Behörde für Umwelt und Energie

Positive Bilanz von „Hamburg räumt auf“ Sauberkeitsoffensive zeigt  Wirkung

82.500 Menschen sammelten Müll

Die Sauberkeitsoffensive „Hamburg - gepflegt und grün“ zeigt Wirkung: Umweltsenator Jens Kerstan und Stadtreinigungs-Geschäftsführer Prof. Dr. Rüdiger Siechau zogen heute eine positive Bilanz der seit Januar 2018 laufenden Offensive des Senats. Sichtbar wird das auch durch die Zahlen der Frühjahrsputzaktion „Hamburg räumt auf“. Trotz eines Beteiligungsrekords von 82.500 Menschen wurde insgesamt weniger Müll gefunden.

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Sauberkeitsoffensive zeigt  Wirkung

Umweltsenator Jens Kerstan: „Die Sauberkeitsoffensive zeigt Wirkung. Seit die Reinigung der öffentlichen Flächen bei der Stadtreinigung gebündelt wurde, hat sich die Sauberkeit der Stadt merklich gesteigert. Rund 400 zusätzliche Arbeitskräfte, diverse neue Fahrzeuge und Geräte, hunderte zusätzliche rote Mülleimer, eine regelmäßige Reinigung in Parks und eine Eingreiftruppe, die auch Knöllchen gegen Müllsünder verteilen kann: Das alles sind Bausteine eines Gesamtkonzepts, das funktioniert. Von der Grünanlage bis zum Hauptbahnhof, vom Spielplatz bis zum Straßenrand hat sich das Erscheinungsbild verbessert. Um die Stadt lebenswert zu erhalten, sind weiter alle Hamburgerinnen und Hamburger und auch die Gäste unserer Stadt gefragt, die Mülleimer zu nutzen und keinen Müll achtlos wegzuwerfen. Bei Aktionen wie ,Hamburg räumt auf‘ oder auch bei dem Projekt GreenKayak kann jede und jeder sich engagieren und mithelfen. Ich freue mich, dass ,Hamburg räumt auf‘ wieder so gut angenommen wurde und dass immer weniger Müll gefunden wird.“

Professor Dr. Rüdiger Siechau, Geschäftsführer der Stadtreinigung Hamburg (SRH): „Mit einem neuen Arbeitszeitmodell im Reinigungsbereich werden wir unsere Präsenz und Leistungen an den Brennpunkten in den Grünanlagen und im Umfeld von Veranstaltungen auch an den Wochenenden ab sofort noch weiter steigern. In ausgewählten Quartieren sind Versuche zur Reinigung von Straßenschildern im Auftrag der Bezirksämter angelaufen. Auf Grundlage von Verträgen mit Dritten kümmern wir uns auch um die Sauberkeit von Stadtmobiliar, Schaltkästen und Lichtmasten. Ein umfangreiches Programm zur Reinigung leider immer wieder beschmierter und beklebter Papierkörbe ist ebenfalls kürzlich angelaufen.“

Bei der 22. Auflage von „Hamburg räumt auf!“ haben die Hamburgerinnen und Hamburger einen Mehrfachrekord aufgestellt. 82.488 angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer (2018: 72.100) in 1.341 Putzinitiativen (2018: 1.107) sammelten vom 22. bis zum 31. März auf öffentlichen Flächen abseits der Wege und Straßen 170 Tonnen (t) Müll (2018: 193 t). Das sind durchschnittlich 2,1 Kilogramm Müll pro Teilnehmerin und Teilnehmer (2018: 2,7 kg). Die gesunkenen Pro-Kopf-Sammelmengen können als sichtbarer Beweis gelten für die erfolgreiche Arbeit der SRH im Rahmen des Senatsprogramms „Hamburg – gepflegt und grün“.

Engagement für eine saubere Stadt ist nicht nur an Land und nicht nur beim Frühjahrsputz  möglich: Die dänische NGO GreenKayak bringt im April ein kostenloses Angebot für Bürgerinnen und Bürger an den Start, um für ein sauberes Hamburg auch auf der Wasserseite zu sorgen. Die zunächst drei Kajaks der Initiative liegen an der Alster und den Nebenkanälen und können für zwei Stunden gratis genutzt werden, wenn die Freiwilligen im Gegenzug Plastik und anderen Abfall aus der Alster und den anliegenden Kanälen sammeln und das Erlebnis in den Sozialen Medien teilen. Die Umweltbehörde unterstützt das Projekt für zunächst drei Jahre. Buchung unter www.greenkayak.org.

 

Hintergrund

  • Kernpunkte der Sauberkeitsoffensive seit  2018:
  • über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Mehr als 200 zusätzliche Fahrzeuge und Maschinen im Einsatz
  • Clean Teams als schnelle Eingreiftruppe
  • 30 WasteWatcher+ mit Knöllchenkompetenz, schon 1.970 Verwarnungen in 2019,  3.863 in 2018
  • Regelmäßige Straßenreinigung an 7.800 Fahrbahnkilometern
  • 1.000 neue Papierkörbe
  • Bündelung diverser Kompetenzen bei der SRH, u.a. Reinigung in Parks

Weitere Zahlen und Fakten zur Sauberkeitsoffensive siehe Stadtreinigung.


Rückfragen der Medien
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