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#Aufholen nach Corona Erfolgsstory: Bereits 80.000 zusätzliche Unterrichtsstunden in den „Hamburger Lernferien“

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In den Frühjahrsferien lernten freiwillig 7.212 Schülerinnen und Schüler an 266 Schulen

Zum sechsten Mal haben die Hamburger Schulen kostenlose Lernferien angeboten. 266 staatliche allgemeinbildende Schulen – Grundschulen, Stadtteilschulen, Gymnasien und Sonderschulen – organisierten in den vergangenen Frühjahrsferien insgesamt 910 Kurse, an denen 7.212 Schülerinnen und Schüler teilnahmen. Das ergab jetzt eine Auswertung der Hamburger Schulbehörde. Das Angebot der Lernferien ist freiwillig und kostenlos. Es umfasst in der Regel einwöchige Kurse mit 15 Schulstunden pro Woche für kleine Lerngruppen mit acht bis zwölf Schülerinnen und Schüler. Schulsenator Ties Rabe freut sich über das konstant hohe Interesse an den „Hamburger Lernferien“, die von der Vorschule bis zur Studienstufe angeboten werden: „Es ist sehr erfreulich, dass unsere Angebote gut angenommen werden, so ermöglichen wir Schülerinnen und Schülern, Lernrückstände aufzuholen und sich gezielt auf die im Frühjahr beginnenden Abschlussprüfungen und die im Sommer anstehenden Übergänge vorzubereiten. Das Engagement der Schulen und der Schülerinnen und Schüler ist wirklich großartig!“

Erfolgsstory: Bereits 80.000 zusätzliche Unterrichtsstunden in den „Hamburger Lernferien“

Senator Ties Rabe weiter: „Dank der Hamburger Lernferien konnte Hamburg seit den Sommerferien 2020 in sechs Ferien 5.347 Lernkurse mit insgesamt 80.000 Unterrichtsstunden anbieten. Über 40.000 Schülerinnen und Schüler gingen in den bisherigen sechs Lernferien zur Schule und holten auf, was aufgrund der Pandemie zu kurz kam. Neben Mathe, Deutsch und Englisch wurde auch in kleinen Gruppen für Abschlussprüfungen gelernt, auf dem Schulhof gespielt und bei gutem Wetter das ein oder andere Eis am Stiel im Schulgarten gegessen. Mein ausdrücklicher Dank gilt allen, die sich jetzt in den letzten zwei Jahren dafür einsetzen, jungen Menschen in Hamburg in den Ferien eine Anlaufstelle zu bieten, bei der sie lernen und Gleichgesinnte treffen können. Kinder und Jugendliche in ganz Hamburg profitieren sehr von dem kostenlosen und freiwilligen Lernangebot das noch bis Ende 2022 fortgeführt wird.“

Die Lernferien fanden erstmals im Sommer 2020 statt. Damals sprachen Lehrkräfte gezielt Schülerinnen und Schüler an, bei denen sie den Bedarf erkannten, Rückstände aufzuholen, so realisierten 241 Schulen 968 Lerngruppen, diese richteten sich hauptsächlich an die Klassen von der VSK bis zur Klasse 9. Im Herbst 2020 wurde darüber hinaus auch der Jahrgang 10 angesprochen. Seit 2021 wurden die Lernferien für alle interessierten Schülerinnen und Schüler angeboten, erstmals gab es auch zusätzliche Angebote zur gezielten Prüfungsvorbereitung auf den mittleren allgemeinen Abschluss und das Abitur. Weiterhin gilt das Angebot in besonderer Weise gilt für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwächen und Sprachförderbedarf. Auch diejenigen Kinder und Jugendlichen, die während der Pandemie das Lernen als besonders herausfordernd erlebt haben oder wenig Unterstützung durch erwachsene Bezugspersonen bekommen, sind eingeladen. Daneben können die Lehrkräfte gezielt einigen Schülerinnen und Schülern die Teilnahme am Ferienunterricht besonders empfehlen. Die Teilnahme an allen Kursen ist kostenlos und freiwillig. Alle 330 Hamburger allgemeinbildenden Schulen und die 13 ReBBZ konnten sich in allen sechs Ferienzeiten an den Hamburger Lernferien beteiligen.

Sommer 2020

Herbst 2020

März 2021

Sommer 2021

Herbst 2021

März 2022

beteiligte Schulen

241

91

241

234

260

266

Lerngruppen

968

490

1.258

871

850

910

Schülerinnen und Schüler

6.902

3.958

10.630

6.108

6.411

7.212

Senator Rabe weiter: „Ich bin beeindruckt, dass im März 2022 mehr Schulen als je zuvor in den Hamburger Lernferien 266 zuverlässige Angebote zum Aufholen von Lernlücken ermöglicht haben und somit 7.212 Schülerinnen und Schüler beim Aufholen der Lernlücken begleiteten. Das Angebot ist weiterhin sehr beliebt, die hohe Teilnahmezahl zeigt jedoch auch, dass der Bedarf für Förderung weiter bestehen bleibt.“

In den Frühjahrsferien 2022 haben auch 26 „gemischte“ Kurse stattgefunden, bei denen Schülerinnen und Schüler aus Regelklassen gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aus Internationalen Vorbereitungsklassen gelernt haben. Senator Rabe weiter: „Dass Schülerinnen und Schülern in den Ferien die Lernzeit zusammen verbringen, ist ein guter Beitrag zum Zusammenhalt in unseren Schulen und ein Beispiel für ein gelingendes Miteinander“.

Die kostenlosen Ferienkurse sind ein Baustein des breit gefächerten Angebotes an Fördermaßnahmen, um Lernrückstände nach der Pandemie aufzuholen. Die Schülerinnen und Schüler lernen in der Regel eine Woche lang jeden Tag in drei Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten in einer Lerngruppe mit rund acht bis zwölf Schülerinnen und Schülern. Im März haben 266 von 329 Hamburger Schulen insgesamt 910 Lerngruppen organisiert. Wie in jedem Durchgang stimmen sich Schulen und die für die Ferienbetreuung zuständigen Träger ab. Damit können sich die Lernferien in die anderen Angebote an den Schulen einpassen.

Bei den Kursleitungen handelt es sich um Honorarkräfte, Lehrkräfte oder Erzieherinnen und Erziehern bzw. Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, die in den meisten Fällen den Kindern und Jugendlichen bereits bekannt sind. Die Angebote der Hamburger Lernferien berücksichtigen den Hamburger Bildungsplan und stellen Materialien und Informationen, die das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) erarbeitet hat zur Verfügung. Sprachliche und mathematische Kompetenzen werden in einem motivierenden und abwechslungsreichen Lernsetting geboten. Kreativ-kulturelle Inhalte werden unterhaltsam ergänzt, damit die Schülerinnen und Schüler sich in ihren Ferien auch den Umständen entsprechend erholen und vom Alltag ablenken können.

Kontakt

Peter Albrecht

Hamburger Straße 31
22083 Hamburg
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