Brandschutz Hochhausfassade mit Mängeln im Brandschutz entdeckt – Sanierung startet bereits

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Eigentümer, Feuerwehr und Behörden haben Brandschutzkonzept und kurzfristige Sanierung auf den Weg gebracht

Der Altonaer Spar- und Bauverein hat festgestellt, dass bei der Errichtung eines Wohnhochhauses im Jahre 1969 innerhalb der Fassadenkonstruktion brennbare Baustoffe verbaut worden sind. Zusammen mit einem anerkannten Brandschutzgutachter plant der Eigentümer eine zügige Sanierung der Fassade, die in der kommenden Woche beginnen soll.

Hochhausfassade mit Mängeln im Brandschutz entdeckt – Sanierung startet bereits

Bei den äußerlich sichtbaren Vorhangschalen handelt es sich um nichtbrennbare Fassadenplatten. Eine Bauteilöffnung ergab jedoch, dass sich hinter diesen Vorhangschalen Dämmplatten aus gepressten Holzspänen befinden, die als brennbar und somit bauaufsichtlich unzulässig einzustufen sind.

Im Rahmen der Sanierung werden die brennbaren Fassadenbaustoffe entfernt und durch eine nichtbrennbare Konstruktion ersetzt. Die Fassadensanierung und der erforderliche Brandschutz sind in den letzten Tagen mit dem Bezirksamt Altona, der Feuerwehr und der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen abgestimmt worden. Dabei wurden für die derzeitige Situation zusätzliche Brandschutzmaßnahmen veranlasst, die die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner auch während der Bauphase gewährleisten. Die Mieter der insg. 171 Wohneinheiten an der Bornheide 80-82 wurden von der Wohnungsbaugenossenschaft informiert.

Vor dem Hintergrund des Hochhausbrandes in London hatten die Feuerwehr Hamburg und die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen vereinbart, die Fassadendämmung aller Hochhäuser in Hamburg zu überprüfen. Daher hatte die Behörde alle Eigentümer von Hochhäusern angeschrieben und gebeten, die am Gebäude verbaute Fassadendämmung im Hinblick auf die Nichtbrennbarkeit zu überprüfen. Von den über 650 Hamburger Hochhäusern sind bereits mehr als 500 geprüft und als sicher eingestuft worden.

 

Rückfragen der Medien

Dr. Magnus-Sebastian Kutz | Pressestelle
Telefon: (040) 428 40 – 2051
E-Mail: magnus.kutz@bsw.hamburg.de

Feuerwehr Hamburg
Werner Nölken | Pressesprecher
Telefon: (040) 42851-4021
E-Mail: presse@feuerwehr.hamburg.de

Altonaer Spar- und Bauverein eG
Silke Kok | Kommunikation und Soziales
Telefon: (040) 38 90 10 - 190
E-Mail: skok@altoba.de

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