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Rahmenplan Diebsteich Neuer Fern- und Regionalbahnhof Hamburg Altona am Diebsteich: Vorbereitende Untersuchungen abgeschlossen

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Der Senat hat heute die vorbereitenden Untersuchungen zum Quartier Diebsteich abgeschlossen. Ein zentrales Ergebnis des Prozesses ist der städtebaulich-freiraumplanerische Rahmenplan Diebsteich. Dieser zeigt die Entwicklungslinien rund um das Umfeld des künftigen Bahnhofes bis zum Jahr 2040 auf.  Der Rahmenplan ist das Ergebnis eines intensiven Arbeitsprozesses nicht nur auf fachlicher Ebene sondern auch mit Unternehmerinnen und Unternehmern vor Ort, Eigentümerinnen und Eigentümern, Sportvereinen und allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Bis 2027 wird der Fern- und Regionalbahnhof Hamburg-Altona an den Diebsteich verlagert werden.

Quartier Diebsteich

Neuer Fern- und Regionalbahnhof Hamburg Altona am Diebsteich: Vorbereitende Untersuchungen abgeschlossen

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Der heutige Senatsbeschluss ist ein wichtiger Schritt für die Entwicklung am Diebsteich, dem Standort des künftigen Fern- und Regionalbahnhofes Altona. Mit dem Rahmenplan hat der Senat die Leitlinien für die Entwicklung des neuen urbanen  Quartiers mit vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten, Angeboten für Freizeit, Sport und Erholung und auch Wohnungen beschlossen. Nach Einleitung der vorbereitenden Untersuchungen Diebsteich konnte die Stadt auch die für die Entwicklung wichtigen Flächen des ThyssenKrupp Areals und der Paketpost erwerben. Damit ist eine wichtige Begründung für die Durchführung einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme nach dem Baugesetzbuch entfallen. Die Stadt wird die Entwicklungsziele über andere, vorrangige Instrumente des Städtebaurechts sicherstellen. Mit zwei Vorkaufsrechtsverordnungen hat der Senat Instrumente zur Sicherung und Umsetzung der Planung beschlossen. Zusammen mit den stadteigenen Grundstücken und der anstehenden Bauleitplanung hat die Stadt nun eine gute Basis für die Umsetzung der städtebaulichen Ziele.“
Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin Altona:  „Der neue Fernbahnhof Diebsteich wird einen erheblichen Beitrag zur Mobilitätswende leisten. Die Quartiersentwicklung im räumlichen Kontext des Bahnhofs nimmt sowohl den Sport als auch die Kultur in den Blick und ist darauf bedacht, den rauen, industriellen Charme des Quartiers zu erhalten. Das ist insbesondere mit Blick auf die vielen neuen Wohnquartiere, die in Altona-Nord entstehen, ein wichtiger Baustein für eine lebenswerte, moderne, vielfältige Stadtentwicklung. Als Bezirksamtsleiterin setze ich mich bei der Quartiersentwicklung für eine kleinteilige Mischung ein, die vor allem die Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger vor Ort berücksichtigt. Eine besondere Bedeutung für den Bezirk Altona haben in diesem Zusammenhang die Entwicklungsbausteine „Paketpost“ sowie die neue Musikhalle. Ich freue mich darauf, dass diese Gebäude Anlaufpunkte in Altona-Nord werden.“

Neben den vorbereitenden Untersuchungen Diebsteich wurden auch die vorbereitenden Untersuchungen im Bereich Mitte Altona nunmehr beendet. In diesem Bereich ist der erste Bauabschnitt mit 1.613 Wohnungen bereits erfolgreich entwickelt. Der Erwerb der Flächen für den zweiten Bauabschnitt mit 1.900 Wohnungen lässt eine zügige Realisierung nach Verlegung des Fern- und Regionalbahnhofs an den Diebsteich zu.

Zudem hat der Senat zur Sicherung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung für sämtliche Grundstücke im Rahmenplangebiet Diebsteich und in Teilbereichen des Gebiets Mitte Altona jeweils ein besonderes Vorkaufsrecht beschlossen. Die Vorkaufsrechtsverordnungen sichern weiterhin die Umsetzungen der städtebaulichen Ziele auf privaten Flächen und verhindern, dass diese zu Spekulationsobjekten werden. Vorgesehen ist ferner die Erweiterung und Verlängerung des Vorbehaltsgebiets Mitte Altona. Dadurch wird eine übergeordnete und koordinierte Fortführung der Entwicklung des Quartiers Mitte Altona sowie für das Umfeld des neuen Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg Altona am Diebsteich durch den Senat gewährleistet.  

Die Bürgerschaft muss der Erweiterung und Verlängerung des Vorbehaltsgebietes sowie dem Rahmenplan Diebsteich noch zustimmen.

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