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BQ 11 Schulinspektion: Vertiefende Informationen Nach der Inspektion

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Nach der Inspektion

Wie geht es nach der Inspektion weiter?

Diese Entscheidung liegt im Wesentlichen bei der Schule selbst.
Im Sinne der selbstverantworteten Schule ist es im ersten Schritt Aufgabe der Leitung, den Bericht als Instrument der eigenen Schulentwicklung zu nutzen.

Rückmeldebogen (Response)

Das Bild zeigt eine Vortragssituation, bei der ein Vortragender anhand einer Präsentation sitzenden Zuhörerinnen und Zuhörern Inhalte darstellt.

Die Schulleitung und die zuständige Schulaufsicht führen zwölf Wochen nach der öffentlichen Präsentation der Ergebnisse ein Gespräch. In diesem geht es um die Schlüsse, die die Schule aus dem Inspektionsergebnis ziehen wird. Grundlage für dieses Gespräch ist der Rückmeldebogen (Responsebogen), in dem die Schule zum einen die zentralen Ergebnisse der Schulinspektion in ihre strategische Schulentwicklung einordnet. Zum anderen dokumentieren die Schulen hier ihre geplanten Maßnahmen zu allen Bereichen, die von der Schulinspektion mit "schwach" oder "eher schwach" bewertet worden sind.
Den Rückmeldebogen finden Sie hier zum Downloaden.

Konsequenzen

Die Konsequenzen, die eine Schule aus dem Inspektionsergebnis für ihre Schulentwicklungsarbeit zieht, bestimmt die Schule in Absprache mit ihrer Schulaufsicht. Als Inspektion sprechen wir keine Empfehlungen aus, sondern beschreiben und bewerten den Status quo und ergänzen die interne Sicht der Schule durch unsere externe. Möglicherweise ergeben sich hieraus für die Schule neue Blickwinkel auf die eigene Arbeit.

Wir stellen hier eine Handreichung zur Verfügung, die Ihnen Anregungen gibt, wie Sie mit dem Inspektionsbericht umgehen können.

Begleitung und Beratung

Ob und von wem sich eine Schule dabei externe Unterstützung holt, ist die Entscheidung der Schule.
Die Schulaufsicht steht hier als Beraterin zur Verfügung.

Die Agentur für Schulberatung im Landesinstitut unterstützt Schulen bei der Nachbereitung der Ergebnisse (z. B. mit Kolleginnen, Kollegen und Eltern), der Erarbeitung des Responsebogens zur Vorbereitung des Gesprächs mit der Schulaufsicht und der weiteren Planung von Maßnahmen. Für die zielbezogene Qualifizierung werden den Schulen passende Referentinnen und Referenten vermittelt und bei Bedarf mitfinanziert.
Ansprechpartner:
Eckhard Spethmann, Tel. 040/42 88 42 - 600, li.hamburg.de/agentur

Das Evaluationsbüro des Landesinstituts unterstützt Schulen in der Planung, Durchführung und Auswertung eigener Evaluationsvorhaben.
Ansprechpartnerin:
Dr. Monika Renz, Tel. 040/42 88 42 – 229, li.hamburg.de/evaluationsbuero/kontakt

Neben den behördlichen Unterstützungsangeboten ist es den Schulen unbenommen, sich Fortbildungen, Beratung oder Coaching auf dem freien Markt selber auszuwählen. Die Schulen können diese aus ihrem Etat finanzieren.

Fallkonferenzen und Nachinspektion

Erfüllen Schulen bei einer Inspektion bestimmte Qualitätskriterien nicht, wird unter Vorsitz der Schulaufsicht eine Fallkonferenz einberufen, um über geeignete Maßnahmen zur Stärkung der Schule zu beraten und entsprechende Schritte einzuleiten.

Dies ist der Fall, wenn in den Qualitätsbereichen

  • 1.2/1.3 Die Entwicklung der Schule und des Lernens steuern/Qualitätsmanagement etablieren und
  • 2.1 Die Lehr- und Lernprozesse gestalten und
  • 2.6 (Den Unterricht kontinuierlich weiterentwickeln)

mehr Schwächen als Stärken festgestellt werden.

An der Fallkonferenz nehmen teil: Die zuständige Schulaufsicht, die zuständige Fachaufsicht, die betroffene Schulleiterin bzw. der betroffene Schulleiter und eine Mitarbeiterin, ein Mitarbeiter der Agentur für Schulberatung.

In der Regel findet etwa anderthalb Jahre später eine Nachinspektion statt, in der die Schulinspektion prüft, ob die Schulentwicklung und ihre Steuerung inzwischen erfolgversprechend aufgestellt sind. Das Ergebnis der Nachinspektion dient der Schulaufsicht zur Entscheidung, ob die in Gang gesetzten Maßnahmen beendet werden können oder - möglicherweise in anderer Form - fortgeführt werden.

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