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Laufbahnzweig Städtebau

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Hamburg ist eine wachsende Stadt. Damit verknüpft sind viele äußerst spannende Fragen der Stadtplanung und –entwicklung. Zum Beispiel wo neue Orte für weitere Siedlungstätigkeiten sein könnten, der notwendige Lärmschutz vor Emissionen im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung genutzt werden könnte oder nicht mehr benötigte Bahnflächen einer Nachfolgenutzung zugänglich gemacht werden können.

Stadtmodell der Freien und Hansestadt Hamburg

Städtebau

Viele bereits angestoßene und in der Umsetzung befindliche Großprojekte liefern erste Antworten auf die skizzierten Frage, wie die Projekte Mitte Altona, die Überdeckelung der Autobahn A 7 oder die Neuplanung des Stadtteils Oberbillwerder im Hamburger Osten. All diese Projekte erfordern von den Beteiligten vielschichtige, transparente und strategische Planungs- und Koordinierungsleistungen. Daher bereitet der Laufbahnzweig Städtebau die Nachwuchskräfte auf die komplexen und sehr unterschiedlichen Herausforderungen und Aufgaben im Bereich der Stadtplanung vor. Nach Abschluss der Ausbildung bieten sich für die Absolventen vielfältige Tätigkeiten und Einsatzmöglichkeiten innerhalb der Bezirke, der Landesbetriebe oder auf Ebene der Fachbehörden an. Entsprechend lernen die Nachwuchskräfte im Fachbereich Städtebau eine große Anzahl an Dienststellen der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen der praktischen Mitarbeiten kennen. So bekommen die Nachwuchskräfte unter anderem vertiefte Einblicke in die Planungsabteilungen der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, auf bezirklicher Ebene lernen sie das Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung kennen und auch im Amt für Wohnen, Stadterneuerung und Bodenordnung ist eine Ausbildungsstation vorgesehen. Ergänzt werden diese Ausbildungsabschnitte durch kürzere Aufenthalte in weiteren Dienststellen, um den Nachwuchskräften die Möglichkeit zu geben die Hamburger Verwaltung und Institutionen in möglichst großer Breite kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen.

Kapitelübersicht

Einstellungsvoraussetzungen / Studienfächer

Einstellungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium aus dem Bereich Raumplanung mit Schwerpunkt Städtebau, ein Vertiefungsstudium Städtebau im Rahmen des Studiums Architektur, Bauingenieurwesen, Vermessungswesen oder Landespflege oder ein Aufbaustudium Städtebau nach Abschluss des Studiums Architektur, Bauingenieurwesen, Vermessungswesen oder Landespflege.

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Ausbildungsabläufe für Referendariat und TOIA

Referendariat:

Praktische Mitarbeiten in den Dienststellen der Hamburger Verwaltung wechseln sich mit drei Hamburg-internen Lehrgängen, dem sogenannten Ergänzenden Ausbildungsprogramm (EAP), sowie verschiedenen externen  Lehrgängen (z.B. Berlin) ab. Jede Nachwuchskraft erhält einen individuellen Ausbildungsplan und kann eigene Wünsche und Interessen einfließen lassen.

Im Durchschnitt absolvieren unsere Nachwuchskräfte zehn praktische Mitarbeiten, die zwischen zwei und 16 Wochen dauern.

In Berlin findet ein zentraler bundesweiter Lehrgang statt, der zusammen mit den anderen Städtebaureferendaren aus den anderen Bundesländern besucht wird. Ein weiterer Lehrgang befasst sich mit Leitungsaufgaben und Wirtschaftlichkeit und findet an variierenden Orten statt.

Das Ende der Referendariatszeit ist geprägt durch die anstehen Prüfungen unter Federführung des Oberprüfungsamtes beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Erster Teil der Prüfung ist es eine Aufgabenstellung im Rahmen einer sechswöchigen Hausarbeit zu bearbeiten. Als zweiter Teil der Prüfung werden schriftliche Prüfungen in vier von sechs Prüfungsfächern absolviert. Den Abschluss bildet eine zweitägige mündliche Prüfung über alle sechs Prüfungsfächer.

Für die Vorbereitung der schriftlichen und mündlichen Prüfungen sowie für die Bearbeitung der häuslichen Prüfungsarbeit werden die Nachwuchskräfte freigestellt. In diesen Zeiten finden also keine praktischen Mitarbeiten statt.

Vorbereitungsdienst:

Das erste Ausbildungsjahr verläuft ähnlich dem der Referendare und besteht im Wesentlichen aus praktischen Mitarbeiten in den verschiedenen Dienststellen mit Bezügen zur Stadtplanung und –entwicklung sowie den drei EAP. Diese decken die Themen allgemeines Verwaltungswissen, sowie Rechts- und Fachthemen ab und bieten darüber hinaus die Möglichkeit, Hamburger Projekte, Verfahren und Besonderheiten kennenzulernen. Für die Technischen Oberinspektor-Anwärterinnen und –Anwärter aller Fachrichtungen wird zusätzlich eine Lehrgangswoche mit Inhalten aus den Bereichen Moderation, Präsentation, Kommunikation und Führung veranstaltet.

Für jede Nachwuchskraft gibt es einen individuellen Ausbildungsplan, der ggf. an besondere Wünsche oder Interessen angepasst werden kann. Während der Ausbildung absolvieren die TOIAs etwa acht Stationen praktischer Mitarbeit von jeweils zwei bis zwölf Wochen Dauer.

Zum Abschluss der Ausbildung wird im Rahmen der Hamburg-internen Prüfungen zunächst eine vierwöchige schriftliche Hausarbeit zu einem vorgegebenen Thema angefertigt. Anschließend werden in drei Prüfungsfächern schriftlichen Prüfungen geschrieben. Die eintägigen mündlichen Prüfungen über alle vier Prüfungsfächer finden zum Abschluss der Ausbildung in Hamburg statt.

Für die Vorbereitung der schriftlichen und mündlichen Prüfungen sowie für die Bearbeitung der häuslichen Prüfungsarbeit werden die Nachwuchskräfte freigestellt. In diesen Zeiten finden also keine praktischen Mitarbeiten statt.

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Aufgabengebiete und mögliche spätere Einsatzmöglichkeiten

Während der Ausbildung habt ihr als Nachwuchskräfte des Laufbahnzweigs Städtebau die Gelegenheit verschiedenste potentielle Einsatzmöglichkeiten kennenzulernen. Nach erfolgreich abgeschlossener Laufbahnprüfung bietet es sich an eine an den eigenen Präferenzen und Fähigkeiten orientierte Stelle innerhalb der potentiellen Einsatzbereiche zu suchen. Viele Stadtplaner und damit auch ehemalige TOIAs oder Referendare arbeiten in einem der sieben Bezirksämter der Freien und Hansestadt Hamburg in den entsprechenden Fachämtern und kümmern sich dort um die bezirklichen Planungen.

Weitere Informationen zu den einzelnen Fachämtern sind über die Internetseiten der Bezirke zu finden. Beispielhaft wird nachfolgend der Internetauftritt des Fachamts Stadt- und Landschaftsplanung des Bezirks Eimsbüttel aufgeführt.

Weiterhin kommt eine Beschäftigung in der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen im Amt für Landesplanung und Stadtentwicklung in Betracht. Hier geht es vornehmlich um die Steuerung und Koordinierung herausragender Projekte und gesamtstädtischer Entwicklungen oder Grundsatzangelegenheiten sowie baukulturelle Themen.

Der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) als zentrales städtisches Immobilienunternehmen kommt ebenfalls als potentieller Arbeitgeber in Betracht. Dabei agiert der LIG unter dem Gemeinwohl der Stadt verpflichtenden Gesichtspunkten und kauft, verkauft oder entwickelt Grundstücke stets in Kooperation mit den Fachbehörden und Bezirken.

Die Behörde für Umwelt und Energie beschäftigt sich vornehmlich mit der Umwelt- und Energiepolitik der Hansestadt, doch auch hier bieten sich gelegentlich Möglichkeiten als Stadtplaner tätig zu werden.

Themenübersicht auf hamburg.de

Kontakt

Astrid Pachnio

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen


Amt für Landesplanung und Stadtentwicklung
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg

Tel. E-Mail-Adresse

Rouven Wagner

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen


Amt für Landesplanung und Stadtentwicklung
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg

Tel. E-Mail-Adresse

Kontakt

Melanie Schirmer

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen


Ausbildung für den technischen Verwaltungsdienst / Z332
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg

Tel. E-Mail-Adresse

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