Notwendige Neubauaktivitäten in Hamburg Wohnungsknappheit und steigende Mieten

Symbol für Leichte Sprache
Leichte Sprache
Symbol für Gebärdensprache
Gebärdensprache
Vorlesen
Symbol für Drucken
Drucken
Artikel teilen
Danke für Ihr Interesse!

Ich wünsche eine Übersetzung in:

Immer mehr Menschen wollen in Hamburg wohnen, doch freier Wohnraum ist knapp.

Neubaugebiet in Ohlsdorf Wohnen mit Kindern in Stadtnähe: Neubaugebiet in Ohlsdorf

Wohnungsbau Hamburg Hintergrund

Nachholbedarf beim Wohnungsneubau

Zum 31.12.2018 gibt es in Hamburg rund 956.000 Wohnungen in Ein- und Zweifamilien- sowie in Mehrfamilienhäusern. Hiervon sind mit 715.000 Wohnungen rund 75% vermietet, womit Hamburg eine ausgesprochene Mieterstadt ist. Rund 135.000 Wohnungen sind im Besitz des städtischen Unternehmens SAGA und weitere rund 132.400 Wohnungen gehören Wohnungsbaugenossenschaften.

Auch 956.000 Wohnungen sind nicht genug. In Hamburg sind in den 2.000er-Jahren zu wenige Wohnungen entstanden. Zwischen den Jahren 2002 und 2010 wurden im Durchschnitt nur rund 3.700 Wohnungen pro Jahr fertiggestellt. Gleichzeitig kamen mehr Menschen in die Stadt. Die Stadt wuchs, nur Wohnungen für all die neuen Hamburgerinnen und Hamburger sind nicht ausreichend entstanden. Seit 2011 wurden jedes Jahr Baugenehmigungen für mehr als 6.000 Wohnungen erteilt, und seit 2013 werden jedes Jahr mehr als 6.000 neue Wohnungen fertiggestellt.  Im Jahr 2017 wurden 13.411 Wohnungen genehmigt – ein Rekordwert. Über 10.000 Wohnungen wurden im Jahr 2018 fertiggestellt.

Grafik Wohnungsbau in Hamburg Grafik Wohnungsbau in Hamburg 2011-2019

Die Nachfrage steigt

In den kommenden Jahren werden weiterhin mehr Wohnungen gebraucht. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Zuzug aus anderen Regionen Deutschlands und Europas, die zunehmende Zahl von Single-Haushalten, der Wunsch nach größeren Wohnungen v.a. in innenstadtnahen Vierteln. Die Folge: Die Mieten sind insbesondere in innerstädtischen Stadtteilen hoch. Benachteiligt sind dadurch vor allem Menschen mit geringen und mittleren Einkommen, die auf preisgünstigen Wohnraum angewiesen sind. Dazu zählen gerade junge Leute wie Auszubildende, Studenten, Berufsanfänger oder junge Familien. In den nachgefragten innerstädtischen Stadtteilen machen die stark gestiegenen Marktmieten inzwischen sogar Normalverdienern zu schaffen.

Steigende Mieten

Die Mieten 2019 betrugen im freifinanzierten, ungebundenen Wohnungsbestand zum Erhebungsstichtag (1. April 2019) durchschnittlich 8,66 Euro/m². Die Netto-Kaltmieten sind seit dem Mietenspiegel 2017 im Schnitt um insgesamt 0,22 Euro/m² bzw. 2,6% gestiegen, das entspricht einer jährlichen Steigerungsrate von 1,3%.

Der Mietenanstieg in Hamburg liegt im Zeitraum von April 2017 bis April 2019 mit 2,6 Prozent unter dem Anstieg der allgemeinen Preisentwicklung von 3,3% und damit deutlich unter dem Niveau des vorherigen Mietenspiegels. 2017 war noch eine Steigerung von 5,2% gegenüber 2015 zu verzeichnen. Auch in der absoluten Entwicklung halbierte sich das Anstiegsniveau: 2017 betrug der Anstieg 0,42 Euro/m² und 2019 nur noch 0,22 Euro/m².

Wohnungsbaupolitik

Danke für Ihr Interesse!

Ich wünsche eine Übersetzung in:

Themenübersicht auf hamburg.de

Bürgerbeteiligung: Planen Sie mit!

Symbol für Schließen Schließen Symbol für Menü üffnen Aktionen