Standortattraktivität Schöner Einkaufen am Niendorfer Markt

Senat beschließt die Einrichtung des BID Tibarg II

Am 9. Februar 2016 wurde der Business Improvement District (BID) Tibarg II offiziell durch Rechtsverordnung des Senats eingerichtet. Es ist das Nachfolge-BID für die Fußgängerzone am Niendorfer Markt.

Schöner Einkaufen am Niendorfer Markt

Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „In den vergangenen zehn Jahren wurden in Hamburg bereits an 15 Standorten Business Improvement Districts eingerichtet, die alle dazu beitragen, dass sich die Hamburgerinnen und Hamburger wieder stärker mit ihren Zentren identifizieren. Das BID Tibarg ist dafür ein Musterbeispiel. Die Initiatoren haben es geschafft, das Quartier nicht nur bei den direkten Anliegern, sondern auch bei den Anwohnern der umliegenden Stadtteile als schönen, familienfreundlichen Ort zum Bummeln und Einkaufen zu etablieren.“

Das erste BID für den Tibarg wurde im November 2010 für fünf Jahre eingerichtet. Mit einem Budget von rund 1,75 Millionen Euro wurden zahlreiche bauliche Maßnahmen im öffentlichen Raum finanziert. Seitdem tragen eine neue LED-Straßenbeleuchtung und Weihnachtsbeleuchtung, der Dorfplatz mit saisonal wechselnden Pflanzen, die Spielflächen und die Brunnenanlage sowie viele zusätzliche Fahrradbügel erheblich zur Aufenthaltsqualität für die Kunden, Passanten und Anwohner bei. Neben den neuen Einbauten finanzierte das BID auch die mittlerweile im Quartier geschätzte zusätzliche Reinigung und den wichtigen Winterdienst und führte viele gut besuchte Veranstaltungen durch.

Mit dem neuen BID Tibarg II wollen die Grundeigentümer und die Aufgabenträgerin Stadt+Handel City- und Standortmanagement BID GmbH die Attraktivität des Standorts erhalten und weiter steigern.

In den nächsten fünf Jahren soll es am Tibarg weiterhin viele Veranstaltungen für die ganze Familie geben. Der Tibarg wird ebenfalls zusätzlich gereinigt, die Spielgeräte und Möbel werden gepflegt. Das im ersten BID ins Leben gerufene Quartiersmanagement ist ein wichtiger Ansprechpartner für die Anlieger und Öffentlichkeit und wird beibehalten. Im Bereich Marketing möchte das BID neue Wege gehen und die zunehmende Digitalisierung als Chance für den Standort nutzen. Dafür wird zum einen das bereits installierte kostenfreie WLAN-Netz weiter ausgebaut. Zum anderen soll an Funktionen wie Verfügbarkeitsanzeige und Reservierung von Produkten, einem digitalen Lageplan und einem digitalen Parkplatz- und Terminservice gearbeitet werden. Rund 1,2 Millionen Euro stehen für diese Maßnahmen zur Verfügung, die von der Eigentümerschaft aufgebracht werden.

 

BIDs sind klar begrenzte Geschäftsgebiete (Business Districts), in denen auf Veranlassung der Betroffenen in einem festgelegten Zeitraum (maximal fünf Jahre) in Eigen­organisation Maßnahmen zur Quartiersaufwertung (Improvement) durchgeführt werden. Finanziert werden BIDs durch eine kommunale Abgabe, die alle im Gebiet ansässigen Grundeigentümer zu leisten haben.

 

 

Rückfragen der Medien:

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Dr. Magnus-Sebastian Kutz

Tel.: 040 428 40 - 20 51

E-Mail: magnus.kutz@bsw.hamburg.de

 

Bezirksamt Eimsbüttel

Thorsten Gierenz

Tel.: 040 428 01 - 3369

E-Mail: thorsten.gierenz@eimsbuettel.hamburg.de

 

Aufgabenträgerin

Stadt+Handel City- und Standortmanagement BID GmbH

Nina Häder

Tel.: 040 58951759

E-Mail: haeder@stadt-handel-bid.de

 

 

Kontakt

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21109 Hamburg

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