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Coronavirus Informationen für Mieter, Vermieter und Bauherren

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Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf Mietverhältnisse und die Immobilienwirtschaft - hier finden Sie Informationen und Adressen, wenn Sie Hilfe benötigen.

Grafik Corona aktuell

Informationen für Mieter, Vermieter und Bauherren

Die wichtigsten Informationen für Mieter/innen, Vermieter/innen und Bauherren in Zusammenhang mit dem Coronavirus haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Allgemeine Verhaltensregeln

Die Hamburger Gesundheitsbehörde rät weiterhin dazu, besonnen zu bleiben und sich an die Hinweise der Gesundheitsbehörde und des RKI zu halten. Informationen zu den aktuellen Entwicklungen erhalten Sie auf der Internetseite der Stadt Hamburg: www.hamburg.de/coronavirus. Antworten auf viele häufig gestellte allgemeine Fragen zum Coronavirus in Hamburg finden Sie unter www.hamburg.de/faq-corona. Auch auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) finden Sie weiterführende Informationen: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html.

Wirtschaftliche Auswirkungen

Die Bundesregierung hat am 23. März 2020 als Teil umfassender Maßnahmen zum Sozialschutz angesichts der Corona-Krise beschlossen, das Recht der Vermieter, Miet- und Pachtverhältnisse über Räume oder über Grundstücke wegen Zahlungsrückständen zu kündigen, für einen begrenzten Zeitraum einzuschränken. Die Einschränkung gilt nur für Fälle, in denen die Rückstände auf den Auswirkungen der SARS-CoV-2-Virus-Pandemie beruhen.

Die Regelung ist auf den Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 begrenzt. Zahlungsrückstände aus dem Zeitraum 1. April bis 30. Juni 2020 berechtigen – für die Dauer von 24 Monaten – nicht zur Kündigung. Die Pflicht des Mieters oder Pächters zur fristgerechten Zahlung bleibt aber auch in dieser Zeit bestehen. Erst wenn der Mieter oder Pächter die Zahlungsrückstände auch nach dem 30. Juni 2022 noch nicht beglichen hat, kann ihm aus diesem Grund wieder gekündigt werden. Das Gesetz ist am 27. März 2020 in Kraft getreten.

Leicht verständliche Erläuterungen zur praktischen Anwendung des Gesetzes lesen Sie hier.

Der im Bundesgesetzblatt veröffentlichte Gesetzestext ist hier nachzulesen (PDF).

Betroffene Mieter/innen sollten in jedem Fall ihren Vermieter frühzeitig davon in Kenntnis setzen, falls sie aufgrund der aktuellen Situation nicht in der Lage sind, zeitweise ihre Miete nicht zahlen zu können. Dies ist im Streitfall glaubhaft zu machen.

Wichtig für Mieterinnen und Mieter in Hamburg:

Die Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration hat Informationen zum "Sozialschutz-Paket für einen erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung" auf dieser Seite veröffentlicht: www.hamburg.de/coronavirus/13771692/sozialschutzpaket-corona.

Falls Sie weniger oder kein Einkommen mehr haben – als Angestellte/r oder Selbstständige/r – und Sozialleistungen benötigen, sollten Sie sich unverzüglich an das Jobcenter team.arbeit.hamburg (https://team-arbeit-hamburg.de) wenden. Der Bundestag hat am 25.03.2020 ebenfalls beschlossen, die Antrags- und Bewilligungsverfahren erheblich zu vereinfachen und beschleunigen, auch zur frühzeitigen Vermeidung von Mietschulden. Die Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Frauen und Integration hat Informationen zu den Berechtigungen und den Ansprechadressen auf ihrer Webseite zusammengestellt: www.hamburg.de/beschaeftigte. Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auch unter folgendem Link: www.hamburg.de/sozialhilfe/1690224/kontakt-und-information.

Für Soloselbstständige zuständig ist der

Standort für Selbstständige
Beltgens Garten 2
20537 Hamburg
E-Mail team-arbeit-hamburg.Selbstaendige-X22@jobcenter-ge.de
Tel. 040 182293-111 oder 040 182293-400.

Wohngeld können Sie als Mietzuschuss beantragen, sofern Sie Ihren sonstigen Lebensunterhalt und einen Teil der Miete durch eigenes Einkommen bestreiten. Weitere Informationen finden Sie auf diesen Seiten: www.hamburg.de/wohnen/ und www.hamburg.de/wohngeldrechner.

Mieter/innen, die aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise in Schwierigkeiten kommen, ihre Miete vertragsgemäß zu entrichten, sollten sich daneben auch direkt an das vermietende Unternehmen wenden. Viele Gesellschaften und Einzelvermieter haben – unabhängig von weiteren gesetzlichen Regelungen – bereits Verständnis für die Situation signalisiert und Hilfe in Aussicht gestellt, z. B. durch Stundungsregelungen.

Die SAGA hat in finanzielle Not geratenen Mieterinnen und Mietern von Wohnungen und Gewerbeobjekten Hilfe zugesichert. Sollten Sie SAGA-Mieterin oder Mieter sein und aufgrund der Auswirkungen infolge der Corona-Krise in Schwierigkeiten kommen, ihre Miete vertragsgemäß zu entrichten, wenden Sie sich bitte direkt an die SAGA unter der Telefonnummer 040 42 66 66 66 oder per E-Mail unter kontakt@meinesaga.hamburg bzw. an die in Ihrem Mietvertrag genannte Kontaktadresse. Aktuelle Informationen bietet die SAGA auf ihrer Webseite www.saga.hamburg.

Information und Beratung erhalten Mieterinnen und Mieter auch unter anderem bei diesen Hamburger Mietervereinen: Mieterverein zu Hamburg von 1890; Landesverband Deutscher Mieterbund e. V. (www.mieterverein-hamburg.de/de) und Mieter helfen Mietern e. V. (www.mhmhamburg.de).

Wichtig für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbstständige

Für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbstständige, deren Geschäftsbetrieb unmittelbar oder mittelbar durch Corona-bedingte Auflagen oder Schließungen betroffen ist, stehen verschiedenen Hilfsangebote bereit. Dies gilt sowohl für gewerbliche Mieterinnen und Mieter als auch für Vermieterinnen und Vermieter.

Über mögliche Hilfsangebote können Unternehmen sich auf der stets aktualisierten Website der Behörde für Wirtschaft und Innovation (BWI) informieren: www.hamburg.de/bwi/medien/13707286/coronavirus-information-fuer-unternehmen.

Wichtig für Bauherren in Hamburg:

Zurzeit laufen die Planungs-, Prüf- und Genehmigungsverfahren in Zusammenhang mit Bau- und Modernisierungsvorhaben ordnungsgemäß weiter. Sollte es im Einzelfall doch zu Verzögerungen in den Abläufen kommen, bitten wir Sie um Verständnis. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bezirksverwaltungen und der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen setzen alles daran, auch unter erschwerten Bedingungen zügige Verfahren zu garantieren.

Die BSW hat ein aktualisiertes Merkblatt „Schutz vor Ansteckungen mit dem Corona-Virus auf Baustellen“ aufgelegt:

(PDF, 156,8 KB)

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW)
Neuenfelder Str. 19
21109 Hamburg
Tel. 040 115
E-Mail info@bsw.hamburg.de

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Beantwortung individueller Fragestellungen etwas Zeit in Anspruch nehmen wird.

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Kontakt

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen


Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg

Tel. E-Mail-Adresse

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