Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Schulbau Schulcampus Struenseestraße Altona-Altstadt: Vergabeverfahren abgeschlossen - Generalübernehmer beauftragt

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Campus wird neue Heimat für drei Schulen mit rund 2.000 Schülerinnen und Schülern

Auf dem Weg zur Realisierung eines der größten und ambitioniertesten Schulbauvorhaben in Hamburg ist ein weiterer Meilenstein geschafft: Die Freie und Hansestadt Hamburg hat für den Schulcampus Struenseestraße das Vergabeverfahren abgeschlossen und eine Arbeitsgemeinschaft aus dem Hamburger Unternehmen Otto Wulff und dem Bauunternehmen Züblin AG als Generalübernehmer beauftragt. Der Campus wird drei Schulen – das Struensee-Gymnasium, das Deutsch-Französische Gymnasium und die Ganztagschule An der Elbe – an einem Standort vereinen. Insgesamt bietet der neue Campus Platz für rund 2.000 Schülerinnen und Schüler.

Schulcampus Struenseestraße Altona-Altstadt

Beide Unternehmen werden nun gemeinsam die Fertigstellung der Planung und den anschließenden Bau verantworten. Der ambitionierte Terminplan sieht weiterhin eine Fertigstellung zum Schuljahr 2025/2026 vor. Die konkreten Schritte zum Bauablauf werden nun zwischen Generalübernehmer und SBH | Schulbau Hamburg festgelegt. Konkret beginnen wird jetzt die Ausführungsplanung, also die detaillierte Ausgestaltung der einzelnen Gebäude. Konkrete Arbeiten auf dem Baufeld werden voraussichtlich im Frühjahr 2023 beginnen.

Schulsenator Ties Rabe: „Der Schulstandort Struensee-Campus mit den drei Schulen Struensee-Gymnasium, Deutsch-Französisches Gymnasium und Ganztagschule An der Elbe wird mit dem sehr großzügigen Neubau deutlich aufgewertet. Die drei Schulen bekommen eine neue Heimat und das wirkt positiv in den ganzen Stadtteil hinein. Ich freue mich sehr, dass mit der Beauftragung eines auch im Schulbau sehr erfahrenen und in Hamburg verwurzelten Generalübernehmers ein wichtiger Meilenstein hin zur Verwirklichung dieses ganz besonderen Projekts mit großer Strahlkraft getan ist.“

Das große, verkehrsgünstig gelegene Schulgelände des Struensee-Gymnasiums und der großzügige Neubau für beide Schulen bilden gute Voraussetzungen, um am neuen Standort die gute Zusammenarbeit mit dem Lycée Français erfolgreich jetzt als ‚Deutsch-Französisches Gymnasium‘ fortzusetzen. Gleichzeitig wird durch diese Neugründung der Schulstandort Struensee-Campus weiter aufgewertet.

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Der Schulcampus Struenseestraße ist eines unserer größten Schulbauvorhaben. Mit dem nun geschlossenen Vertrag stellen unsere Realisierungsträger unter Beweis: Wir können auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten qualitativ hervorragenden Schulbau realisieren.“

Mandy Herrmann, Sprecherin der Geschäftsführung von SBH | Schulbau Hamburg und GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH: „Mit dem Abschluss des Vertrages mit dem Generalübernehmer haben wir einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung des Schulcampus Struenseestraße erreicht. Ein ambitioniertes Projekt wie dieses mit drei Schulen an einem Standort stellt besondere Herausforderungen auch an uns als Realisierungsträger. Deshalb sind wir froh, mit der Finanz- und der Schulbehörde zwei städtische Partner an unserer Seite zu haben, mit denen wir diese Herausforderungen lösungsorientiert angehen können.“

Der Schulcampus Struenseestraße ist eines der größten und ambitioniertesten Bauvorhaben, das derzeit im Hamburger Schulbau realisiert wird. Bis zum Schuljahr 2025/26 sollen auf dem rund 28.500  Quadratmeter großen Schulgrundstück an der Königstraße in Altona drei neue Schulen gebaut werden: Das 4,5-zügige Struensee-Gymnasium, das 3-4-zügige Deutsch-Französische Gymnasium und die 4-zügige Ganztagsschule An der Elbe. Insgesamt werden über 2.000 Schülerinnen und Schüler die drei Schulen besuchen. Mit der Arbeitsgemeinschaft Otto Wulff und Züblin wird jetzt ein Generalübernehmer mit dem komplexen Bauvorhaben beauftragt. Im Schulbau hat die Stadt mit den Unternehmen gute Erfahrungen gemacht: Otto Wulff und Züblin bauten in den letzten Jahren mit Erfolg zahlreiche neue Berufsschulen in Hamburg. Ein Bauvorhaben wie dieses erfordert eine sorgfältige Planung und Umsetzung. Aufgrund der aktuellen Situation, auf die sowohl die Corona-Pandemie als auch eine stark ausgelastete Bauwirtschaft mit steigenden Materialpreisen Einfluss nehmen, verbleiben die Schulen so lange an ihren alten Standorten oder in einem Ausweichquartier.

Um einen sicheren Bauablauf zu gewährleisten, wurde ein Vergabeverfahren zur Auswahl eines sogenannten Generalübernehmer ausgelobt, der die weiteren Planungs- und die Bauleistungen vollumfänglich erbringt. Im Laufe dieses Verfahrens hatte ein Bieter den Vorschlag unterbreitet, einen Teil der Gebäude geringfügig zu verschieben, um eine technisch aufwändige Überbauung des vorhandenen S-Bahntunnels unter dem Grundstück zu vermeiden. Dieser Vorschlag hat sich nach Prüfung durch SBH sowohl als wirtschaftlich günstiger als auch als einfacher und zeitlich schneller realisierbar herausgestellt als eine Überbauung des Tunnels.

Als nächster Schritt steht jetzt in der so genannten Leistungsphase 3 die Ausarbeitung der detaillierten Gebäudeplanung an, parallel läuft noch das Baugenehmigungs- bzw. Zustimmungsverfahren. Im Anschluss an die Zustimmung erfolgen im kommenden Winter noch restliche Baumfällungen.

Kontakt

Peter Albrecht

Hamburger Straße 31
22083 Hamburg
Adresse speichern

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch