RISE Neue Fördergebiete in Hamburg

Festlegung von drei neuen Fördergebieten im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung

Der Senat hat heute Wilhelmsburg Ost (Korallus- und Bahnhofsviertel), Lurup und Jenfeld-Zentrum als neue Fördergebiete im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) festgelegt. In den kommenden Jahren sollen vielfältige Investitionen in die Bildungs- und die soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie in die Stärkung von Versorgungsstrukturen dazu beitragen, die Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern.

Stadtteilentwicklung in Hamburg

Neue Fördergebiete in Hamburg

Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Zentrales Anliegen des Senats ist es, Quartiere zu lebendigen und urbanen Orten mit stabilen Nachbarschaften zu entwickeln. Der Senat unterstützt sie dabei mit dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) und stärkt so den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. Auf diese Weise haben wir im letzten Jahr 25 Quartiere mit öffentlichen Mitteln in Höhe von insgesamt knapp 60 Millionen Euro gefördert, davon knapp 30 Millionen Euro an RISE-Mitteln. Wilhelmsburg Ost, Lurup und Jenfeld-Zentrum legen wir als neue Fördergebiete fest, um sie städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren. Sie sollen als attraktive Orte zum Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Leben weiterentwickelt werden.“

Falko Droßmann, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte: „Das bringt Wilhelmsburg voran! Als RISE-Fördergebiet haben wir jetzt mehr finanzielle Möglichkeiten und können große Projekte umsetzen. Ein neuer, großer Spielplatz im Korallusviertel und eine bessere Anbindung der Hövelpromenade sind zum Beispiel jetzt möglich. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Wilhelmsburg das Quartier neu zu beleben!“

Dr. Liane Melzer, Bezirksamtsleiterin Altona: „Wir wollen mit Hilfe der RISE-Förderung Lurup weiter als lebenswerten Wohnstandort stärken und die Infrastruktur für die Bewohnerinnen und Bewohner noch attraktiver machen.“ 

Thomas Ritzenhoff, Bezirksamtsleiter Wandsbek: „Unterstützt durch das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung soll Jenfeld-Zentrum funktional gestärkt werden und sich zu einem zentralen Versorgungsbereich und Ortsteilzentrum entwickeln. Hierdurch wird ein attraktiver Stadtteilmittelpunkt als identitätsstiftender Ort geschaffen. Der Jenfelder Moorpark soll außerdem wieder als öffentlich zugängliche Parkanlage gestaltet werden. Weiterhin liegt ein Schwerpunkt auf dem Ausbau und der Verknüpfung der übergeordneten Grünachsen mit den quartiersbezogenen Wohnumfeldern und Grünverbindungen.“

Die Bezirksämter übernehmen die weitere Koordinierung der jeweiligen Gebietsentwicklung. Unterstützung erhalten sie durch externe Gebietsentwickler. Zur Beteiligung und Aktivierung der Bewohnerinnen und Bewohner, der Gewerbetreibenden sowie der Eigentümerinnen und Eigentümer werden vor Ort Stadtteilbüros, Beteiligungsgremien und Verfügungsfonds eingerichtet. 

Die Festlegung der drei Quartiere als RISE-Fördergebiete erfolgte auf Grundlage der Ergebnisse von Problem- und Potenzialanalysen, die in den zurückliegenden Monaten im Auftrag der zuständigen Bezirksämter in Abstimmung mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen durchgeführt wurden. Hier wurden Handlungsbedarfe insbesondere im Hinblick auf städtebauliche und funktionelle Mängel der Quartiere festgestellt.
Die Kosten der Gebietsentwicklungen sind bislang noch nicht bekannt. Dazu wird zunächst für jedes Gebiet ein Integriertes Entwicklungskonzept unter Einbeziehung der Bewohnerinnen und Bewohner erstellt, in dem die künftigen Projekte und deren Kosten und Finanzierung konkretisiert werden.

Bisher sind lediglich Kosten in Höhe von insgesamt rund 5,3 Millionen Euro bekannt, die in der Hauptsache die Kosten für die Gebietsentwickler und die Beteiligungsverfahren sowie für erste Maßnahmen umfassen und im Wesentlichen aus RISE-Mitteln finanziert werden. 

Weiterführende Informationen finden Sie online unter www.hamburg.de/rise 


Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fördert lebendige stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt 

Hamburg soll als gerechte und lebenswerte Stadt weiter entwickelt und der soziale Zusammenhalt gefördert werden. Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fasst die Programme der Städtebauförderung unter einem Dach zusammen mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren. 

Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert. 

In den RISE-Fördergebieten werden Nachverdichtungspotenziale aktiviert, Neubaupotenziale erschlossen und Wohnungsbestände stabilisiert und damit zur Entlastung des Wohnungsmarkts und zu einer angemessenen Wohnraumversorgung für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen beigetragen. 

Hamburg umfasst derzeit 25 RISE-Quartiere, die in den verschiedenen Programmen der Bund-Länder-Städtebauförderung wie Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren, Stadtumbau, Städtebaulicher Denkmalschutz und Zukunft Stadtgrün gefördert werden. Insgesamt werden 36 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.


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