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Sanierung und Ausbau Der Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten geht an den Start

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In einem ersten Schritt investiert Hamburg rund 10 Millionen Euro in die Sanierung und den Ausbau von fünf Sportstätten, davon rund 7,4 Millionen Euro aus dem Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten.

Karte Sportstätten Zur Ansicht aller Sportstätten bitte Karte anklicken.

Investitionspakt Sportstätten

Der „Investitionspakt Sportstätten“ ergänzt die Städtebauförderung und wird in diesem Jahr erstmals vom Bund für die Länder bereitgestellt. Er fördert die Sanierung von Sportstätten des Freizeit- und Breitensports und trägt dazu bei, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Integration aller Bevölkerungsgruppen zu stärken.

Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Mit dem Investitionspakt Sportstätten hat der Bund eine weitere Programmsäule für die Integrierte Stadtteilentwicklung geschaffen und damit die Bedeutung des Sports für die Quartiersentwicklung unterstrichen. Wir brauchen insbesondere in Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf attraktive Sportstätten, die für viele Menschen nutzbar sind. Ausreichend verfügbare, baulich gut ausgestattete und barrierefreie Sportstätten sind ein wertvoller Baustein für lebendige stabile Quartiere.“

Sportsenator Andy Grote: „Gerade in schweren Zeiten investieren wir in die Attraktivität des Sports und setzen damit ein starkes Signal in der Krise. Gemeinsam mit dem Bund fördern wir Sportstätten, von deren Sanierung eine Vielzahl von Vereinen und Sporttreibenden profitieren wird. Unser Ziel, immer mehr Hamburgerinnen und Hamburger zu Sport und Bewegung zu motivieren, erreichen wir nur, indem wir weiter konsequent neue und hochattraktive Bewegungsräume schaffen und die vorhandenen effizient nutzen.“

Der Investitionspakt Sportstätten ist Teil der Umsetzung des Konjunktur- und Krisenbewältigungs-programms der Bundesregierung. Mit dem Investitionspakt unterstützt der Bund die Länder und Kommunen bei der Ertüchtigung und Instandsetzung ihrer Sportstätten. Der Bund stellt hierfür in den Jahren 2020 bis 2024 insgesamt 636,8 Millionen Euro Bundesfinanzhilfen zur Verfügung.

Hamburg erhält davon bis 2024 insgesamt rund 15,3 Millionen Euro. Für die Programmjahre 2020 und 2021 hat Hamburg in einem ersten Schritt insgesamt fünf Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 10 Millionen Euro vorgesehen, davon 7,4 Millionen Euro aus dem Investitionspakt Sportstätten. Die Kofinanzierung von einem Viertel der Gesamtkosten (2,5 Millionen Euro) wird aus zentralen Mitteln des Hamburger Haushalts und aus Mitteln des Bezirklichen Sportstättenbaus getragen.

Gefördert werden vorrangig Sportstätten in Fördergebieten des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE). In besonderen Fällen kann die Förderung auch in anderen Quartieren erfolgen. 

Im Einzelnen sind dies:

Auf dem Sportplatz Königshütter Straße im RISE-Fördergebiet Dulsberg soll als Ersatz des bestehenden Umkleidegebäudes ein neues Funktionsgebäude mit integrierter Gymnastikhalle, Bewegungsräumen für Reha- und Fitnessangebote sowie modernen Funktionsräumen gebaut werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro, der Anteil des Investitionspakts beträgt rund 1,9 Millionen Euro.

Die Baseballanlage am Mittleren Landweg im Bezirk Bergedorf soll für rund 800.000 Euro modernisiert werden und eine neue Tribüne erhalten. Der Investitionspakt finanziert dies mit 600.000 Euro.

Auf der bereits modernisierten Sportanlage Alter Postweg im RISE-Fördergebiet Harburger Innenstadt/ Eißendorf-Ost soll das stark sanierungsbedürftige und nicht barrierefreie Umkleidegebäude für rund eine Million Euro modernisiert werden. Aus dem Investitionspakt werden rund 700.000 Euro finanziert.

Eine weitere Maßnahme aus dem Bezirk Harburg betrifft die Freiflächen entlang des Außenmühlenwegs im RISE-Fördergebiet Wilstorf-Reeseberg. Hier sollen eine Laufstrecke und Fitnessbereiche angelegt werden. Die Kosten belaufen sich hierbei auf rund 400.000 Euro, der Anteil des Investitionspakts beträgt rund 300.000 Euro.

Im Bezirk Eimsbüttel werden die Sportflächen auf der dortigen Wolfgang-Meyer-Sportanlage an der Hagenbeckstraße zur besseren Flächenausnutzung entwickelt. Die Gesamtkosten liegen bei rund 5,2 Millionen Euro, aus dem Investitionspakt werden rund 3,9 Millionen Euro finanziert.

Die Projekte wurden gemeinsam von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und der Behörde für Inneres und Sport unter Beteiligung der zuständigen Bezirksämter und des Bezirklichen Sportstättenbaus ausgewählt.

Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fördert lebendige stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt.

Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung fasst die Programme der Städtebauförderung unter einem Dach zusammen. Das Ziel ist, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren.

Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie in die Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert.

Hamburg umfasst derzeit 28 RISE-Quartiere, die in den verschiedenen Programmen der Bund-Länder-Städtebauförderung gefördert werden. Insgesamt werden 37 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.

Der Investitionspakt Sportstätten ergänzt das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung.
Er fördert die Sanierung von Sportstätten des Freizeit- und Breitensports und trägt dazu bei, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Integration aller Bevölkerungsgruppen zu stärken. Projekte können mit bis zu 75 Prozent aus dem Investitionspakt bezuschusst werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hamburg.de/rise.

 

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