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Schuljahresbeginn Neuer Rekord: 260.000 Schülerinnen und Schüler besuchen Hamburgs Schulen

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6.060 Schülerinnen und Schüler und 542 zusätzliche pädagogische Stellen mehr als im letzten Schuljahr

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Hamburg erreicht einen neuen Rekord. Allein die ersten Klassen werden mit rund 800 Kindern mehr starten als im letzten Schuljahr. Insgesamt steigt die Zahl der Schülerinnen und Schüler um 6.060 auf einen neuen Rekordwert von 260.130. Die steigende Zahl der Schülerinnen und Schüler betrifft vor allem die staatlichen Schulen. 239.130, also 6.260 mehr als im vorigen Schuljahr, besuchen die staatlichen Schulen. Bildungssenator Ties Rabe: „Trotz der erheblich steigenden Schülerzahlen wollen wir die Schulqualität und die kleinen Klassen erhalten. Deshalb investieren wir weiterhin mit großer Kraft in den Schulbau, um zusätzliche Schulgebäude zu bauen und Altbauten zu sanieren. Darüber hinaus stellen wir viele zusätzliche Lehrkräfte ein und erhöhen dafür die Zahl der pädagogischen Stellen um 542 auf 19.655 Stellen für Lehrkräfte sowie weitere Pädagoginnen und Pädagogen.“​​​​​​​

Neuer Rekord: 260.000 Schülerinnen und Schüler besuchen Hamburgs Schulen

Starker Anstieg der Schülerzahl – vor allem in den Eingangsklassen

Das Wachstum der Schülerzahlen ist am stärksten in den Eingangsklassen und wächst Schritt für Schritt durch das Schulsystem durch. In Klassenstufe 1 steigt die Zahl der Schülerinnen und Schüler gegenüber dem Rekord aus dem letzten Schuljahr noch einmal um 800 Schülerinnen und Schüler auf zusammen 17.100. Insgesamt verzeichnen die staatlichen Grundschulen in einem Jahr einen Zuwachs um 5,2 Prozent (rund 3.200 Kinder) in den Klassen 1 bis 4 sowie einen Zuwachs um 600 Kinder in den Vorschulklassen. An den Grundschulen lernen 74.800 Schülerinnen und Schüler (+3.800).

Die weiterführenden Schulen rechnen in diesem Schuljahr in den Klassenstufen 5 bis 10 mit einem Zuwachs von 2.700 Schülerinnen und Schülern, das entspricht einem Plus von 3,0 Prozent in der Sekundarstufe I. Insgesamt lernen 57.800 Schülerinnen und Schüler (+1.500) an den Stadtteilschulen und 55.200 (+1.400) an den Gymnasien. Weiterhin kann Hamburg einen starken Zuwachs an den Stadtteilschulen verzeichnen, die auch im kommenden Schuljahr von 2.600 Schülerinnen und Schülern mehr besucht werden, als die Gymnasien.

Auch in diesem Schuljahr sinkt die Zahl der Schülerinnen und Schüler an den privaten allgemeinbildenden Schulen. So besuchen jetzt nur noch 18.400 (-200) Schülerinnen und Schüler die privaten Schulen, das entspricht einem Anteil von rund 8 Prozent.

542 zusätzliche pädagogische Stellen

Zum neuen Schuljahr wird die Zahl der Stellen für Lehrkräfte an den allgemeinbildenden Schulen um 437 auf 15.083 Stellen erhöht. 5.057 Stellen davon entfallen auf Grundschulen (+220), 779 Stellen auf Sonderschulen (-4), 5.408 Stellen auf Stadtteilschulen (+174) und 3.839 Stellen auf Gymnasien (+47). Darüber hinaus stehen den allgemeinbildenden Schulen 2.113 Stellen (+105) für pädagogisches und therapeutisches Fachpersonal zur Verfügung. Somit gibt es insgesamt 542 zusätzliche pädagogische Stellen an den allgemeinbildenden staatlichen Schulen. Zusammen mit den 2.459 Stellen an den berufsbildenden Schulen verfügen die staatlichen Schulen im kommenden Schuljahr über 19.655 pädagogische Stellen – ein neuer Höchststand. Neben der steigenden Schülerzahlen sind die Gründe für zusätzliche Stellen die aktuell hohe Anzahl Internationaler Vorbereitungsklassen, mehr Bedarf für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte im Bereich der Inklusion und eine bessere Teilnahmequote bei den Ganztagsangeboten.

398 Nachwuchslehrkräfte

Hamburg bietet mittlerweile rund 40 Prozent mehr Ausbildungsplätze für Lehrkräfte (Referendariat). Am 1. August begrüßte Schulsenator Ties Rabe 398 neue Referendarinnen und Referendare im Rathaus. Während bundesweit der Lehrermangel zum Teil dramatisch zunimmt, gibt es in Hamburg zurzeit noch knapp doppelt so viele Bewerberinnen und Bewerber (732) wie Ausbildungsplätze. Gegenüber dem vorherigen Einstellungstermin im Februar 2021 ist die Zahl der Bewerbungen leicht angestiegen (+38). Insgesamt bildet Hamburg pro Jahr rund 810 neue Lehrkräfte aus. Bildungssenator Ties Rabe: „Es ist schön, dass Hamburg weiterhin viele junge Nachwuchslehrkräfte anzieht. Das stärkt unser Bildungssystem und gibt zugleich Rückenwind für Hamburgs Schulen.“

Die Bewerbungen verteilen sich sehr unterschiedlich auf die einzelnen Lehrämter. Am begehrtesten waren wie schon in den Vorjahren die Plätze für den Vorbereitungsdienst zum Lehramt an Gymnasien. Den insgesamt 165 Plätzen standen 356 Bewerberinnen und Bewerber gegenüber, die Einstellungsquote liegt bei 46,3 Prozent. Für die 88 Plätze für das Lehramt der Primar- und Sekundarstufe I gab es 141 Bewerbungen (Quote 62,1 Prozent), für die 43 Plätze für Berufsschullehrkräfte gab es 68 Bewerbungen (Quote 63,2 Prozent) und für die 62 Plätze für Sonderschullehrkräfte 86 Bewerbungen (Quote 72,1 Prozent). Für die 40 Plätze des neuen, erst zum vierten Mal ausgeschriebenen Lehramts an Grundschulen liegt die Einstellungsquote bei 49,4 Prozent (81 Bewerbungen).

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Beliebte Ganztagsschulangebote

Einen neuen Rekord verzeichnen auch Hamburgs Ganztagsschulangebote 87,6 Prozent aller Schülerinnen und Schüler an den Grundschulen haben sich für die Nachmittagsbetreuung in der Zeit bis 16:00 Uhr täglich angemeldet. Hamburgs Ganztagsschulangebot ist kostenlos und wurde bereits 2013 eingeführt. Seitdem steigt die Teilnahmequote kontinuierlich an. Im laufenden Schuljahr ist damit erneut ein Bestwert erreicht. Auch die damit zusammenhängenden weiteren Ganztagsangebote werden in großem Umfang wahrgenommen. Dazu zählt beispielsweise die Teilnahme an der Ferienbetreuung, an der sich im Schuljahr 46,4 Prozent zusätzlich zur Teilnahme an den normalen Ganztagsangeboten angemeldet haben. Hamburg hat bereits im Schuljahr 2013/14 flächendeckend kostenlose Ganztagsangebote an allen Grundschulen eingeführt. Nach dem Hamburger Vorbild soll es bundesweit ab dem Jahr 2029 einen vergleichbaren Rechtsanspruch auch in den anderen Bundesländern geben. Schulsenator Ties Rabe: „Ich freue mich sehr darüber, dass die Ganztagsangebote in Hamburg so gut angenommen werden. Das zeigt einerseits, dass die Schulen hier hervorragende Arbeit machen, es zeigt aber auch andererseits, dass die kostenlosen Ganztagsangebote, die wir in den letzten Jahren mit großem Einsatz aufgebaut haben, der richtige Weg für das Hamburger Schulsystem sind.“

Schulentwicklung

Im neuen Schuljahr 2022/23 gibt es insgesamt 473 Schulen in Hamburg, davon 376 staatliche und 97 private Schulen. Im Vergleich zum vorherigen Schuljahr gibt es keine Veränderungen. Spitzenreiter sind erneut die Grundschulen mit 195 staatlichen Schulen und 30 privaten Schulen, gefolgt von den Stadtteilschulen mit 59 staatlichen und 26 privaten Schulen, den Gymnasien mit 63 staatlichen und elf private Schulen, den 30 staatlichen und 24 privaten berufsbildenden Schulen, den 26 staatlichen und fünf privaten Sonderschulen und den Schulen der Erwachsenenbildung. Die drei staatlichen Schulen der Erwachsenenbildung werden im nächsten Jahr zu einem Zentrum der Erwachsenenbildung zusammengelegt, daneben gibt es eine private Schule der Erwachsenenbildung.

Im Zuge des Schulausbaus werden bis 2030 rund 35 weitere neue Schulen gebaut werden. Bereits bis Ende 2023 ist geplant, 29 Schulsporthallen und 24 neue Kantinen fertigzustellen. Das modulare Hamburger Klassenhaus ist angesichts wachsender Schülerzahlen ein wichtiger Baustein für die schnelle und nachhaltige Erweiterung von Schulstandorten. Bis Ende des Jahres 2023 sind weitere 21 Hamburger Klassenhäuser geplant.

Weitere Zuwanderung aus der Ukraine erwartet

Im vergangenen Schuljahr haben bis zum Beginn der Sommerferien 4.226 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine einen Schulplatz an 293 Hamburger Schulen bekommen, weitere 500 haben sich in den letzten Tagen angemeldet und werden zurzeit den Schulen zugewiesen. Schulsenator Ties Rabe: „Hamburgs Schulen haben in kürzester Zeit tausende ukrainische Schülerinnen und Schüler aufgenommen und für sie rund 120 neue Schulklassen aufgebaut. Für das beispiellose Engagement bedanke ich mich bei allen Schulgemeinschaften. Auch in diesem Schuljahr ist für neue Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine – und für alle, die länger bei uns in Hamburg bleiben – ein Platz in einer Klasse sicher. Jede und jeder ist willkommen.“

Schulbetrieb während der Corona-Pandemie

Für den Schulbetrieb gelten im neuen Schuljahr folgende grundsätzliche Rahmenbedingungen:

  • Die Bundesregierung hat nach dem Bericht der Corona-Expertenkommission erklärt, dass es im kommenden Schuljahr keine Schulschließungen mehr geben soll.
  • Grundsätzlich sollen sich die Corona-Regeln des Schulbetriebes künftig nicht mehr von den Corona-Regelungen vergleichbarer Bereiche des öffentlichen Lebens wie beispielsweise Kultur-, Event-, Bildungs- und Sportveranstaltungen unterscheiden.

Da aufgrund der derzeitigen Infektionslage in allen vergleichbaren Bereichen des öffentlichen Lebens keine Einschränkungen mehr gelten, starten die Schulen nach den Ferien ebenfalls ohne Einschränkungen. Für die Schulen bedeutet das keine Veränderungen, denn bereits in den letzten Wochen vor den Sommerferien waren Einschränkungen und besondere Vorkehrungen wie Testpflicht, Maskenpflicht, Betrieb der Luftfiltergeräte oder die zahlreichen Einschränkungen der Schulpraxis (z.B. Musik, Sport, Kohortentrennung) aufgehoben oder ausgesetzt. Die Schulbehörde hat jedoch umfangreiche Vorkehrungen dafür getroffen, dass die erprobten Regelungen jederzeit wieder eingeführt werden können, wenn die Infektionslage es erfordert.

  • Drei Millionen Euro zusätzlich für Vertretungskräfte: Um allen Schulen einen guten Start in das neue Schuljahr zu ermöglichen, stellt die Schulbehörde den Schulen weitere rund drei Mio. Euro für zusätzliche Vertretungskräfte zur Verfügung.
  • Alle Einschulungsfeiern finden ohne Corona-bedingte Einschränkungen statt: Für Einschulungsfeiern und weitere schulischen Veranstaltungen gibt es zurzeit keine Corona-bedingten Einschränkungen.
  • Masken: Schülerinnen und Schüler sowie Schulbeschäftigte können auf eigenen Wunsch in der Schule Masken tragen. Schule bzw. Schulbeschäftigte dürfen jedoch weder eine Maskenpflicht in der Schule anordnen noch das freiwillige Tragen von Masken verbieten.
  • Tests: Mit Blick auf die besondere Situation nach den Schulferien können alle Schulen am ersten Schultag allen Schülerinnen und Schülern zu Unterrichtsbeginn auf freiwilliger Basis einen Selbsttest anbieten. Die Teilnahme ist freiwillig. Darüber hinaus werden wie schon vor den Ferien keine weiteren systematischen Schnelltestungen von Schülerinnen und Schülern an den Schulen organisiert. Das Angebot der fakultativen Schnelltests für das schulische Personal bleibt bestehen.
  • Lüftung: Weiterhin soll alle rund 20 Minuten jeder Unterrichtsraum mit Quer- oder Stoßlüftung fünf Minuten gelüftet werden. Der konkrete Zeitpunkt kann sich am Unterrichtsverlauf ausrichten.

Klimagerechter Schulbau
Hamburgs Schulgebäude werden sukzessive mit Solardächern, Gründächern, mit Wärmepumpen und einer automatischen Steuerung der Heizungsanlagen ausgestattet, um den Verbrauch zu optimieren. Bis Ende 2022 werden bereits 101 Gründächer mit einer Fläche von rund 84.000 Quadratmetern auf den Schuldächern fertiggestellt. Für den beschleunigten Ausbau der Photovoltaik hat Schulbau Hamburg 2022 eine Kooperation mit Hamburg Energie Solar gestartet. Schon jetzt sind rund 20.000 Quadratmeter Solardachfläche auf den Dächern der Hamburger Schulen installiert. Trotz dieser Maßnahmen stieg der CO2-Ausstoß im letzten Jahr aufgrund des kalten Winters 2021, des hohen Stromverbrauchs der mobilen Luftfiltergeräte sowie aufgrund der Wärmeverluste durch das regelmäßige Lüften der Unterrichtsräume von 92.795 auf 98.242 Tonnen an.

Zurzeit werden weitere Möglichkeiten zur Energiereduzierung in den Schulgebäuden der 374 Hamburger staatlichen Schulen geprüft. Dabei geht es um die Frage der Raumtemperatur in Klassenräumen, Schulturnhallen und sonstigen schulischen Räumlichkeiten sowie um die Frage, ob in den Nachtstunden beziehungsweise am Wochenende eine entsprechende Anpassung der Temperatur erfolgen kann.

Rabe: „In Hamburg sparen wir bereits seit Jahren schon viel Energie ein. Jetzt in der Gas-Krise überprüfen wir noch einmal mit allen Beteiligten, wo wir noch weiter optimieren können. Dabei achten wir jedoch auch immer darauf, den Unterricht nicht zu beeinträchtigen. Niemand soll mit Schneeanzug und Pudelmütze im Klassenraum lernen müssen.“

Einsparpotenzial kann sich insbesondere ergeben, wenn die Lüftungsregeln genauer befolgt werden. Schulsenator Ties Rabe: „Zu oft werden die Fenster zum Schutz vor Corona-Infektionen dauerhaft angekippt, statt sie fünf Minuten lang im Rahmen der so genannten Stoßlüftung komplett zu öffnen und danach wieder fest zu verschließen. Im Vergleich zu dauerhaft angekippten Fenstern sorgt die Stoßlüftung für einen besseren Luftaustausch und eine deutlich geringere Abkühlung der Räume. Angekippte Fenster kühlen die Räume unnötig aus und helfen kaum gegen Corona-Infektionen. Wenn die Schulbeteiligten in diesem Winter richtig lüften würden, könnten wir Millionen Kilowattstunden Gas einsparen und hätten es trotzdem wärmer und sicherer in den Klassenräumen als im letzten Winter.“

Balkendiagramm CO2-Emissionen Hamburger Schulen 2012 - 2021


Aufholprogramm nach Corona wird fortgesetzt

Das eigentlich nur bis Ende 2022 befristete Corona-Aufholprogramm wird bis zum Sommer 2023 fortgesetzt. Das gilt sowohl für die Lernförderung als auch für die verbesserte psychosoziale Unterstützung der Schülerinnen und Schüler. Insgesamt investiert die Schulbehörde mit Unterstützung der Bundesregierung über 30 Millionen Euro in die Förderung und Unterstützung der Schülerinnen und Schüler.

  • Im Rahmen der Lernförderung bieten Hamburgs Schulen deshalb weiterhin das Lernferienprogramm sowie die zusätzliche Lernförderung am Nachmittag für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 4 an. Die Teilnahme an beiden Programmen ist für die Schülerinnen und Schüler freiwillig.
  • Im Rahmen der psychosozialen Unterstützung verstärken weiterhin rund 20 zusätzliche Psychologen die Beratungskräfte an den regionalen Beratungszentren, darüber hinaus bieten die Gymnasien weiterhin ihre verbesserten Beratungsdienste und die Stadtteilschulen und Grundschulen ihre zusätzlichen Maßnahmen zur Unterstützung und Stabilisierung von Schülerinnen und Schülern in schwieriger Lage an.
  • Stiftungen und Träger des freiwilligen Engagements können weiterhin Fördergelder aus dem so genannten „Hummel-Fonds“ für neue Projekte für Kinder und Jugendliche zum „Aufholen nach Corona“ beantragen. Gefördert wurden bislang 31 Projekte aus den Bereichen Lernförderung und Soziales Lernen, die zum Teil noch bis Ende 2022 laufen und insgesamt fast 16.000 Schülerinnen und Schüler erreichen. Dazu zählten klassische Lernfördermaßnahmen wie Nachhilfe, Angebote zum Zusammenwachsen nach der Zeit der Isolation, aber auch Ferienprojekte, Kurse und Workshops. Insgesamt wurden 495.000 Euro ausgeschüttet.

90 Wettbewerbe für Hamburger Schulgemeinschaften

Hamburg unterstützt knapp 90 Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler. Darunter sind bundesweite Klassiker wie „Jugend forscht“ oder die „Mathematik-Olympiade“, aber auch „Hamburgensien“ wie der Schreibwettbewerb „KLASSEnSÄTZE“ oder plattdeutsche Vorlesewettbewerbe. Die Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche aller Klassenstufen und Schulformen. Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben den Bereich der Wettbewerbe nicht so stark beeinträchtigt wie befürchtet: Im Dezember 2021 konnten 1.800 Kinder und Jugendliche ausgezeichnet werden, die in einem Wettbewerb einen 1. Platz und/oder auf Bundesebene herausragende Leistungen gezeigt haben. Vor Corona waren es 2.200. Dies ist zum großen Teil den Hamburger Lehrkräften zu verdanken. Sie entwickelten Alternativen zur Durchführung, ermutigten die Kinder und Jugendlichen zur Teilnahme und betreuten sie trotz vieler Herausforderungen gewohnt intensiv und zugewandt.


Hamburger Schulen im Überblick


staatliche Schulen
nicht staatliche Schulen
Gesamt
Sonderschulen
13 (13)
5 (5)
18 (18)
ReBBZ
13 (13)
- (-)
13 (13)
Eigenständige Grundschulen
195 (195)
30 (30)
225 (225)
Stadtteilschulen
59 (59)
26 (26)
85 (85)
Gymnasien
63 (63)
11 (11)
74 (74)
Erwachsenenbildung
3 (3)
1 (1)
4 (4)
berufsbildende Schulen
30 (30)
24 (24)
54 (54)
Gesamt
376 (376)
97 (97)
473 (473)

(In Klammern Zahlen des vorherigen Schuljahres 2021/22)

Die Inselschule Neuwerk wird mitgezählt, hat aber im kommenden Schuljahr keine Schüler.

Außerdem gibt es das staatliche Studienkolleg für ausländische Studierende.


Voraussichtlich kleinste und größte staatliche Schulen im Schuljahr 2022/23

Kleinste Schulen
Schülerinnen und Schüler 2022/23
Schuljahreserhebung 2021
Ganztagsschule an der Elbe
92
81
Grundschule am Park (seit 2021/22)
9336
Schule Mittlerer Landweg
10997


Größte Stadtteilschulen
Schülerinnen und Schüler 2022/23
Schuljahreserhebung 2021
Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg
1.797
1.703
Grund- und Stadtteilschule Alter Teichweg
1.718
1.656
Goethe-Schule-Harburg
Julius-Leber-Schule
1.661
1.661
1.714
1.645


Größte Gymnasien
Schülerinnen und Schüler 2022/23
Schuljahreserhebung 2021
Gymnasium Ohmoor
1.283
1.292

Walddörfer Gymnasium

1.268
1.189
Gymnasium Grootmoor
1.212
1.206


Voraussichtliche Zahl der Schülerinnen und Schüler1)2

Tabelle

  1. Inklusive Schülerinnen und Schüler, die ins Ausland beurlaubt sind.
  2.  Inklusive Schülerinnen und Schüler in Basis-/Internationalen Vorbereitungsklassen und beruflichen Bildungsgängen für Migrantinnen und Migranten.
  3.  Basis für die allgemeinbildenden Schulen ist die Schülerprognose (Dezember 2021) auf Basis der Schuljahresstatistik 2021 und der Bevölkerungsprognose des Statistischen Amtes für Hamburg und Schleswig-Holstein (aktualisiert Nov. 2020), korrigiert durch die Anmeldezahlen in den Eingangsklassen der staatlichen Schulen (Stand Personalorga-Konferenz 03.06.2022), Zahlen für Basis- und IV-Klassen angepasst durch B 25 – Planungsstand 27.06.2022 Basis für die berufsbildenden Schulen ist die Schülerprognose 2022 auf Basis der Schuljahresstatistik 2021
  4. Basis für die allgemeinbildenden Schulen ist die Schülerprognose (Februar 2021) auf Basis der Schuljahresstatistik 2020 und der Bevölkerungsprognose des Statistischen Amtes für Hamburg und Schleswig-Holstein (aktualisiert Nov. 2020), korrigiert durch die Anmeldezahlen in den Eingangsklassen der staatlichen Schulen (Stand Personalorga-Konferenz 08.06.2021) Basis für die berufsbildenden Schulen ist die Schülerprognose auf Basis der Schuljahresstatistik 2020, verwendet als Grundlage für die HIBB-Personalprognose zum 15.09.2021 vom 13.04.2021.
  5. Keine Prognose für die nicht staatlichen berufsbildenden Schulen.

Rückfragen der Medien
Pressestelle
Luisa Wellhausen, stellvertretende Pressesprecherin
Behörde für Schule und Berufsbildung
Telefon: 040/428 31 2003
E-Mail: pressestelle@bsb.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bsb
Twitter: @hh_bsb

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