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Innenstadt Hamburg investiert zunächst 29 Millionen Euro in die Innenstadt: Entwicklungen und Potenziale an vielen Orten innerhalb des Wallrings

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Um die Hamburger Innenstadt attraktiv und zukunftsgerecht zu gestalten, wird die Stadt zunächst rund 29 Millionen Euro investieren. Diese Mittel sind im nunmehr beschlossenen Doppelhaushalt 2021/22 enthalten. Bis zum Ende der Legislaturperiode wird der Betrag auf insgesamt 50 Millionen Euro wachsen. Das hat Stadtentwicklungssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt am Freitag in Aussicht gestellt und gemeinsam mit Oberbaudirektor Franz-Josef Höing erläutert, welche Projekte und Konzepte dahinter stehen.

Luftbild der Hamburger Innenstadt

Hamburg investiert zunächst 29 Millionen Euro in die Innenstadt: Entwicklungen und Potenziale an vielen Orten innerhalb des Wallrings

Die Basis der städtischen Aktivitäten bilden klar definierte Ziele für eine lebendige und vielfältige Innenstadt: Höhere Aufenthaltsqualität an fußläufig besser verknüpften Orten im öffentlichen Raum etwa, mehr Wohnen in der Innenstadt und insgesamt vielfältigere Nutzungsstrukturen. Diese Ziele finden sich, zusammen mit daraus abgeleiteten Maßnahmen, im Handlungskonzept Innenstadt von 2020. Für ihre Umsetzung sind nun zunächst die 29 Millionen Euro vorgesehen. Manche Maßnahmen laufen bereits sichtbar, wie der autoarme Jungfernstieg. Andere sind im Planungsstadium – etwa die Umgestaltungen am Hopfenmarkt und Burchardplatz sowie im Rathausquartier. Hinzu kommen zahlreiche private Bauprojekte, die ebenfalls auf die Erreichung der Ziele einzahlen. So lassen sich aktuell zukunftsgerechte Entwicklungen und konkrete Potenziale an insgesamt rund 20 Orten innerhalb des Wallrings verorten. 

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Unsere Innenstadt ist attraktiv und lebenswert – doch sie ist auch im Wandel. Unsere Aufgabe ist es, den Wandel aktiv zu gestalten, um die Innenstadt für die Zukunft zu stärken. Vor allem brauchen wir einen wachsenden, vielfältigen Nutzungsmix. Wir wollen, dass mehr Menschen in der Innenstadt wohnen können, und wir brauchen lebendige, attraktive öffentliche Räume mit guter Vernetzung untereinander. Auf dem Weg dorthin stehen wir nicht mehr am Anfang – vieles ist bereits durchdacht, angestoßen und in der Planung. Das Handlungskonzept Innenstadt von 2020 ist dem Senat dabei ein sorgfältig erarbeiteter, zuverlässiger Kompass. Mit den jetzt zur Verfügung stehenden 29 Millionen Euro werden wir intensiv in die Umsetzung der Maßnahmen aus diesem Konzept investieren. Zugleich stellen wir im permanenten und guten Austausch mit Gewerbetreibenden, Eigentümerinnen und Eigentümern und anderen Akteuren der Hamburger Innenstadt immer neue Weichen, damit auch die private Initiative weiter gedeiht. Umso dankbarer bin ich für die rege Debatte um unsere Innenstadt. Sie zeigt: die Innenstadt liegt uns allen am Herzen. Das ist die beste Voraussetzung, um unsere Pläne  gemeinsam zukunftsgerecht weiterzuentwickeln, was wir mit großer Offenheit tun. Eine gute Gelegenheit zum öffentlichen Austausch darüber wird die Stadtwerkstatt am 21. Juni sein.“ 

Oberbaudirektor Franz-Josef Höing: „Die Weiterentwicklung der Hamburger Innenstadt ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Die Stadt wird diesen Prozess aktiv unterstützen, indem sie in einem nennenswerten Umfang in die Neugestaltung des öffentlichen Raumes investiert – wie am Burchardplatz und am Hopfenmarkt. Zugleich wird sie alle privaten innovativen Projektideen begleiten und für sie die notwendigen guten Rahmenbedingungen schaffen. Eine ganze Reihe an interessanten Projekten ist bereits auf den Weg gebracht.“ 

Auch über die eigenen Stadtgrenzen hinaus setzt sich Hamburg für die gute Zukunft der Innenstädte ein. Auf Initiative und unter Federführung Hamburgs hat die Bauministerkonferenz eine länderübergreifende Arbeitsgruppe „Entwicklung der Innenstädte“ eingerichtet. Diese erarbeitet jetzt länderübergreifend Vorschläge, wie die Innenstädte den durch die Corona-Pandemie verschärften Herausforderungen begegnen können. Aus diesem Austausch können weitere Impulse für die Hamburger Innenstadt sowie auch für andere Zentren der Stadt generiert werden. 

Eine breite Möglichkeit zur öffentlichen Beteiligung an der Debatte um die Innenstadt gibt es bei der Stadtwerkstatt-Veranstaltung „Perspektiven für die Innenstadt“, die am Montag, 21. Juni, von 18 bis 19.30 Uhr online aus der Handelskammer übertragen wird. In drei Panels zum öffentlichen Raum, zu Handel und Nutzungsmischung sowie zur Mobilität diskutieren Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Online zugeschaltete Teilnehmerinnen und Teilnehmer können eigene Fragen stellen und Impulse einbringen und somit die Debatte sowie den künftigen Prozess aktiv mitgestalten.

Mehr dazu unter www.hamburg.de/innenstadt

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Telefon: 040 42840 2051
E-Mail: pressestelle@bsw.hamburg.de
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