Erfolgreiche Bilanz Vertrag für Hamburg sorgt für tausende Baugenehmigungen

An der Zahl der jährlich erteilten Baugenehmigungen entscheidet sich maßgeblich, ob die Stadt mit ihrer Strategie erfolgreich ist, die Lage am Wohnungsmarkt zu entspannen. Im “Vertrag für Hamburg” haben der Senat und die sieben Bezirke deshalb 2011 vereinbart, dass jährlich 6.000 Wohneinheiten genehmigt werden sollen, 2.000 davon sozial gefördert. Das vereinbarte Ziel wurde 2016 wie auch in den Vorjahren übertroffen: 12.471 Wohneinheiten wurden genehmigt, 2.290 Wohneinheiten im geförderten Wohnungsneubau bewilligt.

Spiegelgebäude auf der Ericusspitze Mit der HafenCity wächst mitten in Hamburg ein Stück Stadt.

Baugenehmigungen Hamburg

Ab 2017 sollen jährlich 10.000 Baugenehmigungen erteilt und 3.000 Bewilligungen für geförderte Neubauwohnungen erteilt werden.

Eines der wichtigsten Ziele des “Vertrags für Hamburg” ist es, den Bauherren ein schnelles und unbürokratisches Genehmigungsverfahren zu garantieren und damit die Rahmenbedingungen für Neubauten zu verbessern. Die Stadt selbst baut zwar keine Wohnungen, sie ist allerdings für die Genehmigung zuständig, muss also unter anderem prüfen, ob Projekte den geltenden Bauvorschriften entsprechen. Üblicherweise nehmen die Bauprüfabteilungen der Bezirksämter diese Aufgabe wahr, in einigen Fällen wie beispielsweise bei den Bauvorhaben der Hafencity auch die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW).

Durchschnittlich nur rund drei Monate bis zur Genehmigung

Durch die Vereinbarung zwischen Senat und Bezirken wird die Bearbeitungszeit für Bauanträge wann immer möglich auf sechs Monate begrenzt. Tatsächlich unterboten die Bezirke dieses Ziel 2012 bereits deutlich: Durchschnittlich vergingen lediglich etwas mehr als drei Monate von der Ersteinreichung eines Antrags auf Wohnungsneubau bis zur Erteilung der Genehmigung. Für diese Leistung ihrer Fachkräfte werden die Bezirke vom Senat unterstützt. Sie erhalten im Gegenzug zusätzliche Mittel, darüber hinaus wurden für die Fachabteilungen aus der BSU Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abgeordnet.