Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

Hamburgs Süden blüht auf

Jahrespressekonferenz der internationalen gartenschau hamburg

Fünf abgeschlossene Ideen- und Architekten-Wettbewerbe im Bereich Städtebau und Landschaftsplanung, drei umsetzungsreife Schlüssel- und Großbauprojekte, umfassende Wasser-, Boden- und Baumpflegemaßnahmen sowie fünfzehn neue Botschafter für die Insel: Das ist die erfolgreiche Bilanz der igs 2013 nach zweijähriger Tätigkeit auf der Elbinsel Wilhelmsburg 

Hamburgs Süden blüht auf

vergrößern Fußgängerbrücke über die Groß-Sander-Wettern, Grapik: Inros-Lackner (Bild: Entwurf: Inros-Lackner) Hamburg, 17. April 2009 – Gemeinsam mit der Stadtentwicklungs- und Umweltsenatorin Anja Hajduk präsentierte Heiner Baumgarten, Geschäftsführer der internationalen gartenschau hamburg (igs 2013), auf einem Frühlingsempfang am 17. April 2009 die Ergebnisse der bislang zweijährigen Tätigkeit der Gesellschaft im Stadtteil Hamburg-Wilhelmsburg. Schlüsselprojekte der igs 2013 sind die Gestaltung des Gartenschaugeländes als Sport- und Freizeitpark der Generationen, der Umbau des stillgelegten Wasserwerks zu einem zentralen Gastronomiestandort im Park , der Bau von Anlegern für eine Fährverbindung von den Hamburger Landungsbrücken  über die Elbinsel zum Harburger Binnenhafen sowie - in Kooperation mit der Internationalen Bauausstellung Hamburg (IBA Hamburg) – die Neugestaltung der Wilhelmsburger Mitte einschließlich der Neugestaltung  der Fußgängerbrücke und des S-Bahnhofs Wilhelmsburg und der Bau der Neuen Hamburger Terrassen. Die Senatorin würdigte die igs 2013 und ihre Schwestergesellschaft IBA Hamburg als strategisch wichtigste Partner für den „Sprung über die Elbe“.

In ihrer Rede hob Stadtentwicklungs- und Umweltsenatorin Anja Hajduk die zentrale Bedeutung der igs 2013 für die Entwicklung der Elbinsel zu einem stadtnahen Freizeit- und Naherholungsgebiet und europaweiten Vorbild für moderne Landschaftsplanung im Einklang mit Stadt, Natur und Gesellschaft hervor. „Die Gesellschaft zeichnet sich durch ihren Ideenreichtum, ihre Innovationskraft und ihre Lösungskompetenz aus“, lobte die Senatorin. „Blumenschauhallen sollen zu Sport- und Fitnesscentern werden, alte Industriegebäude zu attraktiven Gartenrestaurants,  Wasserläufe zu schiffbaren Kanälen  auf der Insel.“ Die Erschließung der zentral gelegenen Stadtquartiere Veddel und Wilhelmsburg sowie der Harburger Schlossinsel werden dabei nicht nur die Elbinseln verändern. Der Sprung über die Elbe bringt ganz Hamburg in Schwung. Die Hansestadt entwickelt ihre geografische Mitte  von der  Alster hin zur Elbe.“

120 Millionen Euro für Infrastrukturmaßnahmen

Um diesen Prozess zu unterstützen, hat die Hamburger Bürgerschaft im März 2009 mit dem Haushalt ein umfangreiches Infrastrukturmaßnahmenpaket für den „Sprung über die Elbe“ beschlossen. Zusätzlich zu den bereits bewilligten 70 Millionen Euro, die der igs 2013 von 2007 bis 2013 für die Gestaltung des Parks zur Verfügung stehen, sollen in den Jahren 2009 bis 2012 weitere rund 120 Millionen Euro für Infrastrukturmaßnahmen auf den Elbinseln Veddel, Wilhelmsburg und im Harburger Binnenhafen investiert werden. Mit diesen Mitteln werden Projekte entstehen, die auch für die internationale gartenschau hamburg zusätzliche Attraktionen sicher stellen. Hierzu zählen

  • der  erste Abschnitte des geplanten 28 Kilometer langen Freizeitrundwegs rund um Wilhelmsburg mit Modellcharakter für und über die Metropole hinaus,
  • neue Gewässerläufe, die auch das Wasserwegenetz für Kanuten und Kajakfahrer im Park erweitern könnten,
  • der Bau von Anlegern für eine Fährverbindung von den Hamburger Landungsbrücken durch den Reiherstieg über die Elbinsel zum Harburger Binnenhafen sowie
  • die Gestaltung einer grünen Verbindungsachse zwischen dem Fähranleger am Reiherstiegknie und dem Westeingang der igs 2013.

Allein 40 Millionen stehen für die Neugestaltung der Neuen Mitte Wilhelmsburgs zur Verfügung, das Schlüsselprojekt und größte Neubauvorhaben der igs 2013 und IBA Hamburg im Herzen des Quartiers.

Dazu Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk: „Mit diesen zusätzlichen Mitteln wollen wir sicherstellen, dass sich die Elbinseln nachhaltig, langfristig und ganzheitlich entwickeln - und nicht nur einzelne, isolierte Leuchtturm-Projekte im Mittelpunkt stehen. Nur wenn es gelingt, die vielerorts im Umbruch befindliche Stadt-Landschaft über intelligente Sozial-, Bau- und Grünprojekte grundlegend zu verändern können sich die Elbinseln auch nach 2013 aus eigener Kraft weiterentwickeln.“

vergrößern Aktuelle Projekte der igs 2013 (Bild: igs internationale gartenschau hamburg 2013 gmbh) Herausragende Projekte der igs 2013: Wilhelmsburg als Aktivlandschaft

Das Engagement der igs 2013 für die Elbinsel geht weit über die Gestaltung von achtzig fantasievollen Gärten um die Welt hinaus. Mit ihrem innovativen Sport- und Bewegungskonzept verwandelt sie einen ganzen Stadtteil in eine Spiel- und Sportlandschaft für bewegungshungrige Hamburgerinnen und Hamburger. Die geplanten Bewegungsangebote reichen vom 28 Kilometer langen Freizeitrundweg  über einen Rundkurs aus Kanälen, Wettern und Teichen für Kanuten und Kajakfahrer bis zur 16 Meter hohen Kletterhalle im  östlichen Teil des Parks.

„Herzstück der Aktivlandschaft aber sind die geplanten Hallen am Haupteingang der igs 2013“, erläutert igs 2013-Geschäftsführer Heiner Baumgarten. Während der Ausstellungsmonate von April bis Oktober 2013 präsentiert die Grüne Branche darin ihre Blumen- und Pflanzenpracht. Nach der Gartenschau Ende 2013 sollen die 7.000 Quadratmeter großen Hallen zu einem multifunktionalen, Sport- und Fitnesskomplex mit Hotel umgebaut werden. „Die Lage im Park macht die Aktivlandschaft zu einem einzigartigen Sport- und Wellnessparadies für ganz Hamburg“, erklärt Heiner Baumgarten. „In- und Outdoor-Aktivitäten werden optimal miteinander verzahnt. Ob Laufen, Klettern, Paddeln oder Meditieren: Die Vielzahl der Möglichkeiten entspricht der Vielzahl der Wünsche einer modernen, gesundheitsbewussten und vielfältigen Stadtgesellschaft.“ Anfang Mai startet das EU-weite Investorenverfahren, Anfang 2010 soll die Finanzierung stehen.

Ein neues Highlight der Hamburger Gastroszene: Das Gartenrestaurant „Zum Wasserwerk“

Es ist ein Ausflugsziel und Ausstellungsstück in einem: An der Rathauswettern am westlichen Rand des Parks entsteht ein zentraler Gastronomiestandort der internationalen gartenschau hamburg, das Gartenrestaurant „Zum Wasserwerk“. Im Jahre 1911 im Industriedesign der Gründerzeit erbaut, pumpte das Wasserwerk bis zu seiner Stilllegung im Jahr 2008 rund vier Millionen Liter Trinkwasser täglich in die Hamburger Haushalte. Ab Frühjahr 2009 wird die igs 2013 das denkmalgeschützte Haus mit Mitteln der Freien und Hansestadt von Grund auf sanieren und für den Betrieb eines Garten- und Terrassenrestaurants herrichten. Das Nutzungskonzept „In 80 Küchen um die Welt“ sieht kulinarische Reisen rund um den Globus und einen bunten Mix aus internationaler Kunst und Kultur vor. Direkt am Rundweg und  der Kanuroute durch das Gartenschaugelände gelegen, wird das Gartenrestaurant zum Schaufenster internationaler Kochkultur und zu einem neuen Highlight der Hamburger Gastroszene. Ein Betreiber auch für die Zeit vor und über 2013 hinaus wird zurzeit gesucht.

Mit der Barkasse zur Gartenschau

Eine besondere Attraktion stellt die für 2013 geplante Wiederaufnahme der alten Fährlinie Hamburg- Harburg durch den Reiherstieg dar. Die nicht nur für den Tourismus, sondern auch für die Hamburger Bevölkerung attraktive Fährverbindung soll in 40 Minuten von den Hamburger Landungsbrücken über den Wilhelmsburger Fährstieg, den Ponton der Gartenschau am „Reiherstiegknie“ bis zum Harburger Binnenhafen führen. Von  dem Anleger am Reiherstiegknie geht eine rund einen Kilometer lange Promenade am Wasser bis zum Westeingang der igs 2013. Zusammen mit der neuen Barkassenlinie zum Wilhelmsburger Rathaus führen ab 2013 damit nicht nur zwei neue und attraktive Wasserverbindungen von der Hamburger City zu den Inseln Wilhelmsburg und Veddel, sondern eine dauerhafte Verbindung in den Hamburger Süden.

Ein Park blüht auf

Die bislang größte Baumaßnahme der igs 2013 findet zurzeit im westlichen Teil des Parkgeländes statt: Der Bau des Westeingangs mit angrenzender „Welt der Religionen“ wird vorbereitet. Bereits im Winter 2008 / 2009 wurden die in diesem Parkteil liegenden Gewässer – der Rathausteich, die Groß Sander und Kornweidenwettern – entschlammt, im März und April 2009 wurden Boden und Bäume umfassend saniert und gepflegt. Zurzeit wird der Bereich auf Bombenblindgänger oder andere Relikte aus dem II. Weltkrieg untersucht. Noch in diesem Jahr wird die  alte schmale Holzbrücke über die Groß Sander Wettern durch eine moderne beleuchtete Brücke aus Stahl und Beton, die den Erfordernissen der igs 2013 entspricht, ersetzt. Das Gelände muss bis zum Herbst 2009 durch Bauzäune gesichert werden, um danach allen Anwohnern und Besuchern in wesentlichen Teilen wieder als Park und Erholungsgebiet zur Verfügung zu stehen.

Botschafter für einen grünen Stadtteil

Auf der Jahreskonferenz der igs 2013 werden fünfzehn Persönlichkeiten als Botschafter der internationalen gartenschau hamburg vorgestellt. Sie wollen sich mit ihrem Namen und ihren Kontakten für die Ideen und Vorhaben der igs 2013 einsetzen. „Ziel ist es, die Ideen der grünen Metropole Hamburg und der igs 2013 in möglichst viele und unterschiedliche gesellschaftliche Kreise zu tragen, um von vielen Menschen unterstützt zu werden“, erklärte Heiner Baumgarten, Geschäftsführer der igs 2013. „Der Kreis der Botschafter ist daher so bunt wie die Gartenschau selbst: Zu ihnen gehören Sportler und Regisseure, Bischöfe und Klimaforscher, Unternehmer und Intendanten, um nur einige Professionen zu nennen. Ihre Bereitschaft, sich für die Ziele der igs 2013 einzusetzen, setzt hamburgweit ein Zeichen: für eine Gartenschau als Motor und Forum für eine Stadtentwicklung, die den Ansprüchen an eine internationale Stadtgesellschaft gerecht wird“

Neue Mitte Wilhelmsburg: Ein Stadtkern wird erschlossen

Das größte Stadtentwicklungsprojekt des Sprungs über die Elbe findet in der Mitte Wilhelmsburgs statt. Ein neues Zentrum für die Elbinsel eng verzahnt mit dem neuen Park und einem prägnanten Eingang für Hamburgs achte Gartenschau, experimentelle Bauten am Wasser und attraktives Wohnen im Park: Das ist die Vision von igs 2013 und IBA Hamburg für die Neue Mitte Wilhelmsburg. Eine landschaftsplanerische und städtebauliche Herausforderung: „Noch wird das rund 40 Hektar große Areal von Bahn- und Autotrassen zerschnitten und eher notdürftig von wenig in die Stadtlandschaft eingebundenen Brücken und Bauten zusammengehalten“, so igs 2013 Geschäftsführer Heiner Baumgarten. „Bis 2013 aber wird hier ein neues  Stadtzentrum entstehen mit einem hundert Hektar großen Park, attraktiven Wohn- und Arbeitsstätten, einem schiffbaren Kanal vom Hamburger Rathaus zum Rathaus Wilhelmsburg und einer einzigartigen Sport- und Spiellandschaft am Haupteingang der igs 2013.“ Das Infrastrukturpaket wird die Kosten für die Straßenertüchtigung, für Lärmschutzmaßnahmen, die Erschließung der Bauflächen, Gewässerbau und Vorplätze  tragen. Für Bauprojekte wie den Hotel-, Sport- und Fitnesskomplex oder den geplanten igs 2013-Verwaltungsneubau im Park werden private Investoren gesucht. Das vierstöckige Verwaltungs- und Ausstellungsgebäude der igs 2013 ist der erste Neubau in der Neuen Mitte Wilhelmsburg, der bis 2010 fertig gestellt werden soll: Als Energie sparendes und wandelbares „Hybridgebäude“ nutzt das Haus erneuerbare Energie im Energieverbund Neue Mitte Wilhelmsburg und  wird durch seine moderne Architektur ein Signal setzen. Nach Beendigung der Gartenschau soll das Gebäude als privater Wohn- und Büroraum weiter genutzt werden.  Als Initialzündung soll es weitere Investoren für die Neue Wilhelmsburger Mitte gewinnen.“

Stadt- und Umweltsenatorin Anja Hajduk: „Das Bauvorhaben ‚Neue Mitte Wilhelmsburg´zeigt vorbildlich, wie fruchtbar igs 2013 und IBA Hamburg zusammenwirken. Landschaftsplanung ist umweltgerechte Stadtentwicklung - Stadtentwicklung ist Bauen in der Balance. Beide Disziplinen zielen auf den Einklang von Stadt und Natur, Wirtschaft und Nachhaltigkeit, Tradition und Innovation – und den Ausgleich zwischen den Kulturen, den Interessen und unterschiedlichen Lebenslagen einer internationalen Stadt“.

 

Wettbewerbe im Bereich Städtebau und Landschaftsplanung  der igs 2013, teilweise in Kooperation mit der IBA Hamburg 

Gestaltung des Parkgeländes 2005: Europaweiter landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb zur Gestaltung des 100 Hektar großen Parkgeländes im Stadtteil Hamburg-Wilhelmsburg. Preisträger: RMP Landschaftsarchitekten, Bonn, Stephan Lenzen. 

Gestaltung der Neuen Mitte Wilhelmsburg 2008: Europaweiter  stadt- und landschaftsplanerischer Wettbewerb zur Erarbeitung eines Masterplans für die Gestaltung des 40 Hektar großen Areals zwischen S-Bahnhof Wilhelmsburg, Bürgerhaus Wilhelmsburg und Teilen des nördlichen Parkgeländes. Preisträger: Der niederländisch-luxemburgische Architekt Jo Coenen und das französisch-deutsche Landschaftsplanerbüro agence ter (in Kooperation mit der IBA Hamburg). 

Gestaltung des S-Bahnhofs Wilhelmsburg 2008: Gutachterverfahren zur Gestaltung des S-Bahnhofs Wilhelmsburg und der Brücke über die Verkehrstrassen zum Haupteingang der igs 2013. Preisträger: Architektenbüro Gössler Kreienbaum (in Kooperation mit der IBA Hamburg) 

Gestaltung der Neuen Hamburger Terrassen 2009: Europaweiter Landschafts- und Architektenwettbewerb zur Gestaltung von 80 Wohneinheiten am westlichen Parkgelände. Preisträger: LAN Architecture* und BASE Landschaftsarchitekten, Paris, Frankreich (in Kooperation mit der IBA Hamburg) 

Gestaltung des Reiherstiegparks 2009 - Peter-Joseph-Lenné-Preis des Landes Berlin: Internationaler Ideenwettbewerb für junge Landschaftsarchitekten zur Gestaltung eines Parks am Reiherstiegknie.

  

Schlüssel- und Großbauprojekte der igs 2013

Hotel- , Sport- und Fitnesskomplex

Bau der 7.000 Quadratmeter großen Blumenschauhallen am Haupteingang der igs 2013 und anschließender Umbau in einen  Sport- und Fitnesskomplex mit Hotel. Start des Investorenverfahrens: Mai 2009 

Das Gartenrestaurant „Zum Wasserwerk“

Grundsanierung und Ausbau des Alten Wasserwerks am westlichen Rand des Parks zu einem Garten- und Terrassenrestaurant an der Rathauswettern. Beginn der Sanierungsarbeiten: Frühjahr 2009. Start der Betreibersuche: Januar 2009 

Neubau des igs 2013 Verwaltungsgebäudes im nordöstlichen Teil des Parks

Bau eines Energie sparenden Hybridgebäudes als Verwaltungs- und Ausstellungsgebäude der igs 2013. Start des Investorenverfahrens: Frühjahr 2009

 

 

Botschafter der igs 2013

Gert Behlmer, Staatsrat a.D. und Vorstandsmitglied Stiftung Maritim

Gerhard Fuchs, Staatsrat a.D. und Kurator Stiftung lebendige Stadt

Michael Grau, Geschäftsführer Mankiewicz Gebr. & Co.

Willi Hoppenstedt, Vorstandsmitglied SAGA-GWG

Maria Jepsen, Bischöfin

Prof. Dr. Mojib Latif, Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel

Zarko Plevnik, Konsul der Republik Kroatien und Doyen des Konsularischen Corps  

Hourvash Pourkian, Vorstandsvorsitzende Kulturbrücke Hamburg

Prof. Dr. Hermann Rauhe, Präsident a.D. der Hochschule für Musik 

Christian Seeler, Geschäftsführer des Ohnsorg-Theaters GmbH

Hans-Peter Strenge, Staatsrat a.D. und Präsident der Synode der Nordelbischen evangelisch-lutherischen Landeskirche

Dr. Werner Thissen, Erzbischof  

Julia von Dohnanyi, Crossover e.V.

Dr. Ömer Yilmaz, Religionsattaché der Republik Türkei

Dror Zahavi, Regisseur