Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Nordländer beim Norddeutschen Wohngipfel „Gemeinsam alles tun für mehr bezahlbaren Wohnraum“

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

In vielen norddeutschen Städten und Gemeinden fehlen zusehends bezahlbare Wohnungen. Der Neubau ist dramatisch eingebrochen, eine Trendwende noch nicht absehbar. Vor diesem Hintergrund sind heute die Chefinnen und Chefs der Bauressorts der Norddeutschen Bundesländer in Hannover zum „Norddeutschen Wohngipfel“ zusammengekommen. Dieser fand auf Einladung des Verbands der Wohnungswirtschaft Niedersachsen Bremen (vdw) und des Landes Niedersachsen auf der Messe „Real Estate Arena“ in Hannover statt. In einer gemeinsamen Erklärung bezeichnen die Teilnehmer „die Bauwende als die zentrale Herausforderung für die Nordländer.“

„Gemeinsam alles tun für mehr bezahlbaren Wohnraum“

​​​​​​​Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen in Hamburg, sagte: „Die Baukosten müssen um ein Drittel gesenkt werden, sowohl für den Neubau als auch für die Modernisierungen. Mit der aktuellen Hamburger Initiative zum kostenreduzierten Bauen arbeiten wir gemeinsam an den größten Kostentreibern. Durch die Reduzierung von Baustandards, die Optimierung von Planung und Management sowie die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren wollen wir dieses Ziel erreichen. Wenn es uns gemeinsam gelingt, die Baukosten zu senken, können wir weiter Kurs halten und unsere Neubauziele sowie die Klimaschutzziele erreichen.“

Dr. Susanne Schmitt, Mitgastgeberin und Direktorin des vdw, sagte: „Mit den neuen Landesbauordnungen in Niedersachsen und Bremen wird aus Sicht der sozialorientierten Wohnungswirtschaft an den richtigen Stellschrauben gedreht. Bauen und Sanieren könnte nun deutlich einfacher vonstattengehen. So wird etwa der Wegfall der Stellplatzpflicht Baumaßnahmen spürbar vergünstigen, was unmittelbar die Mieterhaushalte entlastet. Zudem bietet die Einführung des Gebäudetyps E neue Möglichkeiten. Damit ist es aber nicht getan: Um die Baukrise zu überwinden, benötigen alle Akteure – Politik, Investoren, Planer, Handwerk und Bewohner – eine grundsätzlich andere Haltung zum Bauen und Wohnen. Wir müssen lernen, dass neue Wohnungen mit geringeren Standards etwa beim Schallschutz allemal besser sind als gar keine Wohnungen.“

Die gemeinsame Erklärung im Rahmen des ersten Norddeutschen Wohngipfels finden Sie im Anhang zu dieser Presseinfo.

Rückfragen der Medien
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Pressestelle
Telefon: 040 42840 2051
E-Mail: pressestelle@bsw.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bsw
X: @fhh_bsw

 

Themenübersicht auf hamburg.de

Kontakt

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
Adresse speichern
Telefon:
115
E-Mail:
info@bsw.hamburg.de

Diskutieren Sie mit!

Anzeige
Branchenbuch