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Drittes BID für das Quartier Gänsemarkt Weitere Unterstützung zugesagt

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Der Hamburger Senat hat heute die Einrichtung des dritten Business Improvement Districts (BID) für das Quartier Gänsemarkt beschlossen. Damit kann die Entwicklung und Pflege des historischen Viertels weiter vorangetrieben werden. Das „BID Gänsemarkt III“ trägt dazu bei, die Attraktivität des Quartiers zu steigern, lokale Unternehmen zu unterstützen und die Aufenthaltsqualität für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Besucherinnen und Besucher weiter zu verbessern.

Weitere Unterstützung zugesagt

​​​​​​​Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Schon 2005 hat Hamburg als Vorreiterin in Deutschland das erste BID eingeführt. Die Initiativen haben sich schnell zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Auch hier im Quartier Gänsemarkt zahlt sich das große Engagement der Eigentümerinnen und Eigentümer aus. Sie sind wichtige Partner der Stadt Hamburg. Gemeinsam unterstützen wir die gute Entwicklung der gesamten Innenstadt Hamburgs. Während der ersten beiden BIDs zum Gänsemarkt wurden unter anderem der gesamte Platz umgestaltet, neu gepflastert und das Lessing-Denkmal in den Mittelpunkt gerückt. Die Figur des großen deutschen Dichters blickt jetzt wieder auf den historischen Standort der Hamburger Staatsoper. Der Sockel dient nun als Sitzbank und lädt zum Verweilen ein. Somit wurde der Gänsemarkt in den ersten beiden Laufzeiten sprichwörtlich herausgeputzt und der Ort gestärkt. Das gilt es nun zu verfestigen und mit zusätzlichen Veranstaltungen wie den Hamburger Sommergärten und verkaufsoffenen Sonntagen Werbung dafür zu machen, wie sehr es sich lohnt, auch diesen Teil der Hamburger Innenstadt immer wieder aufs Neue zu entdecken.“

Innerhalb der ersten BID-Laufzeit wurde eine umfassende Neugestaltung des Quartiers Gänsemarkt umgesetzt. In diesem Rahmen wurden unter anderem der Bodenbelag und die Möblierung erneuert und das Lessing-Denkmal wieder in der Mitte des Gänsemarkts platziert. In der zweiten BID-Laufzeit lag ein Fokus auf der Erneuerung der Weihnachtsbeleuchtung sowie auf gezielten Infrastrukturverbesserungen, wie dem Aufstellen neuer Fahrradbügel.

Für das dritte BID Quartier Gänsemarkt stehen in den nächsten drei Jahren rund 1,1 Millionen Euro zur Verfügung, vollständig finanziert durch die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer. Ziel ist es, die innerhalb der ersten und zweiten BID-Laufzeit angestoßene positive Entwicklung des Quartiers fortzusetzen und das Quartier als attraktiven Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Gastronomiestandort weiter zu stärken. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der weiteren Pflege der Infrastruktur sowie auf einer Verankerung der Marke Quartier Gänsemarkt. Durch gezielte Marketing-, Veranstaltungs- und Kommunikationsmaßnahmen sollen weitere Besuchsanlässe geschaffen werden, die nicht nur dem Standort, sondern der gesamten Hamburger Innenstadt zugutekommen. Das gesamte Quartier rund um das Lessingdenkmal auf dem Gänsemarkt ist ein besonderer Ort. Die prächtige Architektur des denkmalgeschützten Ensembles aus historischen Gebäuden und teilweise dem Jugendstil nachempfundenen Bauten in unmittelbarer Nähe der Binnenalster und vom Jungfernstieg besteht in seiner charakteristischen Dreiecksform bereits seit dem 17. Jahrhundert.

BIDs sind klar begrenzte Geschäftsgebiete, in denen auf Veranlassung der Betroffenen (z. B. Eigentümerschaft und Gewerbetreibenden) in einem festgelegten Zeitraum in Eigenorganisation Maßnahmen zur Quartiersaufwertung durchgeführt werden. Ziel ist es, durch die Schaffung eines Innovationsbereichs die Attraktivität eines Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Gewerbezentrums für die Besucherinnen und Besucher zu erhöhen. Finanziert werden BIDs durch eine kommunale Abgabe, die alle im Gebiet ansässigen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer zu leisten haben.

Die Investitionen werden von der Eigentümerschaft zur Aufwertung der Standorte aufgebracht. Etwa die Hälfte davon wird in Infrastrukturmaßnahmen (Baumaßnahmen im öffentlichen Raum, Beleuchtung, Anpflanzungen und Mobiliar) investiert. Die übrigen Mittel fließen in Servicemaßnahmen wie zusätzliche Reinigung, Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen und standortbezogene Marketingkonzepte.

 

Rückfragen der Medien
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Telefon: 040 42840 2051
E-Mail: pressestelle@bsw.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bsw
Twitter: @fhh_bsw

 

Aufgabenträgerin
Otto Wulff BID Gesellschaft mbH
Herr Dr. Sebastian Binger
Tel.: 040 73624 444
E-Mail: sbinger@otto-wulff.de

 

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Kontakt

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Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
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E-Mail:
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