Hamburg ist dabei Umwelthauptstädte auf Pariser Klimakonferenz

Gemeinsamer Appell für ein Klimaabkommen – Senator vor Ort

Die bisherigen europäischen Umwelthauptstädte setzen sich für ein ambitioniertes Klimaschutzabkommen der Staatengemeinschaft ein. Gemeinsam präsentieren sie heute auf der UN-Klimakonferenz im Pavillon der Städte und Regionen in Paris Le-Bourget ihre Ziele und Maßnahmen.

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Umwelthauptstädte auf Pariser Klimakonferenz

Jens Kerstan, Senator für Umwelt und Energie, ist in die französische Hauptstadt gereist und wird in seinem Beitrag betonen: „Klimaschutz kann nur dann erfolgreich funktionieren, wenn jedes Land, jede Region, jede Stadt die eigene Verantwortung ernst nimmt. Ich hoffe, dass der internationale Klimaschutz in hier Paris entscheidende Schritte vorankommt. Nur wenn am Ende verbindliche Vereinbarungen stehen, lässt sich der Klimawandel in seinen Auswirkungen wenigstens begrenzen. Städte sind einerseits die größten Verursacher des Klimawandels, sie sind andererseits auch am stärksten von ihm betroffen. Klimaschutz ist für die Städte ein dringliches Anliegen. Deshalb appellieren die Umwelthauptstädte hier energisch an die Regierungschefs, sie setzen sich gemeinsam für eine Lösung ein und berichten von ermutigenden Beispielen.

Mir ist es auch wichtig, hier in Paris mit den Bürgermeistern der anderen Städte zusammenzutreffen, um neue Ideen und Impulse für Hamburg mitzunehmen. Vor kurzem konnten wir bei einer Delegationsreise nach Kopenhagen bereits spannende Beispiele für eine klimafreundliche Wärmeversorgung begutachten. Der Hamburger Senat hat sich vorgenommen, seine Klimaschutzanstrengungen deutlich zu verstärken. In Kürze wollen wir dazu einen Hamburger Klimaplan vorlegen.“

Hamburg war nach Stockholm 2010 im Jahr 2011 die zweite europäische Umwelthauptstadt. Es folgten: Vitoria-Gasteiz (Spanien, 2012), Nantes (2013) und Kopenhagen (2014). Aktuell trägt Bristol (GB) den Titel, im kommenden Jahr die slowenische Hauptstadt Ljubljana. In diesem Jahr bekam Essen den Zuschlag als European Green Capital 2017. Anschließend sollen Genua (2018), Genf (2019) und Malmö (2020) folgen.

 

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