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RISE Spektakuläre Skate-Landschaft und Freilufthalle für alle – Letzter Bauabschnitt für Sportpark Steinwiesenweg in Eidelstedt startet

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Startschuss im RISE-Fördergebiet Eidelstedt-Mitte: Die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Karen Pein und Axel Fogt, Fachamtsleiter im Bezirksamt Eimsbüttel, führten den Spatenstich für den letzten Bauabschnitt einer außergewöhnlichen Sportanlage aus: Der neue Sportpark Steinwiesenweg in Eidelstedt wird mit zahlreichen Sportangeboten kaum Wünsche offen lassen. Highlight der neuen Anlage werden eine riesige Skate-Landschaft sowie eine „Offenhalle“ sein, die Sport im Freien ermöglicht und die Sportlerinnen und Sportler gleichzeitig vor Regen schützt.

Spektakuläre Skate-Landschaft und Freilufthalle für alle – Letzter Bauabschnitt für Sportpark Steinwiesenweg in Eidelstedt startet

Ursprünglich wurde die Anlage 1984 als einfacher Sportplatz mit Tribüne gebaut. Diese wird sind in den kommenden Monaten zu einem sportlichen Hotspot für ganz Eidelstedt und die umliegenden Stadtteile entwickeln. Das Vorhaben ist ein Schlüsselprojekt im Fördergebiet Eidelstedt-Mitte des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE). In drei Bauabschnitten wird die Anlage unter der Regie des Bezirksamts Eimsbüttel sowie des Fachamts Bezirklicher Sportstättenbau revitalisiert und ausgebaut.

Für die Realisierung des 3. Bauabschnitts wird mit Gesamtkosten in Höhe von rund 4 Mio. Euro geplant. Davon stammen 1,9 Millionen Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2020 der Bürgerschaft, rund 1,5 Millionen Euro aus dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, 425.000 Euro aus dem investiven Quartiersfonds der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke und 175.000 Euro aus dem Rahmenplan Schulbau der Behörde für Schule und Berufsbildung.

Auf einem ehemaligen Hockeyfeld wird eine 8.500 qm große multifunktionale Aktiv- und Freizeitfläche mit einer sogenannten „Offenhalle“ und einer großen Skatelandschaft für unterschiedliche Schwierigkeitsstufen gebaut. Läuft alles nach Plan, soll der Sportpark im Oktober 2025 eröffnet werden.

In der neuen Offenhalle mit einem Spielfeld von 15 x 25 Metern Größe können Sportarten wie Basketball, Fußball oder Futsal betrieben werden. Eine fast sechs Meter hohe Deckenkonstruktion schützt die Sporttreibenden vor Regen. Mit der großflächigen Skatelandschaft soll ein weiteres Highlight geschaffen werden, das Besucherinnen und Besuchern aus dem gesamten Hamburger Norden und Westen anlocken soll. Die Landschaft wird vielen verschiedenen Leistungsstufen gerecht und auch die Belange der Barrierefreiheit werden ausreichend berücksichtigt.

Um die zentrale Gymnastikwiese neben der Skatelandschaft wird eine Rundlaufbahn führen. Zudem wird es eine Boulderwand, Fitnessgeräte, Cardio-Treppen sowie eine Hürden-Strecke im neuen Sportpark geben. Alle Menschen können die neue Fläche generationsübergreifend und ganzjährig kostenlos nutzen. In unmittelbarer Nähe zum Steinwiesenweg befindet sich auch das Gymnasium Dörpsweg und die Grundschule Rungwisch, welche den Sportpark Steinwiesenweg mitnutzen werden.

Karen Pein, Senatorin Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen: „Eidelstedt ist ein attraktiver, wachsender Stadtteil. Das bedeutet, dass nicht nur der Wohnungsneubau, sondern auch die soziale Infrastruktur mitwachsen muss. Dazu gehören auch Sportstätten, denn Sport ist nicht nur gut für die Gesundheit und trägt zur sozialen Teilhabe und zur Integration bei. Sportstätten sind auch wichtige Orte für die Begegnung und das Miteinander aller Bewohnerinnen und Bewohner in einem Quartier und darüber hinaus. Der neue Sportpark Steinwiesenweg lädt alle Menschen zum Mitmachen ein, die ihre Freizeit in Eidelstedt aktiv und bewegungsorientiert gestalten möchten - generationsübergreifend, ganzjährig und kostenlos. Ich freue mich sehr, dass wir diese tolle Entwicklung am Steinwiesenweg mit unserem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) so wirkungsvoll unterstützen.“

Andreas Dressel, Senator der Finanzbehörde: „Überall in Hamburg investieren wir in den Sport! Eine dreistellige Zahl von Hallenfeldern in Sporthallen sind realisiert oder in Planung, zahllose Kunstrasenplätze und Außenanlagen in allen sieben Bezirken sind realisiert, neue Sportzentren in den Stadtteilen sind entstanden. Alles in allem liegt das städtische Investitionsvolumen von 2011-2030 in die Sportinfrastruktur bei deutlich über 1 Mrd. Euro. In diesem Zusammenhang ist es für den Bezirk und Eidelstedt eine tolle Nachricht, dass wir über den investiven Quartiersfonds auch dieses tolle Sportpark-Projekt am Steinwiesenweg mit unterstützen können. Alle Beteiligten haben hier ganz hervorragend zusammengearbeitet - mit Teamwork erzielt man eben nicht nur im Sport, sondern auch in der Politik immer noch die besten Ergebnisse. Viel Spaß an alle Sportfreunde auf der neuen Anlage. Gerade in diesen schwierigen Zeiten brauchen wir die integrative und inklusive Kraft des Sports für den Zusammenhalt vor Ort!“

Sonja Böseler, stellv. Bezirksamtsleiterin Eimsbüttel: „Der Sportpark Steinwiesenweg ist eines der interessantesten Infrastrukturprojekte im Bezirk Eimsbüttel und wird neue Maßstäbe setzen. Zahlreiche Sport- und Bewegungsmöglichkeiten stehen allen, die „ihren“ Sport ausüben oder Neues ausprobieren möchten, zur Verfügung. Generationenübergreifend, kostenlos - und dank der neuen Offenhalle, auch bei Regenwetter. Profi-Planer und Sporttreibende haben sich an der Realisierung im Vorfeld beteiligt, so dass wir sichergehen können, dass wir mit der neuen Anlage kaum mehr einen Wunsch der Aktiven offen lassen werden.“

Hintergrund
Das Bezirksamt Eimsbüttel entwickelte gemeinsam mit den vor Ort aktiven Akteuren einen Masterplan für den Standort am Steinwiesenweg. Daran beteiligt waren u. a. das Gymnasium Dörpsweg, Schulbau Hamburg (SBH), der Sportverein Eidelstedt (SVE) und die steg Hamburg in ihrer Funktion als RISE-Gebietsentwicklerin. Ende 2018 führte die steg Hamburg im Auftrag des Bezirksamts mehrere Beteiligungsworkshops zur Neugestaltung des Bereichs durch. Auf Basis der Ergebnisse der Beteiligung wurden die Entwürfe für den neuen Sportpark weiter konkretisiert. Die ersten beiden Bauabschnitte sind bereits erledigt: Im südlichen Bereich wurden die Bodenbeläge instandgesetzt und eine Basketball- und Flutlichtanlage errichtet. Zudem wurden eine Beach-Volleyball-Anlage, Beach-Soccer-Plätze, Aufenthaltsbereiche und eine neue Boule-Fläche geschaffen. Die aktuellen Planungen wurden durch die Architekturbüros „Brien, Wessels, Werning Landschaftsarchitekten“ und „Knaack & Prell Architekten“ sowie das auf Skateparks spezialisierte Architekturbüro „Skateshapes“ weiterentwickelt.

Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE)
Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fördert lebendige stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. Es fasst die Programme der Städtebauförderung unter einem Dach zusammen mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren. Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert.

Hamburg hat derzeit 28 RISE-Quartiere ausgewiesen, die in den verschiedenen Programmen der Städtebauförderung gefördert werden. Insgesamt werden 31 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.

Rückfragen der Medien
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
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Telefon: 040 42840 2051
E-Mail: pressestelle@bsw.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bsw
X: @fhh_bsw

Bezirksamt Eimsbüttel
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Telefon: 040 42801 2053
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