26. Mai 2016 Ausstellungseröffnung "Manet Sehen. Der Blick der Moderne"

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Rede des Ersten Bürgermeisters Olaf Scholz.

Ausstellungseröffnung "Manet Sehen. Der Blick der Moderne"

Sehr geehrter Herr Professor Gaßner,
sehr geehrte Vertreter des Konsularischen Korps,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

nun sind sie also alle hier – die großen und ganz großen Berühmtheiten. Sie gruppieren sich um die ebenfalls weltberühmte „Nana“, die aus Paris stammend seit 1924 ihr Zuhause in Hamburg hat. „Der Bettler mit dem Duffle Coat“ kam unter größten Sicherheitsvorkehrungen aus Chicago; wie auch „Die Pariserin“, die aus Stockholm angereist ist. „Tama, der japanische Hund“ hängt sonst in der National Gallery von Washington DC. „Mademoiselle Isabelle“ aus Kopenhagen ist da, ebenso wie „Der kleine Lange“, den uns die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe geliehen hat.

Die Hamburger Kunsthalle präsentiert Édouard Manet, einen der bedeutendsten Künstlers Frankreichs. Acht Bilder wurden allein von französischen Leihgebern zur Verfügung gestellt, was mich als Bevollmächtigten für die deutsch-französischen kulturellen Angelegenheiten besonders freut. Das Musée d’Orsay, das Museum Petit Palais aus Paris und das Musée des Beaux Arts aus Lyon zeigen damit ihre große Wertschätzung für die Hamburger Kunsthalle. Zu den französischen Gästen der Nana gehören so bedeutende Werke wie „Der Balkon“, die „Lola de Valence“ und auch die bekannte „Bierkellnerin“.

Die geistige Heimat Manets war das Louvre. 

Das Louvre möchte ich, gerade auch weil Henri Loyrette, der Ehrendirektor des Musée du Louvre, verhindert ist, ausdrücklich erwähnen. Manet war Dauerbesucher im Louvre – er traf dort andere Künstler, spätere Schüler und Bewunderer. Auf der Suche nach neuen Lösungen kopierte er die alten Maler, ging über sie hinaus und entwickelte den eigenen realistisch-impressionistischen Stil. 

Pierre Bourdieu, den wir als klugen Analytiker der „feinen Unterschiede“ kennen, hat Manets Werk in mehreren Vorlesungen am Collège de France besprochen. Der Soziologe bezeichnet die große Leistung Manets als eine „symbolische Revolution“ (Zitat): „Ganz wie eine religiöse Revolution wälzt die symbolische Revolution die kognitiven und manchmal die sozialen Strukturen um.“ Weil die symbolische Revolution die Veränderung der Wahrnehmung betrifft, sei es enorm schwierig, sie zu erkennen. Denn, so Bourdieu, sie verändert das ganze Universum des wahrnehmenden Subjekts. Eine vollendete symbolische Revolution sei eine, deren Ergebnisse sich als evident aufzwingen. Sie hat dann etwas geschaffen, das sich von selbst versteht, das als „taken for granted“ genommen wird.

Viele der epochalen Veränderungen, die Manet in seinem Werk „voraus-gemalt“ hat, sind heute weitgehend normal. Manets Bilder sehen und mit ihnen sehen, ist, wie der Ausstellungstitel sagt, „Der Blick der Moderne“.

Das Konzept, das wir dem Kurator Prof. Dr. Hubertus Gaßner verdanken, ist ein perfekter Ausschnitt. Er erlaubt es, die Wirkungen der symbolischen Revolution zu dechiffrieren. Diese hervorragende Ausstellung zeigt, wie Edouard Manet die Malerei auf den Kurs der Moderne gebracht hat.

Das Paris der 1860er und 1870er Jahre war höchst gespalten im Urteil über Manet. Die Kunstszene schätzte seine kompromisslose Art des Bruchs mit den Traditionen. Ihn umgab ein starkes Netzwerk aus befreundeten Malern, Galeristen und Bohemiens, sein ausgeprägtes soziales Kapital, wie Bourdieu es nennt.

Spätestens als er die Nana in einem Schaufenster ausstellte, das Bild einer jungen Frau, die halbbekleidet in ihrem Ankleidezimmer steht und sich vor einem Spiegel schminkt, kannte man ihn. Wieder und wieder wurden seine Bilder zum Skandal. Kunstkritiker verfassten Schimpftiraden, die Pariser verhöhnten ihn, machten Witze über seine Bilder. Kritisiert wurde die flächige Malweise, die fehlende Perspektive, die Bilder erschienen in den damaligen Sehgewohnheiten wie unfertige Skizzen. Émile Zola schrieb über die Gespaltenheit zwischen den Intellektuellen und der Mehrheit der Zeitgenossen, es gebe zwar die Horde der Straßenjungen, die diesen Mann steinigen wollten, weil er den Tempel des Schönen in verletzender Weise entweiht habe, aber er sei sich sicher, das Schicksal habe für Werke wie „Olympia“ und „Das Frühstück im Grünen“ bereits einen Platz im Louvre reserviert.

Manets Bilder zeigten die Realität in einer – für damalige Verhältnisse – frappierenden Selbstverständlichkeit. Manet, so Bourdieu, malt die Wahrheit nackt und voraussetzungslos, befreit von den Malern der akademischen Schule. Zitat: „Man kann sagen, dem vulgären Blick des Publikums stellt Manet den rein ästhetischen Blick des Ateliers gegenüber“.

Manet zeigt Szenen des Alltags und rahmte sie als Kunstwerk. Der Bettler, der Trinker, die Bierkellnerin oder die Prostituierte – seine Bilder präsentieren die gesellschaftlich Ausgestoßenen in einer Selbstverständlichkeit, die als Entweihung erlebt wurde. Michael Lüthy spricht von einer geradezu revolutionären Auffassung, von dem was bildwürdig ist – einem „motivischen Egalitarismus“, der Anhängern hierarchischer Ordnungen gefährlich demokratisch erscheinen musste.

In der Zeit, in der Frankreich den Grundsatz von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit in die Verfassung schreibt, malt Manet Bilder, die individuelle Persönlichkeiten aus einer Perspektive der Egalität und der humanistischen Menschenfreundlichkeit zeigen. Das nennen wir heute ein revolutionäres europäisches Statement.

Manets Themen und sein Stil waren ein Tabubruch. Aber der Tabubruch war kein Gestus, es ging ihm nicht darum, sich als Protestierender den Bürgerlichen oder den Etablierten entgegen zu setzen, sondern darum, den gesellschaftlichen Konsens zu verändern. Manet war ein ambitionierter Künstler, er wollte öffentliche Anerkennung. Er hat immer wieder daran gearbeitet, seine Bilder im Salon de Paris zu platzieren – dem damaligen Zentrum der Pariser Kunst. Deshalb hat er den Salon, wie Matthias Krüger es [im Katalog] so treffend beschreibt, trotz aller Rückschläge immer wieder „bespielt“. Der Salon de Paris war für Manet der „wahre Kampfplatz“. Es galt, wie Bourdieu es ausdrückt, „im Salon an die Öffentlichkeit zu treten oder zu sterben“.

150 Jahre später ist dieser Kampf zu seinen Gunsten entschieden: Manet gehört zu den Größten. Nicht nur den Größten aus Paris, sondern auch den Größten aus Frankreich und den Größten der Welt.

65 Originale zeigt die Sonderausstellung „Manet Sehen. Der Blick der Moderne“. 35 international renommierte Museen und Institutionen aus 31 Städten unterstützen diese erste große Manet-Ausstellung in Hamburg.

Eine solche Ausstellung im Weltklasseformat ist nicht ohne Unterstützung von Sponsoren möglich. Ich danke dem Hauptsponsor, der Hubertus Wald Stiftung, hier vertreten durch den Kuratoriumsvorsitzenden Dr. Günter Hess und den Vorstandsvorsitzenden Dr. Volkmer Herms.

Mein herzlicher Dank geht zudem an die Freunde der Kunsthalle. Sie wissen, die Freunde der Kunsthalle sind viele sehr enge Freunde, ich stellvertretend für alle dem Vize-Vorsitzenden Wilfried Weber.

Bis September sind hier in der Kunsthalle viele bedeutende Werke von Manet zu sehen. Sie stammen aus London, Paris, Sao Paulo, München, Oslo und Essen, Bonn und Berlin, Winterthur und Hongkong, aber auch aus Chicago, Washington, Toledo und Zürich. Die meisten kamen mit dem Flugzeug. Überhaupt hat das Flugzeug eine tragende Rolle, denn auch die Airbus Group hat die Ausstellung ermöglicht. Der Standortleiter Dr. Georg Mecke hat sehr erfolgreich als Kunst-Vermittler der Luftfahrtindustrie gearbeitet. Auch Ihnen gilt mein Dank.

Für Hamburg ist diese Ausstellung ein herausragendes und sehr erfreuliches Ereignis. „Manet Sehen. Der Blick der Moderne“ ist eine wichtige und kunsthistorisch bedeutende Ausstellung. Sie ist auch das Abschiedsgeschenk von Professor Hubertus Gaßner, der die Kunsthalle mehr als zehn Jahre geleitet hat.

Sehr geehrter Herr Gaßner, die Hamburger Kunsthalle ist eines der größten und erfolgreichsten deutschen Kunstmuseen. Mit dieser Ausstellung haben Sie das Potential, das unter Ihrer Leitung aufgebaut wurde, noch einmal eindrucksvoll präsentiert. Hamburg verdankt es Ihrer hohen Reputation, dass so viele renommierte Leihgeber bereit waren, ihre Schätze nach Hamburg reisen zu lassen.

Sie haben den Hamburgern und der internationalen Kunstwelt gezeigt, was es heißt, ein Museum zu führen, das der Kunst in einer modernen und freiheitlichen Gesellschaft Relevanz verleiht.

Ich bin mir sicher: Hier in Hamburg wird Manet alle begeistern. Diese Ausstellung wird im Gedächtnis bleiben.

Vielen Dank!
Sehr geehrter Herr Professor Gaßner,
sehr geehrte Vertreter des Konsularischen Korps,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

nun sind sie also alle hier – die großen und ganz großen Berühmtheiten. Sie gruppieren sich um die ebenfalls weltberühmte „Nana“, die aus Paris stammend seit 1924 ihr Zuhause in Hamburg hat. „Der Bettler mit dem Duffle Coat“ kam unter größten Sicherheitsvorkehrungen aus Chicago; wie auch „Die Pariserin“, die aus Stockholm angereist ist. „Tama, der japanische Hund“ hängt sonst in der National Gallery von Washington DC. „Mademoiselle Isabelle“ aus Kopenhagen ist da, ebenso wie „Der kleine Lange“, den uns die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe geliehen hat.

Die Hamburger Kunsthalle präsentiert Édouard Manet, einen der bedeutendsten Künstlers Frankreichs. Acht Bilder wurden allein von französischen Leihgebern zur Verfügung gestellt, was mich als Bevollmächtigten für die deutsch-französischen kulturellen Angelegenheiten besonders freut. Das Musée d’Orsay, das Museum Petit Palais aus Paris und das Musée des Beaux Arts aus Lyon zeigen damit ihre große Wertschätzung für die Hamburger Kunsthalle. Zu den französischen Gästen der Nana gehören so bedeutende Werke wie „Der Balkon“, die „Lola de Valence“ und auch die bekannte „Bierkellnerin“.

Die geistige Heimat Manets war das Louvre.

Das Louvre möchte ich, gerade auch weil Henri Loyrette, der Ehrendirektor des Musée du Louvre, verhindert ist, ausdrücklich erwähnen. Manet war Dauerbesucher im Louvre – er traf dort andere Künstler, spätere Schüler und Bewunderer. Auf der Suche nach neuen Lösungen kopierte er die alten Maler, ging über sie hinaus und entwickelte den eigenen realistisch-impressionistischen Stil.

Pierre Bourdieu, den wir als klugen Analytiker der „feinen Unterschiede“ kennen, hat Manets Werk in mehreren Vorlesungen am Collège de France besprochen. Der Soziologe bezeichnet die große Leistung Manets als eine „symbolische Revolution“ (Zitat): „Ganz wie eine religiöse Revolution wälzt die symbolische Revolution die kognitiven und manchmal die sozialen Strukturen um.“ Weil die symbolische Revolution die Veränderung der Wahrnehmung betrifft, sei es enorm schwierig, sie zu erkennen. Denn, so Bourdieu, sie verändert das ganze Universum des wahrnehmenden Subjekts. Eine vollendete symbolische Revolution sei eine, deren Ergebnisse sich als evident aufzwingen. Sie hat dann etwas geschaffen, das sich von selbst versteht, das als „taken for granted“ genommen wird.

Viele der epochalen Veränderungen, die Manet in seinem Werk „voraus-gemalt“ hat, sind heute weitgehend normal. Manets Bilder sehen und mit ihnen sehen, ist, wie der Ausstellungstitel sagt, „Der Blick der Moderne“.

Das Konzept, das wir dem Kurator Prof. Dr. Hubertus Gaßner verdanken, ist ein perfekter Ausschnitt. Er erlaubt es, die Wirkungen der symbolischen Revolution zu dechiffrieren. Diese hervorragende Ausstellung zeigt, wie Edouard Manet die Malerei auf den Kurs der Moderne gebracht hat.

Das Paris der 1860er und 1870er Jahre war höchst gespalten im Urteil über Manet. Die Kunstszene schätzte seine kompromisslose Art des Bruchs mit den Traditionen. Ihn umgab ein starkes Netzwerk aus befreundeten Malern, Galeristen und Bohemiens, sein ausgeprägtes soziales Kapital, wie Bourdieu es nennt.

Spätestens als er die Nana in einem Schaufenster ausstellte, das Bild einer jungen Frau, die halbbekleidet in ihrem Ankleidezimmer steht und sich vor einem Spiegel schminkt, kannte man ihn. Wieder und wieder wurden seine Bilder zum Skandal. Kunstkritiker verfassten Schimpftiraden, die Pariser verhöhnten ihn, machten Witze über seine Bilder. Kritisiert wurde die flächige Malweise, die fehlende Perspektive, die Bilder erschienen in den damaligen Sehgewohnheiten wie unfertige Skizzen. Émile Zola schrieb über die Gespaltenheit zwischen den Intellektuellen und der Mehrheit der Zeitgenossen, es gebe zwar die Horde der Straßenjungen, die diesen Mann steinigen wollten, weil er den Tempel des Schönen in verletzender Weise entweiht habe, aber er sei sich sicher, das Schicksal habe für Werke wie „Olympia“ und „Das Frühstück im Grünen“ bereits einen Platz im Louvre reserviert.

Manets Bilder zeigten die Realität in einer – für damalige Verhältnisse – frappierenden Selbstverständlichkeit. Manet, so Bourdieu, malt die Wahrheit nackt und voraussetzungslos, befreit von den Malern der akademischen Schule. Zitat: „Man kann sagen, dem vulgären Blick des Publikums stellt Manet den rein ästhetischen Blick des Ateliers gegenüber“.

Manet zeigt Szenen des Alltags und rahmte sie als Kunstwerk. Der Bettler, der Trinker, die Bierkellnerin oder die Prostituierte – seine Bilder präsentieren die gesellschaftlich Ausgestoßenen in einer Selbstverständlichkeit, die als Entweihung erlebt wurde. Michael Lüthy spricht von einer geradezu revolutionären Auffassung, von dem was bildwürdig ist – einem „motivischen Egalitarismus“, der Anhängern hierarchischer Ordnungen gefährlich demokratisch erscheinen musste.

In der Zeit, in der Frankreich den Grundsatz von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit in die Verfassung schreibt, malt Manet Bilder, die individuelle Persönlichkeiten aus einer Perspektive der Egalität und der humanistischen Menschenfreundlichkeit zeigen. Das nennen wir heute ein revolutionäres europäisches Statement.

Manets Themen und sein Stil waren ein Tabubruch. Aber der Tabubruch war kein Gestus, es ging ihm nicht darum, sich als Protestierender den Bürgerlichen oder den Etablierten entgegen zu setzen, sondern darum, den gesellschaftlichen Konsens zu verändern. Manet war ein ambitionierter Künstler, er wollte öffentliche Anerkennung. Er hat immer wieder daran gearbeitet, seine Bilder im Salon de Paris zu platzieren – dem damaligen Zentrum der Pariser Kunst. Deshalb hat er den Salon, wie Matthias Krüger es [im Katalog] so treffend beschreibt, trotz aller Rückschläge immer wieder „bespielt“. Der Salon de Paris war für Manet der „wahre Kampfplatz“. Es galt, wie Bourdieu es ausdrückt, „im Salon an die Öffentlichkeit zu treten oder zu sterben“.

150 Jahre später ist dieser Kampf zu seinen Gunsten entschieden: Manet gehört zu den Größten. Nicht nur den Größten aus Paris, sondern auch den Größten aus Frankreich und den Größten der Welt.

65 Originale zeigt die Sonderausstellung „Manet Sehen. Der Blick der Moderne“. 35 international renommierte Museen und Institutionen aus 31 Städten unterstützen diese erste große Manet-Ausstellung in Hamburg.

Eine solche Ausstellung im Weltklasseformat ist nicht ohne Unterstützung von Sponsoren möglich. Ich danke dem Hauptsponsor, der Hubertus Wald Stiftung, hier vertreten durch den Kuratoriumsvorsitzenden Dr. Günter Hess und den Vorstandsvorsitzenden Dr. Volkmer Herms.

Mein herzlicher Dank geht zudem an die Freunde der Kunsthalle. Sie wissen, die Freunde der Kunsthalle sind viele sehr enge Freunde, ich stellvertretend für alle dem Vize-Vorsitzenden Wilfried Weber.

Bis September sind hier in der Kunsthalle viele bedeutende Werke von Manet zu sehen. Sie stammen aus London, Paris, Sao Paulo, München, Oslo und Essen, Bonn und Berlin, Winterthur und Hongkong, aber auch aus Chicago, Washington, Toledo und Zürich. Die meisten kamen mit dem Flugzeug. Überhaupt hat das Flugzeug eine tragende Rolle, denn auch die Airbus Group hat die Ausstellung ermöglicht. Der Standortleiter Dr. Georg Mecke hat sehr erfolgreich als Kunst-Vermittler der Luftfahrtindustrie gearbeitet. Auch Ihnen gilt mein Dank.

Für Hamburg ist diese Ausstellung ein herausragendes und sehr erfreuliches Ereignis. „Manet Sehen. Der Blick der Moderne“ ist eine wichtige und kunsthistorisch bedeutende Ausstellung. Sie ist auch das Abschiedsgeschenk von Professor Hubertus Gaßner, der die Kunsthalle mehr als zehn Jahre geleitet hat.

Sehr geehrter Herr Gaßner, die Hamburger Kunsthalle ist eines der größten und erfolgreichsten deutschen Kunstmuseen. Mit dieser Ausstellung haben Sie das Potential, das unter Ihrer Leitung aufgebaut wurde, noch einmal eindrucksvoll präsentiert. Hamburg verdankt es Ihrer hohen Reputation, dass so viele renommierte Leihgeber bereit waren, ihre Schätze nach Hamburg reisen zu lassen.

Sie haben den Hamburgern und der internationalen Kunstwelt gezeigt, was es heißt, ein Museum zu führen, das der Kunst in einer modernen und freiheitlichen Gesellschaft Relevanz verleiht.

Ich bin mir sicher: Hier in Hamburg wird Manet alle begeistern. Diese Ausstellung wird im Gedächtnis bleiben.

Vielen Dank!

Danke für Ihr Interesse!

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