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Laufbahnzweig Architektur

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Die Freie und Hansestadt Hamburg hat sieben Bezirke, 104 Stadtteile, 181 Ortsteile und über 240.000 Wohnungen. Es gibt mehr als 100.000 Unternehmen und über 800 Baubetriebe. Ein Hamburger erzeugt ca. 450 kg Müll im Jahr und verbraucht 150 l Wasser am Tag. Woher wir das wissen? Ganz einfach  – im Bereich Architektur legen wir großen Wert auf eine fachübergreifende Übersicht der Dinge.

Menschen sitzen auf Bänken vor einer Treppe, Gebäude im Hintergrund

Architektur

Als Nachwuchskräfte kommen Sie in ganz Hamburg herum, lernen die Stadt im Laufe der Ausbildung intensiv kennen und haben die Möglichkeit, auch außerhalb der Architektur abwechslungsreiche Eindrücke zu sammeln. So ist es selbstverständlich, dass auch Veranstaltungen, die nicht unmittelbar mit dem Bauen zu tun haben, wie etwa ein Besuch bei Hamburg Energie zur Ausbildung dazu gehören, um den Horizont zu erweitern.

Die Herausforderungen, denen sich Hamburg stellen muss, um eine lebenswerte Stadt zu bleiben, sind so vielfältig und unterschiedlich wie jede Nachwuchskraft. Daher achten wir in der Ausbildung im Fachbereich Architektur darauf, die Neigungen jedes Einzelnen zu fördern und auf diese Weise den optimalen Start in die Karriere bei der Freien und Hansestadt Hamburg zu gewährleisten.

Eine große Hilfe gerade beim Start in Ihre Ausbildung ist die sehr gute Vernetzung aller Nachwuchskräfte in einer großen Arbeitsgemeinschaft über alle Ausbildungszweige hinweg. Gerade auch durch die kurzen Wege, die Hamburg als Stadtstaat bietet, wird ein regelmäßiger Austausch aller Nachwuchskräfte im Rahmen von z.B. Stammtischen gefördert.

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Einstellungsvoraussetzungen

Einstellungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Architektur-Studium.

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Ablauf des Vorbereitungsdienstes

Allgemeines

Die Ausbildung im Fachbereich Architektur ist vor allem durch längere praktische Abschnitte geprägt. Zwei dieser Abschnitte finden in den Bezirken statt, um Ihnen vor allem die Arbeit der Bauprüfung und des Stadt- und Landschaftsplanungsamtes näher zu bringen. Ein weiterer, kurzer Abschnitt wird im Denkmalschutzamt absolviert. Die übrigen längeren Abschnitte finden in der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen statt und beinhalten zum Beispiel die Mitarbeit in der Hochbaudienststelle, der Bundesbauabteilung und dem Amt für Landesplanung. Je nach Interesse lassen sich aber auch andere Behörden und Dienststellen in Ihren Ausbildungsplan integrieren, zum Beispiel ein Abschnitt in einem Flächenland, um die Unterschiede zum behördlichen Arbeiten eines Stadtstaates kennen zu lernen. Die praktischen Phasen sind vom eigenständigen Mitarbeiten, aber auch von vielen Terminen und Ortsbesichtigungen geprägt. Arbeitsabläufe und gesetzliche Grundlagen der behördlichen Arbeit werden Ihnen durch zahlreiche praktische Beispiele nahegebracht.

Einen typischen Arbeitstag im Fachbereich Architektur zu erläutern ist eigentlich nicht möglich, da an jedem Tag neue Eindrücke und neues Wissen vermittelt werden.

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Für technische Oberinspektor-Anwärterinnen und Anwärter (TOIA)

Als Technische Oberinspektor- Anwärterinnen und -Anwärter haben Sie neben den praktischen Abschnitten viele Veranstaltungen und Lehrgänge innerhalb der Stadt. Die Lehrgänge decken allgemeines Verwaltungswissen, sowie Rechts- und Fachthemen ab. Für die TOIA aller Fachrichtungen wird zusätzlich eine Lehrgangswoche mit Inhalten aus den Bereichen Moderation, Präsentation, Kommunikation und Führung veranstaltet.

Mit jeder Nachwuchskraft werden abschnittsweise individuelle Ausbildungspläne erarbeitet. Während der Ausbildung absolvieren Sie etwa fünf Stationen praktischer Mitarbeit von jeweils zwei bis zwölf Wochen Dauer.

Zum Ende der Ausbildung ist eine vierwöchige Dienstarbeit vorgesehen, die in der Regel thematisch mit Ihrem zukünftigen Arbeitsplatz zusammenhängt und auch von Ihrer zukünftigen Arbeitgeberin gestellt wird.

Da die Abgabe der schriftlichen Dienstarbeit thematisch ein Prüfungsfach abdeckt, werden die anschließenden schriftlichen Prüfungen in den drei anderen Prüfungsfächern geschrieben. Das Thema der Dienstarbeit wird dementsprechend nicht zusätzlich schriftlich geprüft. Nach den schriftlichen Prüfungen kommt eine Vorbereitungsphase für die mündliche Abschlussprüfung, in der dann alle vier Fächer abgefragt werden.

Für die Vorbereitung der schriftlichen und mündlichen Prüfungen sowie für die Bearbeitung der häuslichen Prüfungsarbeit werden Sie freigestellt. In diesen Zeiten finden also keine praktischen Mitarbeiten statt.

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Baureferendarinnen und Baureferendare

Als Baureferendarinnen und Baureferendare haben Sie zusätzlich zu den praktischen Abschnitten, die in der Regel zwischen zwei und zwölf Wochen dauern, und den Veranstaltungen innerhalb der Stadt auch Lehrgänge außerhalb Hamburgs.

Verteilt auf die gesamte Ausbildungszeit verbringen Sie ca. acht Wochen auf Bundeslehrgängen, überwiegend in Berlin, auf denen Ihnen unterschiedliche Themen, wie beispielsweise Leitungsaufgaben und Wirtschaftlichkeit nähergebracht werden. Darüber hinaus haben Sie dort die Möglichkeit an weiteren Veranstaltungen und Besichtigungen teilzunehmen. Unter anderem bekommen Sie Einblick in die großen Baustellen des Bundes und sehen, wie die erlernte Theorie in den Bautätigkeiten der öffentlichen Hand praktisch angewendet wird. Ein ganz wichtiger Aspekt der Lehrgänge neben den inhaltlichen Themen ist der Kontakt zu Referendaren aus anderen Bundesländern. Dadurch bekommen Sie einerseits Einblick in die Bauverwaltungen und Abläufe in den anderen Ländern und haben andererseits die Chance, Ihnen ein nationales Netzwerk aufzubauen.

Dieses hilft Ihnen auch bei der späteren häuslichen Prüfungsarbeit über sechs Wochen und bei der Vorbereitung auf die schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen des Referendariats.

Diese bestehen, wie in den anderen Fachbereichen auch, aus vier schriftlichen und sechs mündlichen Prüfungen. Für die Prüfungsvorbereitung werden Sie freigestellt und können von zu Hause aus oder aber auch mit Kollegen aus dem Referendariat zusammen lernen. Die intensive Netzwerkarbeit innerhalb des Referendariats gibt Ihnen die Möglichkeit, bei Unklarheiten und Problemen Ansprechpartner zu finden und gut vorbereitet das Staatsexamen zu bestehen.

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Aufgabengebiete und mögliche spätere Einsatzmöglichkeiten

Während der Ausbildung haben Sie als Nachwuchskräfte die Gelegenheit, verschiedene potenzielle Einsatzmöglichkeiten kennenzulernen und anhand der eigenen Neigungen festzustellen, wo es nach der Ausbildung hingehen soll. Am häufigsten kommt ein Einsatz im Amt für Bauordnung und Hochbau (ABH) oder in einem Bezirksamt für die Nachwuchskräfte des Laufbahnzweiges Architektur infrage.

Das Amt für Bauordnung und Hochbau (ABH) hat vier Abteilungen mit ca. 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Kernaufgaben des Amtes liegen im Bereich der Bauordnung und des Hochbaus.

  • Bauordnung: ABH nimmt ministerielle Aufgaben und zentrale Steuerungsaufgaben in der Bauaufsicht wahr.
  • Hochbau: ABH ist die ministerielle Instanz für den Landesbau. Außerdem ist ABH zuständig für die Realisierung staatlicher Hochbaumaßnahmen der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) und die des Bundes im Bereich der FHH.

ABH 1 – Bundesbauabteilung

Planung und Durchführung von Baumaßnahmen für den Bund

  • Bundeswehreinrichtungen
  • Bundesanstalten/Forschungseinrichtungen
  • Verwaltungs- und Wohnungsbau

ABH 2 – Oberste Bauaufsicht

  • Ministerielle Aufgaben des Bauordnungsrechtes
  • Steuerung der Bauaufsicht in Hamburg
  • Baugenehmigungen in der HafenCity, in den Vorbehaltsgebieten und für öffentliche Bauvorhaben

Die Bezirksämter sind für die meisten Verwaltungsaufgaben zuständig, die vor allem bürgernah und vor Ort erledigt werden können. Zudem sorgen sie für eine gerechte Gestaltung sowie Nutzung der Stadt. Für den Fachbereich Architektur ist jeweils das Dezernat „Wirtschaft, Bauen und Umwelt“ und folgende Fachämter von Relevanz:

Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung (SL)

  • Erstellung von Bebauungsplänen
  • Vorantreiben städtebaulicher Entwicklungsmaßnahmen
  • Entscheiden über planungsrechtliche Abweichungen von Bauvorhaben

Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt (WBZ)

  • Begleiten, Prüfen und Genehmigen von Bauanträgen
  • Förderung von Wirtschaftsbetrieben und Entwicklung von Gewerbe und Industrie
  • Beratung von Bauherren und Architekten im Zusammenhang von Bauvorhaben
  • Entscheidung über baumschutzrechtliche Belange in der Abteilung Naturschutz 

Themenübersicht auf hamburg.de

Kontakt

Werner Koch

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen


BSW / Amt für Bauordnung und Hochbau
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg

Tel. E-Mail-Adresse

Agnes Kurbach

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen


BSW / Amt für Bauordnung und Hochbau
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg

Tel. E-Mail-Adresse

Kontakt

Melanie Schirmer

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen


Ausbildung für den technischen Verwaltungsdienst / Z332
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg

Tel. E-Mail-Adresse

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