6. Oktober 2016 Senatsfrühstück für das schwedische Königspaar

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Rede des Ersten Bürgermeisters, Olaf Scholz.

Senatsfrühstück für das schwedische Königspaar

Your Majesties,
Excellencies,
Ladies and Gentlemen,

Willkommen in unserem Rathaus. Es ist mir eine große Freude, Sie im Namen des Hamburger Senats begrüßen zu können.

Es ist übrigens – das wird Sie überraschen – auch das Rathaus von „Schwedens südlichster Stadt“. Wie kann das angehen bei 1565 schwedischen Einwohnern Hamburgs? Des Rätsels Lösung steht im Magazin der Schwedischen Handelskammer. Diese hat uns Anfang dieses Jahres den Ehrentitel „Schwedens südlichste Stadt“ verliehen, denn, ich zitiere: „Wohl in keiner anderen Stadt in Deutschland lässt es sich so schwedisch leben“.

Das ist ein tolles Kompliment für unsere Weltoffenheit. Ich freue mich sehr, dass Sie heute bei uns zu Gast sind. Ihr Besuch bedeutet für uns eine große Ehre.

Hamburg und Schweden sind sich nicht nur geographisch nah. Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Universitäten unterhalten intensive Beziehungen, Studenten aus Hamburg studieren in Schweden und umgekehrt. Viele schwedische Unternehmen starten von Hamburg aus ihr Deutschlandgeschäft – zum Beispiel auch vom nah gelegenen Jungfernstieg aus.

Auch in Bildungsfragen suchen wir gemeinsam nach Wegen. Hamburg und Schweden entwickeln vorbildliche Konzepte, damit alle jungen Männer und Frauen Schulabschlüsse machen und danach einen guten Einstieg in den Beruf finden – eine wichtige Aufgabe angesichts der hohen Jugendarbeitslosigkeit in manchen Ländern Europas. Auch in der Stadtentwicklung und bei nachhaltiger Mobilität gibt es viele Gemeinsamkeiten, von denen wir heute morgen schon einige ausgelotet haben.

Hamburg und Schweden ergründen sogar gemeinsam, was die Welt im Innersten zusammenhält. Am neuen europäischen Röntgenlaser European XFEL in Hamburg ist Schweden genauso beteiligt wie an der kürzlich eingeweihten Erweiterung von PETRA III, der weltweit brillantesten Röntgenstrahlungsquelle auf unserem Forschungscampus in Bahrenfeld. Mithilfe dieser Großforschungsanlagen können wir zum Beispiel die atomare Ebene von Zellen bald noch besser verstehen.

Aber das ist dann doch eher etwas für Spezialisten, ganz im Gegensatz zu der Musik, die ab dem 11. Januar 2017 in unserer Elbphilharmonie zu hören sein wird. Wir freuen uns darauf, wenn wir unsere schwedischen Freunde nächstes Jahr im südlichsten Konzerthaus des Nordens begrüßen dürfen.

Vielen Dank. 

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