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Expedition zum Mittelpunkt der Umwelthauptstadt

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Senatorin eröffnet „Hauptstadttour - Hamburg für Umweltentdecker“ Führung künftig jeden Sonnabend um 15:00 Uhr am Infopavillon

Neun übergroße Lindenblätter markieren die Expeditionsroute durch die Hamburger Innenstadt. Auf die Spur der Umwelthauptstadt begaben sich heute Mittag neun junge Entdecker. Die Schüler der Otto-Hahn-Schule wollten herausfinden: Warum trägt Hamburg den EU-Titel?

Hauptstadttour - Umweltentdecker

 Diese Frage beantwortet ab sofort die neue „Hauptstadttour - Hamburg für Umweltentdecker“. „Die Tour richtet sich an alle, die sich einen Überblick über Hamburgs Umweltthemen verschaffen wollen. Dafür braucht man nur zwei Stunden Zeit und Entdeckergeist“, so Senatorin Jutta Blankau bei der Eröffnung der Umwelttour am Donnerstagvormittag auf dem Domplatz. „Die Route macht ganz unterschiedliche Aspekte sichtbar. Und zwar da, wo die Menschen sich täglich bewegen und wo die Herausforderungen im städtischen Umweltschutz deutlich werden.“ 

Den geführten Rundgang hat die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt mit dem Team von StattReisen extra für das Umwelthauptstadtjahr entwickelt. Die neun Stationen der Route wurden gezielt ausgesucht, um die wichtigsten Umweltaspekte in Hamburg und auch die Herausforderungen des Umweltschutzes an die Stadt zu verdeutlichen - zum Teil symbolisch, zum Teil ganz anschaulich. Die kostenlose Tour startet jeden Sonnabend um 15:00 Uhr am Infopavillon am Hauptbahnhof, Ziel ist der Strandkai in der HafenCity. Gruppen können die Führung zum Selbstkostenpreis buchen, für Schulen steht ab sofort ein Kontingent an kostenlosen Führungen zur Verfügung. 

Unterwegs erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, warum Hamburg Umwelthauptstadt ist. Dabei lernen sie nicht nur Lösungen und Beispiele für das Umweltengagement der Stadt kennen, sondern auch die Herausforderungen, denen sich Städte heute im Umwelt-und Klimaschutz stellen müssen. Station Nummer 2 etwa befindet sich an der Ecke Ballindamm/Glockengießerwall. Hier lässt sich eine der zentralen Umweltbelastungen in Großstädten hautnah erleben: der Straßenverkehr. Hamburg hat zwar vergleichsweise gute Luftwerte, es gibt aber Grenzwertüberschreitungen bei einzelnen Schadstoffen. „Ziel ist es, die Emissionen insgesamt zu reduzieren und den Verkehr umweltfreundlicher zu gestalten“, so die Senatorin. „Dazu werden wir die Infrastruktur für Elektroautos ausbauen, den Fahrradverkehr erhöhen und geräuscharme Straßenbeläge  einsetzen.“ Auch die geplante Überdeckelung der A7 im Westen der Stadt und nicht zuletzt die mittlerweile rund 300 Hamburger Umwelttaxis vermindern Emissionen. Letztere sparen pro Jahr und Fahrzeug rund drei Tonnen CO2. 

An jeder Station verkündet ein XXL-Lindenblatt eine aufschlussreiche Kurzinfo zur Umwelthauptstadt. Auf dem Domplatz, Station Nummer 6, heißt es zum Beispiel: „Grünes Band - eine viertel Million Straßenbäume prägen Hamburgs Stadtbild.“ So steht der Ort stellvertretend für den hohen Anteil kleiner und größerer Grünflächen in Hamburg, der einem Grundprinzip der hanseatischen Stadtplanung zu verdanken ist. Schon seit dem frühen 20. Jahrhundert sieht der Bebauungsplan einen Wechsel von Frei- und Bauflächen vor. Dieses Bewusstsein für die Bedeutung der Umwelt hat ein sichtbar grünes Stadtbild geschaffen: Rund 17 Prozent der Gesamtfläche Hamburgs bestehen aus Wald- Erholungs- und Grünflächen. 

Mit dieser Kombination aus Hintergrundinformation und Vor-Ort-Erlebnis ermöglicht die Hauptstadttour neue Einsichten in die Umwelthauptstadt Hamburg und setzt eine thematische Klammer für andere Aktivitäten. Vor allem für die zahlreichen Umwelttouren, die in einzelne Bereiche der Umwelthauptstadt tiefer einführen. Anlässlich des Umwelthauptstadtjahres bieten 40 Partner insgesamt 370 Touren zu unterschiedlichsten Themen an. Zwischen Mai und September sind es noch 290 Termine. Gemeinsam mit Sponsorpartner Globetrotter Ausrüstung bietet die Behörde für Umwelt und Stadtentwicklung zum Beispiel Geo-Caches an, eine Art moderne Schnitzeljagd, bei der der Weg per GPS-Empfänger gesucht wird. Die Koordinaten lassen sich herausfinden, indem man unterwegs Rätselfragen beantwortet. Wer den Lösungssatz findet, kann ihn einschicken und am Gewinnspiel teilnehmen. Auch ohne technische Ausrüstung können Umweltentdecker die drei Touren unternehmen oder ein GPS-Gerät bei Globetrotter leihen. Mehr Infos zu allen Touren : www.umwelthauptstadt.hamburg.de/Umwelttouren 

Hauptstadttour in Zahlen und Fakten

Termine

sonnabends 15:00 bis ca. 17:00 Uhr (von Mai bis Oktober);

individuelle kostenlose Termine für Schulklassen sind auf Anfrage möglich, Gruppen können auf Anfrage auch unter der Woche Touren zum Selbstkostenpreis von 165 Euro vereinbaren.

Treffpunkt

Start: Infopavillon der Umwelthauptstadt am Hauptbahnhof (Ausgang Wandelhalle/Spitalerstraße)

Anmeldung und Kontakt

Anmeldung, telefonisch oder per E-Mail, bis jeweils freitags 16 Uhr

StattReisen, Tel. 040 / 870 80 10  - 0, www.stattreisen-hamburg.de

Stationen

1  Infopavillon am Hauptbahnhof, 2  Ballindamm/Ecke Glockengießerwall, 3  Ballindamm/Ecke Reesendammbrücke, 4  Kleine Alster/Rathaus, 5  Mönckebergstraße/St. Petri-Kirche, 6  Domplatz, 7  Brandstwiete/Kornhausbrücke, 8  Magdeburger Hafen, 9  Strandkai

Hintergründe zur Tour: www.umwelthauptstadt.hamburg.de/Hauptstadttour

Kontakt

Volker Dumann

Pressesprecher

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
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