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Business Improvement District Zwei weitere BIDs stärken die Innenstadt und Bergedorf

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Der Hamburger Senat hat in seiner gestrigen Sitzung die Einrichtung von zwei weiteren Innovationsbereichen beschlossen. Bereits zum dritten Mal wurde ein Business Improvement District (BID) für das Quartier rund um die Straßen Hohe Bleichen und Heuberg und bereits zum vierten Mal ein BID für das Bergedorfer Einzelhandels- und Dienstleistungszentrum rund um das Sachsentor offiziell durch Rechtsverordnungen des Senats eingerichtet. Damit werden private Investitionen in Höhe von über zwei Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre ausgelöst.

BID Hohe Bleichen

Zwei weitere BIDs stärken die Innenstadt und Bergedorf

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Wie bereits am Neuen Wall führen wir nun auch an den Hohen Bleichen und in Bergedorf das erfolgreiche BID-Modell fort. Wir unterstützen damit die Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer,  die Verantwortung für ihre Quartiere übernehmen möchten. Damit setzen sie ein wichtiges Zeichen der Zuversicht an die ansässigen Einzelhändlerinnen und Einzelhändler, gerade in diesen schwierigen Zeiten.

Zur Einrichtung des Innovationsbereichs Hohe Bleichen / Heuberg III

Das erste BID Hohe Bleichen startete im Jahr 2009 mit dem Ziel, den öffentlichen Raum des Quartiers an die hochwertigen Bauten anzupassen. Dabei wurden die Gehwege großzügig gestaltet und der am Heuberg liegende Parkplatz zu einem attraktiven städtischen Platz umgebaut. Die neu gepflanzten Lebensbäume sind zu einem bekannten Erkennungszeichen des Quartiers geworden. Seitdem ist das BID-Gebiet, welches sich von der ABC-Straße bis zu den Großen Bleichen erstreckt, ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Gänsemarkt und dem Passagenviertel.

Schon mit dem zweiten und jetzt aktuell auch dem dritten Innovationsbereich für den Standort wird das Gebiet Hohe Bleichen/ Heuberg III für die Besucherinnen und Besucher noch attraktiver. Nun wird ein Quartiersmanager eingesetzt und zusätzliche Reinigungs- und Pflegemaßnahmen werden durchgeführt. Zum anderen sollen durch das BID finanzierte Aktionen, Werbemaßnahmen und Veranstaltungen weitere Anreize für den Besuch des Standorts schaffen. Für die Umsetzung der Maßnahmen stehen für die nächsten fünf Jahre rund 1,2 Million Euro zur Verfügung.

Zur Einrichtung des Innovationsbereichs Bergedorf

Mit dem Innovationsbereich am Sachsentor wurde im Jahr 2005 das erste BID Hamburgs und Deutschlands eingerichtet. Mit einem vergleichsweise geringem Budget von 150.000 Euro für drei Jahre wurde damals eine erhebliche Wirkung für das Quartier erzielt: u. a. mit Maßnahmen wie Graffiti-Entfernung, Begrünung und einem identitätsstiftendem Werbekonzept. Seit dem folgten zwei weitere BIDs für das Bergedorfer Zentrum mit dem Ziel, u.a. durch die verstärkte Pflege des öffentlichen Raums und den Betrieb der Weihnachtsbeleuchtung die Attraktivität des Standorts und seine Rolle als übergeordnetes Zentrum beizubehalten.

Der nun eingerichtete Innovationsbereich erstreckt sich vom Serrahn bis zum Mohnhof und besteht aus den ineinander übergehenden Straßen Alte Holstenstraße, Johann-Adolf-Hasse-Platz und Sachsentor sowie mehreren Zuwegungen zu dieser Hauptachse sowie der parallel verlaufenden Bergedorfer Straße. Auch dort werden die Reinigungs- und Servicemaßnahmen fortgesetzt sowie der Betrieb der Weihnachtsbeleuchtung für weitere fünf Jahre gesichert. Zudem ist u.a. eine Ausweitung der vorhandenen Weihnachtsbeleuchtung geplant sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Leerstand, wie Schaufenstergestaltung oder beratende Unterstützung der Eigentümer.

Für die Umsetzung der Maßnahmen stehen für die fünfjährige BID-Laufzeit rund 925.000 Euro zur Verfügung, die von der Eigentümerschaft aufgebracht werden. Aufgabenträgerin des BID ist weiterhin die Bergedorf Pojekt GmbH.

Hintergrund

BIDs sind klar begrenzte Geschäftsgebiete (Business Districts), in denen auf Veranlassung der Betroffenen in einem festgelegten Zeitraum (maximal fünf Jahre) in Eigenorganisation Maßnahmen zur Quartiersaufwertung (Improvement) durchgeführt werden. Finanziert werden BIDs durch eine kommunale Abgabe, die alle im Gebiet ansässigen Grundeigentümer zu leisten haben.

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