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Ausstellung Finissage zur Ausstellung der Architekturentwürfe aus dem Wettbewerb für das ThyssenKrupp-Areal am 25. Januar

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Zum Ende der Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten für die Neubebauung des ThyssenKrupp-Areals am Diebsteich findet am 25. Januar 2023 eine Finissage im Jupiter (ehemaliges Karstadt-Sport-Gebäude) in der Mönckebergstraße statt. Das Hamburger Architekturbüro gmp, dessen Wettbewerbsbeitrag von der Jury zusammen mit WES LandschaftsArchitektur mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde, wird seinen Entwurf vorstellen und erläutern.

Finissage zur Ausstellung der Architekturentwürfe aus dem Wettbewerb für das ThyssenKrupp-Areal am 25. Januar

Für eine musikalische Begleitung der Finissage sowie Getränke und kleine Snacks ist gesorgt. Der Eintritt zur Finissage sowie zur noch bis zum 29. Januar 2023 laufenden Ausstellung im Jupiter (ehemaliges Karstadt-Sport-Gebäude) ist frei. Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, alle zwölf Entwürfe des Wettbewerbs anzusehen und vertieft zu betrachten.

Die Nutzung der Ausstellungsflächen wird ermöglicht durch das Förderprogramm „Frei_Fläche: Raum für kreative Zwischennutzung“, welches von der Behörde für Kultur und Medien (BKM), der Hamburg Kreativ Gesellschaft mbH und dem Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) aufgesetzt wurde.

Finissage

Wann?          Mittwoch, 25. Januar 2023 von 18:30 bis 21 Uhr
Wo?             Jupiter (ehemaliges Karstadt-Sport-Gebäude), Mönckebergstraße 2–4

Ausstellung

Wann?          bis 29. Januar 2023, täglich zwischen 12 und 19 Uhr
Wo?             Jupiter (ehemaliges Karstadt-Sport-Gebäude), Mönckebergstraße 2–4

Hintergrund: ThyssenKrupp-Areal

Durch die Entscheidung der Deutschen Bahn, den Fern- und Regionalbahnhof Hamburg-Altona an den Standort Diebsteich zu verlagern, wurde ein nachhaltiger Impuls für eine langfristige Veränderung des umgebenden Stadtraums gesetzt. Bis zum Jahr 2027 wird am Diebsteich ein neues Bahnhofsempfangsgebäude mit zwei Hochpunkten entstehen, das als markante Landmarke den Ort neu definieren wird. Das ThyssenKrupp-Areal liegt unmittelbar gegenüber des neuen Bahnhofsstandorts und seine Neubebauung wird das Quartier rund um den neuen Bahnhof wesentlich prägen.

Das Gebiet am Diebsteich bietet schon heute durch seine zentrale Lage zwischen den Zentren Altonas und Eimsbüttels große Entwicklungspotenziale, die sich nicht nur aus dem Bestand, sondern auch aus dem Nutzungswandel ehemaliger Gewerbeflächen ergeben. Damit besteht die Chance, Orte für neue und ergänzende Nutzungen zu schaffen, die sich in den rauen, gewerblich geprägten Charme des Quartiers einfügen und es als lebendigen, urbanen Raum im Hamburger Stadtgefüge neu platzieren.

Um die Chancen dieser Entwicklungsprozesse im gesamtstädtischen Interesse nutzen zu können, wurde der städtebaulich-freiraumplanerische Rahmenplan Diebsteich erarbeitet, der von zahlreichen Informations- und Beteiligungsangeboten begleitet wurde. Der Rahmenplan wurde zwischen 2018 und 2021 innerhalb der vorbereitenden Untersuchung (VU) Diebsteich für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme erarbeitet und formuliert städtebauliche, freiraumplanerische und verkehrliche Ziele für das gesamte Gebiet am Diebsteich.

Das ThyssenKrupp-Areal, welches im Jahr 2017 von der Freien und Hansestadt Hamburg erworben wurde, stellt einen zentralen Teilbereich des Rahmenplans dar. Die Aussagen des Rahmenplans für die Fläche bilden die wesentlichen Grundlagen für den im Sommer 2022 gestarteten hochbaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb.

Folgende Nutzungen sind auf dem 4,7 Hektar großen Areal vorgesehen:

  • ein Fußballstadion mit ca. 5.000 Plätzen nebst Mantelbebauung für Büro, Gastronomie, Handel, Kultur, Freizeit einschließlich Tiefgarage,
  • Hamburg Music Hall (HMH): Sanierung und Erweiterung der Bestandshalle zu einer Musikhalle für bis zu 5.000 Besucherinnen und Besucher,
  • Büro- und Gewerbeflächen: Entwurf eines Bürogebäudes mit weiteren publikumswirksamen Nutzungen nebst Tiefgarage,
  • Umnutzung eines gründerzeitlichen ehemaligen Verwaltungsgebäudes mit Flächen für eine Kita und weiteren stadtteilbezogenen Nutzungen sowie die Umnutzung zweier historischer Portalhäuschen.

Die Gestaltung des Freiraums wird die Atmosphäre des Areals künftig wesentlich bestimmen, weshalb in die Planungsteams neben Architekturbüros auch Freiraumplanungsbüros eingebunden waren. Ausloberin des Wettbewerbsverfahrens war der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG).

Der Entwurf wird mit dem ausgewählten Planungsteam weiter ausgearbeitet und das Bebauungsplanverfahren auf Grundlage des Siegerentwurfs weitergeführt. Ziel ist es, im Jahr 2024 den Bebauungsplan festzustellen.

Bildmaterial des Siegerentwurfes können Sie hier herunterladen: www.skyfish.com/p/fhh/2189514.

Weitere Informationen zum ThyssenKrupp-Areal und zum Wettbewerbsverfahren finden Sie auf den Projektseiten von BSW www.hamburg.de/diebsteich und LIG https://immobilien-lig.hamburg.de/projekte.

Rückfragen der Medien
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
André Stark | Pressesprecher
Telefon: 040 428 40-2051
E-Mail: pressestelle@bsw.hamburg.de

Finanzbehörde
Imme Mäder | Pressesprecherin
Telefon: 040 42823-1662
E-Mail: pressestelle@fb.hamburg.de

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