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Nachwuchskräfte Nachwuchskräfte stellen die Ausbildung vor

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Unsere Ausbildung als Referendarinnen und Referendare des höheren technischen Verwaltungsdienstes und als Technische Oberinspektor Anwärterinnen und Anwärter des gehobenen technischen Verwaltungsdienstes steht vor allem unter einem Motto: Ein Netzwerk bilden.

Feuerwehr, vier Personen, Einsatzfahrzeug

Nachwuchskräfte stellen die Ausbildung vor

Daher bilden wir Nachwuchskräfte eine Arbeitsgemeinschaft. Die gemeinschaftliche Bewältigung und Gestaltung der Ausbildung soll uns Nachwuchskräften die Möglichkeit geben, über unseren Fachbereich hinaus Eindrücke zu sammeln, viele Kontakte zu knüpfen und eine sichere Basis für unsere Karriere bei der Freien und Hansestadt Hamburg zu errichten. Ein wichtiger Aspekt der Ausbildung ist insbesondere für uns Referendarinnen und Referendare die Vorbereitung auf spätere Führungsaufgaben in der öffentlichen Verwaltung. Unsere Ausbildung dauert für technische Oberinspektor Anwärterinnen und Anwärter 15 Monate und für Referendarinnen und Referendare 24 Monate.

Die Aufgaben, die wir technischen Nachwuchskräfte im Laufe unserer Ausbildung erfüllen, stellen sich individuell ganz unterschiedlich dar. Sie hängen stark von der Fachrichtung und den Behörden, Ämtern, Landesbetrieben bzw. den entsprechenden Abteilungen ab, in denen wir eingesetzt werden. Grundsätzlich gliedert sich die Ausbildung in folgende Zeiten:

  • Praktische Mitarbeit
  • Informatorische Ausbildung
  • Seminare und Lehrgänge
  • Exkursionen sowie
  • Prüfungsleistungen zum Ende der Ausbildung
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Praktische Mitarbeit

Wir sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Aufgabenbereiche möglichst vieler unterschiedlicher Behörden unseres jeweiligen Fachbereichs kennenlernen. Ziel der Ausbildung ist es, dass wir uns ein möglichst umfängliches Wissen über behördliche Arbeitsabläufe aneignen sollen.

Bei der praktischen Mitarbeit werden wir in die Aufgabenfelder der jeweiligen Abteilungen eingewiesen, um weitgehend selbstständig Aufgaben zu bearbeiten. Der wesentliche Zweck der Aufgabenbearbeitung besteht im Kennenlernen typischer Vorgänge durch eigenständiges Handeln. Außerdem sollen wir an möglichst vielen Besprechungen, Verhandlungen oder Besichtigungen teilnehmen, um die Grundzüge der Verwaltungsinstrumente und ‑prozesse kennenzulernen. Dadurch werden wir sowohl umfassend auf unsere Abschlussprüfungen als auch auf den Umgang mit unseren zukünftigen Aufgaben vorbereitet.

Wann, wie lange und wo unsere Ausbildungsabschnitte stattfinden, wird im sogenannten Ausbildungsplan festgehalten. Den Plan entwirft die jeweilige Ausbildungsleitung zu Beginn der Ausbildung jeweils individuell und gemeinsam mit uns und passt diesen laufend an, um eine möglichst gut auf uns abgestimmte Ausbildung zu gewährleisten. Die Ausbildungsleitung ist jeweils für alle Nachwuchskräfte einer Fachrichtung zuständig und bildet in allen Phasen der Ausbildung die zentrale Ansprechpartnerin bzw. den zentralen Ansprechpartner für uns.

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Informatorische Ausbildung

Ausbildungsbegleitend finden sogenannte Informatorische Unterweisungen statt. Bei denen, von den Ausbildungsleitern organisierten Terminen, besuchen wir Unternehmen und Behörden, mit denen wir im Rahmen unserer zukünftigen Tätigkeiten potentiell in Kontakt kommen könnten. Beispiele sind hier die Hamburger Hochbahn, Hamburg Wasser oder die Feuerwehr.

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Seminare und Lehrgänge

Wir nehmen alle an mehrwöchigen Seminaren teil, in denen die rechtlichen Grundlagen des Verwaltungshandelns vermittelt werden. Je nach Fachrichtung finden für die Referendare zusätzlich Seminare auf Bundesebene statt, die sich mit weiterführendem Verwaltungs- und Fachrecht sowie mit Grundlagen der Personalführung beschäftigen.

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Exkursionen

Während unserer Ausbildung finden vierzehntägig AG-Tage statt. An diesen AG-Tagen finden Exkursionen zu unterschiedlichste städtischen und privaten Unternehmen, Betrieben oder Projekten in Hamburg statt. Dazu zählen traditionell auch eine Fahrt auf Hamburgs Nordseeinsel Neuwerk sowie ein Besuch der Bundeshauptstadt. Je nach Art des Termins hören wir uns vor Ort Fachvorträge an und besichtigen die betrieblichen Anlagen. Ziel der AG-Termine ist es über den behördlichen Tellerrand zu schauen und unser Netzwerk innerhalb der Nachwuchskräfte zu verbessern. Die Planung der AG-Tage übernehmen wir in Eigenregie und sprechen uns dabei ggf. mit unserer Ausbildungsleitung ab.

Einmal während der Ausbildung nimmt jeder von uns an einer einwöchigen Exkursion ins europäische Ausland teil. Das Ziel der von uns selbst zu organisierenden Reise ist es, durch den internationalen Austausch den nationalen Horizont zu erweitern. Die Nachwuchskräfte jeder Fachrichtung organisieren dabei eine in ihrem jeweiligen Themenbereich beheimatete Veranstaltung.

Zum Jahresende geben wir einen AG-Reader mit Berichten aller Veranstaltungen der AG-Tage und der internationalen Exkursion heraus und stellen unsere Aktivitäten in einer Präsentation vor den Ausbildungsleitungen dar.  

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Prüfungen

Die Abschlussprüfungen unterscheiden sich zwischen den Laufbahngruppen (Referendariat und Vorbereitungsdienst). Gemeint ist, dass wir im Laufe unserer Ausbildung eine Dienstarbeit bzw. häusliche Prüfungsarbeit schreiben. Der Zeitpunkt dieser schriftlichen Ausarbeitung wird in jedem Ausbildungsplan individuell festgelegt. Während der Bearbeitungszeit sind wir von sonstigen Aufgaben freigestellt. Die zu bearbeitenden Themen richten sich nach unseren jeweiligen Fachrichtungen und werden für die Referendarinnen bzw. Referendare vom Oberprüfungsamt in Bonn vorgegeben und für die Oberinspektor Anwärterinnen bzw. Anwärter auf Anforderung des Prüfungsausschussvorsitzenden von den jeweiligen Dienststellen verfasst. Dabei sind alle Themen so gewählt, dass sie sich praxisorientiert an den Dienstgeschäften der technischen Verwaltung orientieren.

Die Abschlussprüfungen der technischen Oberinspektor Anwärterinnen und Anwärter bestehen aus drei schriftlichen Klausurarbeiten und einer mündlichen Prüfung. Die Abschlussprüfung der technischen Referendarinnen bzw. Referendare besteht neben der häuslichen Prüfungsarbeit aus vier schriftlichen Klausuren und sechs mündlichen Prüfungen. Vor den Prüfungen werden wir für die Prüfungsvorbereitung jeweils von weiteren Pflichten freigestellt, damit wir uns optimal auf die Prüfungen vorzubereiten können. Die Prüfungsthemen sind im jeweiligen Prüfstoffverzeichnis bzw. der Ausbildungs- und Prüfungsordnung aufgelistet.

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