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Wohnungsbauprogramm des Senats Vertrag für Hamburg

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Der Senat hat 2011 erstmals einen „Vertrag für Hamburg“ mit den sieben Hamburger Bezirken geschlossen, um gemeinsam den Wohnungsbau anzukurbeln. Der Vertrag wurde für die 21. Legislaturperiode im Jahr 2016 neu aufgelegt. Für die aktuelle 22. Legislaturperiode wird der Vertrag gerade neu abgestimmt (Stand: 22.02.2021).

Bramfelder Dorfgraben Hamburg hat verschiedene Pilotprojekte im sogenannten 8-Euro Wohnungsbau auf den Weg gebracht. Die 154 Wohnungen am Bramfelder Dorfgraben sind ein Projekt dieses freifinanzierten, preisgedämpften Mietwohnungsbaus, mit einer Anfangs-Nettokaltmiete von 8 EUR pro m². Hier in zentraler Stadtteillage nahe der künftigen U5-Endhaltestelle Bramfelder Dorfplatz finden Familien mit mittlerem Einkommen ein Zuhause in einem preiswerten Wohnungsneubau (Bauherren: Wohnungsverein Hamburg von 1902 eG. und Karl Danger Grundstücksverwaltung, Architekt: HEP Architekten GmbH, Buxtehude).

Vertrag für Hamburg

Schnellere Genehmigungsverfahren

Zentrales Ziel des Vertrages ist es, die Genehmigungsverfahren für Wohnungsbauprojekte zu beschleunigen. So sollen alle Genehmigungen für Wohnungsbauanträge spätestens sechs Monate nach Eingang erteilt werden.

Außerdem haben alle Bezirke Wohnungsbauprogramme beschlossen und sich im aktuellen Vertrag für Hamburg mit dem Senat auf Zielzahlen für die Erteilung von Baugenehmigungen für 10.000 Wohnungen im Jahr verständigt.

Mehr Baugenehmigungen

Die Bezirke arbeiten mit Erfolg an der Umsetzung ihrer Wohnungsbauprogramme: Seit 2011 wurden rund 106.000 Wohneinheiten genehmigt, 2018 waren es 11.243, 2019 waren es 12.715 und 2020 waren es 10.007 Wohneinheiten.

Mehr öffentlich geförderter Neubau

30% der vereinbarten 10.000 Wohnungen im Jahr sollen öffentlich geförderte Mietwohnungen sein und damit Menschen mit geringen und mittleren Einkommen zur Verfügung stehen. Denn gerade sozial benachteiligte Menschen sind von den Mietensteigerungen der letzten Jahre negativ betroffen.

Auf städtischen Flächen wird  der Anteil an geförderten Wohnungen bedarfsgerecht auch  höher als 30% sein und kann bis zu 100 % betragen.

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