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Kleiner Grasbrook Großes Interesse am Wettbewerblichen Dialog für den neuen Stadtteil Grasbrook

Etwa 350 Hamburgerinnen und Hamburger nutzten die Möglichkeit, sich über erste Ideen zum Städtebau und Freiraum zu informieren und diese zu kommentieren

Die Planung des neuen Stadtteils Grasbrook ist von Anfang an als ein Prozess mit größtmöglicher Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger angelegt worden. Der „Bürgerblick“ am Montagabend war eine weitere wichtige Dialogveranstaltung, die den intensiven Austausch mit der Öffentlichkeit für die Planung des neuen Stadtteils Grasbrook fortsetzte. Zwölf internationale Planungsbüros, sechs Stadt- und sechs Freiraumplaner, haben seit September an ersten Entwürfen für den neuen Stadtteil gearbeitet. Im Rahmen des „Bürgerblicks“ konnten die Besucher diese Entwürfe in Augenschein nehmen und Rückmeldungen dazu geben, bevor eine Fachjury am 3. Dezember sechs Büros auswählte, die es in die zweite Rundes des Wettbewerbs geschafft haben.

Neuer Stadtteil Grassbrook

Großes Interesse am Wettbewerblichen Dialog für den neuen Stadtteil Grasbrook

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Jetzt gehen wir in die entscheidende Phase unseres Entwurfsverfahrens zum Grasbrook: Die Planung beginnt mit der Entscheidung der Jury im April/Mai 2020. Die intensive Bürgerbeteiligung ist unser Angebot, sich in diesen wettbewerblichen Dialog mit einzubringen und über dieses wichtige Vorhaben für die Zukunft von Hamburgs Stadtentwicklung in den nächsten zwei Jahrzehnten mitzudiskutieren. Wie schon beim Masterplan für Oberbillwerder achten wir auch beim Grasbrook darauf, dass sich die Öffentlichkeit in allen Phasen der Planung einbringen und am Entstehen des neuen Stadtteils mitwirken kann. Ich freue mich, dass beim „Bürgerblick“ bereits viele Hamburgerinnen und Hamburger die Gelegenheit genutzt haben, sich die spannenden Entwürfe anzuschauen. Mit dem Angebot einer Online-Beteiligung auch in der Entwurfsphase gehen wir jetzt noch einen Schritt weiter, und ich hoffe, dass alle, die beim „Bürgerblick“ nicht dabei sein konnten, diese Möglichkeit nutzen, den Planern Hinweise für die Überarbeitung zu geben.“ 

Nach der Juryauswahl am werden die verbliebenen Entwürfe vom 4. bis 10. Dezember 2019 zur Kommentierung ins Internet gestellt. Die Online-Beteiligung steht ab dem 4. Dezember unter http://www.hamburg.de/grasbrook zur Verfügung. Darüber hinaus werden bis zum 5. Januar 2020 alle Konzeptideen im HafenCity InfoCenter im Kesselhaus öffentlich ausgestellt. 

Auch in der weiteren Überarbeitung der Entwürfe haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihr Feedback zu den Plänen zu geben, z.B. im Rahmen der Bürgerwerkstatt am 25. Januar 2020 und bei der abschließenden Präsentation am 2. April 2020. 

Bereits im Sommer 2018 begann ein frühzeitiges Beteiligungsverfahren, in dem u.a. in vier Werkstätten mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten und einer Online-Beteiligung Ideen gesammelt und erste Ansätze für die Planung entwickelt wurden. Die Ergebnisse dieses Prozesses wurden dokumentiert und sind in die Auslobung für den sogenannten Wettbewerblichen Dialog, der mit einer öffentlichen Stadtwerkstatt am 18. September 2019 gestartet wurde, eingeflossen.

Der neue Stadtteil Grasbrook – Kenndaten:

•       ca. 68 ha Fläche, davon 18 ha Wasserflächen

•       ca. 3.000 Wohnungen für 6.000 Menschen

•       Nahversorgung, Grundschule, Kitas und Sportflächen

•       Arbeitsort mit bis zu 16.000 Arbeitsplätzen

•       Parkflächen und Uferpromenaden

•       Standort für das Deutsche Hafenmuseum



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