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Schulsenatorin Ksenija Bekeris als neue Senatorin ernannt und von der Bürgerschaft bestätigt

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Gute Bildungspolitik als Schlüssel zur Chancengerechtigkeit

Hamburgs Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher hat heute die bisherige Abgeordnete Ksenija Bekeris zur Senatorin ernannt und die Hamburgische Bürgerschaft sie anschließend im Amt bestätigt. Ksenija Bekeris ist in Nachfolge von Ties Rabe neue Senatorin für Schule und Berufsbildung.

Bürgermeister Peter Tschentscher (links) und Schulsenatorin Ksenija Bekeris (rechts) halten Ernennungsurkunde in der Mitte. Ernennung von Ksenija Bekeris zur Schulsenatorin durch Hamburgs ersten Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher.

Ksenija Bekeris als neue Senatorin ernannt und von der Bürgerschaft bestätigt

Ksenija Bekeris, Senatorin für Schule und Berufsbildung: „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und danke Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher für das große Vertrauen, das er in mich setzt. Als bisherige Sozialpolitikerin weiß ich, dass gute Bildungspolitik ein Schlüssel zur Chancengerechtigkeit ist und dass eine gute Bildungsinfrastruktur unabhängig von der Herkunft und den Ausgangsbedingungen Bildungserfolge erzielt und damit die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben schafft. Wir wollen niemanden verlieren, deshalb ist die Gestaltung der Übergänge so wichtig – von der Kita in die Schule, von der Grund- auf die weiterführenden Schulen und dann auch der Weg in Ausbildung oder Studium. Wichtig ist die Begleitung durch Lehrkräfte, aber auch die Schulsozialarbeit, die Betreuung im Ganztag und durch die Beratungszentren. Darauf möchte ich auch weiterhin ein großes Augenmerk legen. Hamburg ist hier gut aufgestellt. Dafür gilt mein großer Dank meinem Vorgänger Ties Rabe.

Ich war bislang selbst Lehrerin an einer Berufsschule und freue mich, dass in Hamburg die Berufsbildung Teil der Schulpolitik ist. Die Fachkräftegewinnung hier ist eine der zentralen zukünftigen Herausforderungen. Als Berufsschullehrerin kenne ich die Herausforderungen aus dem eigenen Alltag, wie wichtig die Begleitung der Schülerinnen und Schüler ist, wie wichtig die Schule als Lernort ist – baulich aber auch in der Unterrichtsentwicklung.“

Ksenija Bekeris, geboren 1978 in Hamburg, hat Soziologie in Hamburg und den USA studiert. Von 2006 bis 2014 war sie in der Sprachförderung tätig, im Anschluss hat sie ein Lehramts-Referendariat absolviert. Seit 2015 ist sie Lehrerin an einer Hamburger Berufsschule. Ksenija Bekeris wurde 2008 erstmals Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Seit 2011 ist sie stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion und deren sozialpolitische Sprecherin sowie seit 2021 stellvertretende Vorsitzende der Hamburger SPD.

Die Behörde für Schule und Berufsbildung ist Hamburgs personalstärkstes Landesministerium und mit rund 28.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (davon rund 22.000 Lehrkräfte) gleichzeitig der mit Abstand größte Arbeitgeber in Hamburg, verfügt über einen Haushalt von rund 3,3 Mrd. Euro pro Jahr (2024). Sie ist Deutschlands größter Schulträger mit aktuell 342 staatlichen Schulen in direkter Trägerschaft. Zur Schulbehörde gehören das Hamburger Institut für berufliche Bildung (HIBB), das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI), das Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung (IfBQ), die Hamburger Volkshochschule (VHS), die Jugendmusikschule (JMS), die Berufliche Hochschule Hamburg (BHH), die Landeszentrale für politische Bildung (LZ) sowie das Schul- und Jugendinformationszentrum (SIZ/JIZ). Sie hat darüber hinaus die Aufsicht über die aktuell 72 Privatschulen in Hamburg.

Kontakt

Peter Albrecht

Hamburger Straße 31
22083 Hamburg
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