator Ties Rabe und Bezirksamtsleiterin Cornelia Schmidt-Hoffmann besuchten Schulbauvorhaben in Bergedorf

Schulsenator Ties Rabe und Bergedorfs Bezirksamtsleiterin Cornelia Schmidt-Hoffmann haben sich gemeinsam einen Überblick über die Schulbau-Projekte im Bezirk Bergedorf verschafft. Mit insgesamt sieben neuen Schulen und der Erweiterung zahlreicher Schulstandorte reagiert der Senat in Bergedorf auf die steigende Zahl von Schülerinnen und Schülern. Schulbau Hamburg wird im Auftrag der Behörde für Schule und Berufsbildung allein in den Jahren 2022 und 2023 zahlreiche Schulbau-Projekte mit einem Investitionsvolumen von rund 76 Millionen Euro abschließen. Bereits in den vergangenen Jahren hat der Bezirk Bergedorf von Investitionen in den Schulbau profitiert: Zwischen 2013 und 2021 wurden rund 255 Millionen Euro investiert.

Schulbau in Bergedorf: In elf Jahren fast so viel investiert wie in die Elbphilharmonie

​​​​​​​Schulsenator Ties Rabe: „Der Bezirk Bergedorf erfreut sich hoher Beliebtheit und bleibt wie die gesamte Stadt Hamburg eine wachsende Stadt. Das merken wir auch an der Zahl der Schülerinnen und Schüler an den allgemeinbildenden Schulen, die in Hamburg allein in den letzten zehn Jahren um rund 22.000 gestiegen ist. Damit Bergedorfs Schülerinnen und Schüler gut lernen können, haben wir in den letzten neun Jahren über eine viertel Milliarde Euro in den Schulbau in Bergedorf investiert. Damit wurden unter anderem in zahlreichen Grundschulen neue Kantinen gebaut, aber auch bestehende Schulen wie die Stadtteilschulen Lohbrügge und Bergedorf, die Gymnasien Lohbrügge, Bornbrook und das Luisengymnasium sowie zum Beispiel die Grundschulen Max-Eichholz-Ring, Anton-Ree, Fünfhausen, Sander Straße und Nettelnburg saniert und vergrößert. In den nächsten Jahren werden wir die Investitionen noch weiter steigern. Bereits 2022 und 2023 werden 76 Millionen Euro in den Schulbau in Bergedorf investiert.“

Bezirksamtsleiterin Cornelia Schmidt-Hoffmann: „Das Thema Bildung gewinnt stetig an Bedeutung. Das bestätigt ein Blick auf die wachsenden Schülerzahlen – auch in unserem Bezirk. Um Bergedorfs Schülerinnen und Schülern weiterhin eine gute Schulausbildung gewährleisten zu können, müssen wir dafür Sorge tragen, dass die schulischen Rahmenbedingungen stimmen. Daher freue ich mich sehr, dass wir in Zusammenarbeit mit BSB und SBH hier viele zukunftsweisende Schulbauprojekte realisieren können und konnten.“

Einer der Schwerpunkte liegt aktuell darauf, die bestehenden 29 Schulen mit insgesamt 36 Standorten durch Erweiterungen und Sanierungen fit für die Zukunft zu machen:

  • So wurde die Stadtteilschule Lohbrügge bis 2021 um einen Neubau mit Klassen- und Fachräumen erweitert (Investition rund 20 Mio. Euro).
  • 2022 ist an der Grundschule Nettelnburg die Fertigstellung eines Neubaus geplant, der Platz für eine Zweifeldhalle, Verwaltungsflächen und Ganztagsfläche bietet. Durch Umbauten wird die Schule auf fünf Parallelklassen ausgebaut. Außerdem entsteht an der Schule eine neue Zweifeld-Sporthalle (Investition rund 6,3 Mio. Euro).
  • 2023 wird an der Stadtteilschule Richard-Linde-Weg ein Neubau mit Klassen- und Fachräumen sowie einem neuen Mensabereich fertiggestellt, auch hier ergänzt um eine neue Zweifeld-Sporthalle (Investition rund 12,4 Mio. Euro).
  • Am Berufsschulzentrum am Ladenbeker Furtweg wurden bereits in den vergangenen Jahren die Gebäude für die Berufliche Schule Chemie, Biologie, Pharmazie, Agrarwirtschaft (BS 06) und der Berufliche Schule Wirtschaft, Verkehrstechnik und Berufsvorbereitung (BS 07) umfassend saniert. 2021 startete die Sanierung der Beruflichen Schule Bautechnik (BS 08). Die Investitionen für alle drei Berufsschulen betragen rund 90 Mio. Euro.
  • Bereits im Bau befindet sich die neue Stadtteilschule Kirchwerder für über 1.000 Schülerinnen und Schüler. Sie ist derzeit eines der größten Bauvorhaben in Bergedorf und soll 2024 eröffnet werden.
  • Geplant ist auch ein Umzug der Zweigstelle des Regionales Bildung- und Beratungszentrum (ReBBZ) Reinbeker Redder, die sich derzeit mit der Grundschule Leuschnerstraße dasselbe Schulgebäude teilt. Künftig soll das ReBBZ am Reinbeker Redder zusammengeführt werden, so dass die Grundschule Leuschnerstraße das Schulgebäude in der Leuschnerstraße allein nutzen kann. Dafür werden am Reinbeker Redder neue Schulgebäude für das ReBBZ gebaut.

Jan Schneck, Vertretung der Geschäftsführung von SBH | Schulbau Hamburg: „Dank guter und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der Behörde für Schule und Berufsbildung, dem Hamburger Institut für Berufliche Bildung und dem Bezirksamt Bergedorf kommt der Schulbau auch unter den aktuell schwierigen Rahmenbedingungen gut voran. In Bergedorf zeigt sich darüber hinaus die komplette Bandbreite modernen Schulbaus: Von Sanierungsmaßnahmen über die Erweiterung bestehender Schulen bis hin zur vollständigen Entwicklung neuer Standorte.“

In den kommenden Jahren sind gleich mehrere neue Schulen geplant:

  • Auf dem ehemaligen Opel-Dello Gelände soll eine neue Grundschule am Sander Damm entstehen.
  • In unmittelbarer Nachbarschaft zur Grundschule Leuschnerstraße am Lohbrügger Marktplatz entsteht eine weitere Stadtteilschule in der Leuschnerstraße. Die Ausschreibung des Architektenwettbewerbs startet zurzeit.
  • Auf einem früheren Schulgelände in der Billwerder Straße hat die Planung für ein neues Gymnasium in Bergedorf begonnen.
  • Außerdem entstehen nach aktueller Planung gleich vier neue Schulen im neuen Stadtteil Oberbillwerder: zwei Grundschulen, eine Stadtteilschule und ein neues Gymnasium.

Schulsenator Rabe weiter: „Jahrelang hat Hamburg zu wenig in den Schulbau investiert. Ende 2010 wurde allein der dringende Sanierungsbedarf auf drei Milliarden Euro geschätzt. Seit 2011 haben wir deshalb die Investitionen in den Schulbau auf rund 300 bis 400 Millionen Euro pro Jahr mehr als verdoppelt. Das ist so viel, als würden wir alle zwei Jahre eine neue Elbphilharmonie bauen – von 2013 bis 2023 eine davon übrigens in Bergedorf. An diesem Vergleich erkennen wir die gewaltigen Dimensionen des Schulbaus. Das stellt uns alle vor große Herausforderungen. Doppelt so viel Investitionen bedeuten doppelt so viele Baustellen, doppelt so viele Erfolge, aber auch doppelt so viele Probleme. Die Baupreise explodieren. Handwerker sind rar, und der Umbau einer Schule bei laufendem Schulbetrieb ist knifflig. Ich freue mich sehr, dass die Schulgemeinschaften der betroffenen Schulen, Schulbau Hamburg und die Schulbehörde seit Jahren diese großen Herausforderungen gut bewältigen. Die künftigen Schülergenerationen werden es uns danken, dass sie in modernen, schönen und großzügigen Schulgebäuden gut lernen können.“


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