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Plan bezüglich behördlicher Vorgaben und schulischer Konzepte angesichts der Covid-19-Pandemie Hygienekonzept

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Das folgende Konzept dient primär den Schulen zur Klärung und weiteren Kommunikation an die jeweiligen Gruppen der Schulbeteiligten hinsichtlich der Frage, wie die Teams der Schulinspektion als Gäste von außen in Zeiten der Coronapandemie ihren Inspektionsbesuch vor Ort an den Schulen durchführen werden.

Piktogramme zur Darstellung des Hygienekonzepts der Schulinspektion, z. B. zwei Figuren mit einem Doppelpfeil als Symbol für Abstand

Hygienekonzept

Grundlage des Konzeptes sind der „Ergänzende Muster-Corona-Hygieneplan für alle staatlichen Schulen in der Freien und Hansestadt Hamburg“ in seiner zweiten, überarbeiteten Fassung (gültig ab dem 01.08.2020), die behördliche „Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg (Hamburgische SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – HmbSARS-CoV-2-EindämmungsVO“ (gültig ab 15. Juli 2020), sowie das Schreiben des Senators zur Schulorganisation mit Schuljahresbeginn vom 28.07.2020 und der Schuljahresanfangsbrief des Amtsleiters der BSB vom 03.08.2020.

Das Konzept wird mit Veränderungen in der pandemischen Entwicklung fortgeschrieben. Es folgt damit den Fortschreibungen des übergreifenden Hygieneplanes und der behördlichen und schulischen Steuerungsentscheidungen und wird sie aufnehmen. Veränderungen im Datum dokumentieren daher jeweils den Stand des Konzeptes.

Der gemeinsame Blick von Schul- und Teamleitung auf das Hygienekonzept und ggf. seine Anpassung an schulortspezifische Bedingungen werden regelhaft Teil der Prozessplanung sein, die dem Schulbesuch mehrere Wochen lang vorausgeht.

1.    Erstinformation der Schule / Ersttelefonat

Zusätzlich zu den regelhaft von den Schulen abgeforderten Dokumenten lässt sich das Inspektionsteam auch das schulspezifische Hygienekonzept schicken, und es werden Besonderheiten etwa zur Kohortenbildung abgefragt. Das schulspezifische Hygienekonzept liegt der Inspektion zum Vorgespräch vor. Dies ermöglicht es dem Team, die Wegeplanung im Schulgebäude und die Planung der Unterrichtsbeobachtung ggf. anzupassen.

2.      Vorgespräch

Im Vorgespräch klären Schulleitung und Teamleitung der Inspektion den spezifischen Ablauf der Inspektion unter den veränderten Bedingungen und passen diesen den vorliegenden Hygienekonzepten an.

Es findet in einem Raum statt, der die Einhaltung der Abstandsregeln ermöglicht und der vorher von Seiten der Schule nach Maßgabe des Hygienekonzepts gereinigt wurde. Die Schulleitung definiert, wer von Schulseite an dem Gespräch, das der Prozessklärung dient, teilnimmt und klärt für sich, wie ggf. Informationen nach dem analogen Gespräch weiter kommuniziert werden können.

Der gemeinsame Blick auf das schulspezifische Hygienekonzept und das der Inspektion ermöglicht dem Inspektionsteam eine an die besondere Situation angepasste Planung der Unterrichtsbesuche und eine Berücksichtigung u.a. der Raumsituation und Laufwege vor Ort.

Als schulfremde Person trägt die Teamleitung – wie ggf. auch weitere Schulfremde (z.B. Elternvertretung) – eine Mund-Nasen-Bedeckung.

3.      Büro der Inspektion vor Ort

Die Schule stellte dem Inspektionsteam einen nach den derzeit üblichen Hygieneregeln vorbereiteten Raum als Inspektionsbüro zur Verfügung. Dieser Raum ist zu lüften und groß genug, um fünf Personen unter Einhaltung der Abstandsregeln Platz zu bieten. Er wird in den Tagen der Inspektion nur vom Inspektionsteam genutzt.

Beim Gespräch am Platz können sich die Mitglieder des Inspektionsteams auf ein Ablegen der Mund-Nasen-Bedeckungen einigen.

Das Inspektionsteam hat Zugang zu einer Toilette, die – wenn möglich – während der Besuchstage nur von ihm oder dem schulischen Personal genutzt wird.

4.      Bewegen des Inspektionsteams im Schulgebäude

Die Mitglieder des Inspektionsteams reduzieren ihre Gänge durch das Gebäude auf das notwendige Maß. Bei allen Wegen nutzen sie eine Mund-Nasen-Bedeckung. Das Inspektionsteam verfügt über die Telefonnummer der Schulleitung, des Schulbüros und der Hausverwaltung, um ggf. Absprachen auch auf diesem Wege treffen zu können.

Durch Information und in Abklärung mit der Schulleitung sind dem Inspektionsteam die Laufwege der einzelnen Kohorten bekannt und werden zur eigenen „Wegeplanung“ im Gebäude berücksichtigt.

5.      Vorstellung des Inspektionsteams zu Beginn des Schulbesuchs

Die Vorstellung der Personen des Inspektionsteams und des Ablaufs der Tage vor Unterrichtsbeginn am ersten Besuchstag bildet den Auftakt des Schulbesuchs. Die Schulleitung definiert hierfür im Vorfeld, ob und in welchem Rahmen dieser erfolgen kann und kommuniziert dies ins Kollegium.

Eine mögliche Vorstellung geschieht unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Als schulfremde Personen tragen die Mitglieder der Inspektionsteams eine Mund-Nasen-Bedeckung.

6.      Unterrichtsbeobachtung

Die Mitglieder des Inspektionsteams tragen bei allen Unterrichtsbesuchen eine Mund-Nasen-Bedeckung und halten ausreichenden Abstand ein.

Die Schule stellt – wie sonst auch – einen Stuhl zur Beobachtung auf. Dieser steht nach den Hygieneregeln im Abstand zu den Schülerinnen und Schülern. Die Lehrkräfte markieren diesen Stuhl, damit er nicht von der Klasse genutzt wird.

Auch kurze Kontaktaufnahmen zu Schülerinnen und Schülern, um sie – wenn die unterrichtliche Situation dies zulässt – beispielsweise zum weiteren Fortlauf der Stunde zu befragen – erfolgen unter gebotener Vorsicht seitens der Inspektorinnen und Inspektoren.

Die Auswahl der zu beobachtenden Unterrichtssequenzen erfolgt im Regelverfahren als Zufallsziehung, um jeder Inspektorin / jedem Inspektor einen breiten Überblick über die Stufen, Klassen und den Einsatz von Lehrpersonen zu geben. Die Ziehung wird nun in der Situation der Pandemie – in Klärung mit der Schule – deutlich gesteuert. Ziel ist es, die einzelne Klasse in den Schulbesuchstagen immer nur von einer Inspektorin / einem Inspektor besuchen zu lassen und die Klassen / Kohorten, die der einzelne sieht, zu reduzieren – im besten Fall bei kleineren Systemen auf eine Kohorte. Aus eben diesem Grund wird auf die Kalibrierungseinheit (d.h. das ganze Inspektionsteam beobachtet zum Tagesbeginn gemeinsam eine Unterrichtssequenz) verzichtet.

Ist eine Klasse nicht auffindbar oder aus anderen Gründen entgegen der Planung nicht zu besuchen, wählt die Inspektorin / der Inspektor nur eine Alternative aus der Gruppe der ihm in seiner Ziehung zugewiesenen Klassen. In einem digitalen Dokument wird jeder tatsächliche Besuch eines Raumes mit Uhrzeit notiert, um ggf. Laufwege und mögliche Kontakte schnell rekonstruieren zu können.

7.      Interviews

Die Interviews finden als Präsenzveranstaltungen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln statt. Der Interviewraum kann gelüftet werden – bei längeren Interviews auch zwischendurch – und bietet allen Teilnehmenden genügend Abstand. Die Beteiligten sind der Schulleitung mit Adresse und Telefonnummer bekannt.

Als schulfremde Personen tragen die Mitglieder des Inspektionsteams – wie die Erziehungsberechtigten auch – eine Mund-Nasen-Bedeckung. Im Vorgespräch verständigt sich die Teamleitung mit der Schulleitung anhand des schulischen Hygienekonzepts und der gegebenen räumlichen Möglichkeiten wie die Schülerinnen und Schüler, die Pädagoginnen und Pädagogen und die Mitglieder der Schulleitung in ihren Interviews die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einhalten können.

8.      Verpflegung / Kantine

Die Teamleitung klärt mit der Schulleitung im Vorwege die schulortspezifischen Möglichkeiten der Verpflegung der Personen des Inspektionsteams. Insofern eine Verpflegung vor Ort möglich ist, definiert die Schulleitung einen geeigneten Rahmen, so dass die Einhaltung der Hygienevorschriften (u.a. Mund-Nasen-Bedeckung bei allen Gängen, Abstandsregeln) zu jeder Zeit gewährleistet ist.

Ansonsten übernimmt jedes Inspektionsmitglied die Verantwortung für die eigene Verpflegung.

9.   Abschlussgespräch

Das Abschlussgespräch findet in einem Raum statt, der zwischen allen Beteiligten (Inspektionsteam und Schulleitungen) einen ausreichenden Abstand möglich macht. Als schulfremde Personen tragen die Mitglieder des Inspektionsteams eine Mund-Nasen-Bedeckung.

10.   Ergebnisrückmeldung gegenüber der Schulleitung

Die Ergebnisrückmeldung findet regelhaft im IfBQ statt.

Die Teamleitung klärt mit der Schulleitung im Vorgespräch, wie viele Personen seitens der Schule teilnehmen, um einen angemessenen Raum auswählen zu können. Dieser wird vor und nach der Rückmeldung nach den Hygienestandards gereinigt. Die Teamleitung erhebt die Kontaktdaten aller Beteiligten und stellt sie der Verwaltung zur Verfügung.

Die Schulinspektion stellt Handdesinfektionsmittel zur Verfügung. In den Räumlichkeiten des IfBQ ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erwünscht. Während des Gesprächs am Platz können sich die beteiligten Personen auf ein Ablegen der Mund-Nasen-Bedeckungen einigen.

11.   Trilog

Der Trilog findet zu dritt zwischen der zuständigen Schulaufsicht, der Teamleitung und der verantwortlichen Schulleitung in einem schulischen Raum statt, der nach Hygienestandards vorbereitet ist und es ermöglicht, die Abstandsregeln einzuhalten.

Als schulfremde Personen tragen die Teamleitung und die Schulaufsicht eine Mund-Nasen-Bedeckung.

12.   Schulöffentliche Präsentation der Ergebnisse

Die schulöffentliche Präsentation findet als Präsenzveranstaltung in einem hinreichend großen Raum statt, der im Vorfeld von der Schule gemäß der Hygienevorschriften gereinigt wird und eine hinreichende Lüftung ermöglicht.

Die Schulleitung definiert spätestens bei der Schulleitungsrückmeldung, in welchem Personenkreis die Präsentation stattfinden soll und begrenzt ggf. die Anzahl der Teilnehmenden. Mindestens lädt sie jedoch regelhaft die Mitglieder der Schulkonferenz ein. Sie klärt mit der Teamleitung im Vorwege, in welchem Rahmen ein diskursiver Austausch während der Rückmeldung möglich ist, so dass zu jeder Zeit die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können. Den Ablauf der schulöffentlichen Präsentation kommuniziert sie vorher an die teilnehmenden Personen oder Gruppen.

Begrenzt die Schulleitung den Kreis der Teilnehmenden, klärt sie – wie sonst auch – für sich, wie die Kommunikation bspw. an die Erziehungsberechtigten oder (bei berufsbildenden Schulen) die Ausbildungsvertreterinnen und-vertretern erfolgt.

Alle Gäste, die als schulfremde Personen an der Veranstaltung teilnehmen – so auch die Inspektorinnen und Inspektoren, tragen eine Mund-Nasen-Bedeckung und hinterlegen ihre Kontaktdaten in der Schule.

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