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Anmeldezahlen 95 Prozent aller zukünftigen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler kommen an ihre Wunschschule – Schulen versenden rund 15.000 Briefe an die Familien

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Ab August 14.641 Fünftklässler in den staatlichen Schulen

Gut 95 Prozent aller zukünftigen 14.641 Hamburger Fünftklässlerinnen und Fünftklässler können ab August ihre Wunschschule besuchen. Trotz der in Hamburg geltenden freien Schulwahl ist es Schulleitungen und Schulbehörde gelungen, fast alle Schulwünsche zu erfüllen. Schon seit Jahren liegt diese Quote deutlich über 90 Prozent (2021: 95,0 Prozent, 2020: 94,3 Prozent; 2019: 94,2 Prozent). Schulsenator Ties Rabe: „Hamburg bietet Eltern und Kindern die freie Schulwahl und zudem innerhalb kurzer Entfernungen zahlreiche weiterführende Schulen zur freien Auswahl. Deshalb ist es jedes Jahr eine große und nicht einfache Aufgabe, möglichst vielen Schülerinnen und Schülern den Platz an ihrer Wunschschule zu geben. Ich freue mich sehr, dass Schulleitungen und Behörde es seit Jahren schaffen, dass deutlich über 90 Prozent aller Schülerinnen und Schüler an ihre Wunschschule kommen. Auch in diesem Jahr liegt die Quote mit gut 95 Prozent in einem sehr guten Bereich. Mit der Stadtteilschule und dem Gymnasium bietet Hamburg zwei gleichwertige und attraktive Schulformen, die beide von Hamburgs Schülerinnen und Schüler sowie Hamburgs Eltern anerkannt und geschätzt sind.“

95 Prozent aller zukünftigen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler kommen an ihre Wunschschule – Schulen versenden rund 15.000 Briefe an die Familien

Die Zahl der künftigen Fünftklässler bleibt in diesem Jahr auf dem Niveau des Vorjahres (2021: 14.715). Erneut können an Hamburgs Gymnasien und Stadtteilschulen im kommenden Schuljahr 104 Gastschülerinnen und Gastschülern aus Schleswig-Holstein aufgenommen werden (Vorjahr: 119). Gastschüler können dann aufgenommen werden, wenn Hamburger Schulen noch freie Plätze zur Verfügung haben.

An den 63 staatlichen Gymnasien werden nach den Sommerferien voraussichtlich insgesamt 7.673 Schülerinnen und Schüler, in 281 Klassen eingeschult, das sind 160 Schülerinnen und Schüler mehr als im Vorjahr (7.513). An den 59 staatlichen Stadtteilschulen werden voraussichtlich 6.759 Schülerinnen und Schüler in 299 Klassen eingeschult, das sind 240 Schülerinnen und Schüler weniger  als im Vorjahr (6.999).

Bei den Aufnahmen der Fünftklässler stehen in der Regel eine Reihe besonders beliebter Stadtteilschulen an der Spitze. In diesem Jahr kommen die meisten Fünftklässler an die Julius-Leber-Schule in Schnelsen (190 Schülerinnen und Schüler), die Gyula Trebitsch Schule Tonndorf und die Heinrich-Hertz-Schule in Winterhude (jeweils 184 Schülerinnen und Schüler). Das Gymnasium Süderelbe nimmt ebenfalls 184 Schülerinnen und Schüler auf, gefolgt von dem Gymnasium Ohmoor mit 170 Schülerinnen und Schülern.

Die Schulwahl ist je nach Region und Bezirk sehr unterschiedlich. So entscheiden sich Schülerinnen und Schüler in Hamburg-Mitte zu 66,9 Prozent für den Besuch einer Stadtteilschule, auch in den Bezirken Hamburg-Nord (57,5 Prozent), Bergedorf (51,2 Prozent) und Harburg (48,8 Prozent) ist die Stadtteilschule beliebter als das Gymnasium. Dagegen führt das Gymnasium in den Bezirken Eimsbüttel (64 Prozent), Altona (61 Prozent) und Wandsbek (57,6 Prozent). In den Aufnahmen enthalten sind auch 104 Schülerinnen und Schüler aus Schleswig-Holstein, die überwiegend ein Hamburger Gymnasium (89 Schüler) und seltener eine Stadtteilschule (15 Schüler) gewählt haben.

Auch die Entwicklung der Aufnahmen für die fünften Klassen ist nicht in allen Bezirken gleich: Während es im Vergleich zum letzten Jahr in den Bezirken Harburg (+62) und Altona (+110) mehr Schülerinnen und Schüler aufgenommen wurden, nahmen die Aufnahmen in den Bezirken Wandsbek (-14), Hamburg-Nord (-42), Bergedorf (-72), Hamburg-Mitte (-78) und Eimsbüttel (-40) ab.

Stadtteilschulen 

An den insgesamt 59 Stadtteilschulen ist es erneut gelungen, kleine Klassen zu bilden. So beträgt die Klassenfrequenz im Durchschnitt 22,6 Schülerinnen und Schüler pro Klasse (2021: 22,3). Das ist weiterhin unter der festgeschriebenen Sollobergrenze von 23 Schülerinnen und Schülern. Nur vier Stadtteilschulen planen insgesamt 11 Klassen, in denen aufgrund der regionalen Versorgung oder zur Vermeidung eines unzumutbar langen Schulweges mehr als 23 Kinder unterrichtet werden. Umgekehrt werden 15 Klassen eingerichtet, die kleiner sind als die Mindestgröße von 21 pro Klasse.

Während sich in den letzten Jahren die Wünsche der Kinder und Eltern gerade bei den Stadtteilschulen sehr stark auf wenige Schulen konzentrieren, nimmt die Überanwahl von nur wenigen, meistens sehr großen Stadtteilschulen etwas ab. Konzentrieren sich in 2021 über 71 Prozent der nicht erfüllten Erstwünsche an Stadtteilschulen auf zehn außerordentlich beliebte Stadtteilschulen, sind es in 2022 nur 63 Prozent. Das bereitere Anwahlverhalten der Eltern schlägt sich so in mehr erfüllbaren Erstwünschen nieder.

Dennoch konnten in fünf Stadtteilschulen 188 Schülerinnen und Schüler nicht ihrem Erstwunsch entsprechend aufgenommen werden: Max-Schmeling-Schule in Wandsbek  (-51), Heinrich-Hertz-Schule in Winterhude (-37), Grund- und Stadtteilschule Alter Teichweg auf dem Dulsberg (-36), Max-Brauer-Schule in Ottensen/Bahrenfeld (-36) und die Stadtteilschule Winterhude (-28). Insgesamt 6.345 Schülerinnen und Schüler (von 6.744) konnten an ihrer Erstwunsch-Stadtteilschule aufgenommen werden.

Diese Spreizung zwischen sehr begehrten, deutlich überbuchten Schulen und kaum angewählten Schulen ist bei den Stadtteilschulen seit Jahren deutlich stärker als bei den Gymnasien. Auch das macht es nicht leicht, alle Schülerwünsche zu erfüllen. Die aus gutem Grund und gesetzlich vorgeschriebenen kleineren Eingangsklassen an Stadtteilschulen mit einer Obergrenze von 23 Schülerinnen und Schülern beschränken zudem die Aufnahmekapazitäten an Stadtteilschulen stärker als an den Gymnasien, wo die Obergrenze 28 Schülerinnen und Schüler beträgt.

Gymnasien

Bei den 63 Gymnasien ist das Gymnasium Süderelbe (Neugraben-Fischbek) mit 184, das Gymnasium Ohmoor (Niendorf) mit 170 und die Gymnasien Allee (Altona-Altstadt), Grootmoor (Bramfeld), Hochrad (Othmarschen), Rahlstedt, das Helmut-Schmidt-Gymnasium (Wilhelmsburg), das Luisen-Gymnasium (Bergedorf) und das Walddörfer-Gymnasium (Volksdorf) mit je 168 aufgenommenen Schülerinnen und Schülern Spitzenreiter der diesjährigen Aufnahmerunde. Aufgrund ausgelasteter Raumkapazitäten mussten das Gymnasium Lerchenfeld (Uhlenhorst) 38 Schülerinnen und Schüler abgeben, das Gymnasium Hoheluft und das Gymnasium Allee (Altona-Altstadt) jeweils 25 und das Gymnasium Altona 16 Schülerinnen und Schüler abgeben.

In den neuen 281 (2021: 277) fünften Klassen der 63 Gymnasien befinden sich durchschnittlich 27,3 (2021:27,1) Schülerinnen und Schüler. Auch hier liegt der Durchschnittswert weiterhin unter der Obergrenze von 28 Schülern pro Klasse. Insgesamt 7.360 Schülerinnen und Schüler (von 7.584) konnten an ihrem Erstwunsch-Gymnasium aufgenommen werden.

Schulversuch 6-jährige Grundschulen

209 weitere Schülerinnen und Schüler werden insgesamt zehn fünfte Klassen an den vier 6-jährigen Grundschulen besuchen (Vorjahr 202).

Das neue Schuljahr 2022/23 beginnt am Donnerstag, 18. August 2022. Die Einschulung der neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler findet in der Regel am Montag, 22. August 2022 statt.

Kontakt

Peter Albrecht

Hamburger Straße 31
22083 Hamburg
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