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Schleswig-Holstein und Hamburg unterstützen Hochtemperatursupraleitung zur Aluminium-Produktion

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Effizienz in der Industrie bedeutet Klimaschutz und CO2-Einsparung. Um diese weiter zu verbessern, haben Schleswig-Holsteins Minister Jan Philipp Albrecht und Hamburgs Energiesenator Jens Kerstan in einem gemeinsamen Letter of Support ihre Unterstützung für einen Antrag der TRIMET Aluminium SE und der Vision Electric Super Conductors GmbH (VESC) auf Förderung bei der EU-Kommission übersendet.

Hochtemperatursupraleitung zur Aluminium-Produktion

Die beiden Unternehmen wollen bei TRIMET in Hamburg demonstrieren, dass eine Hochtemperatursupraleitung eine Technologie der Zukunft ist, mit der elektrische Energie trotz großer Leistung verlustarm transportiert werden kann.

Jens Kerstan, Senator für Umwelt, Klima und Energie der Freien und Hansestadt Hamburg: „Effizienz bedeutet Klimaschutz. Wenn wir in Hamburg zeigen, dass eine Hochtemperatursupraleitung in der Industrieproduktion funktioniert, kann diese Technologie beispielgebend sein. Wir unterstützen daher mit Schleswig-Holstein gemeinsam den Antrag von Trimet bei der EU-Kommission und drücken die Daumen für die nächsten Schritte.“

Jan Philipp Albrecht, Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung in Schleswig-Holstein: „Mit Supraleitungen verbindet sich die Hoffnung, den Netzausbau für die Energiewende mit wesentlich weniger Stromleitungen zu schaffen. Deswegen sind Projekte wie bei TRIMET wichtig, um hier voran zu kommen.“

Bislang sind klassische Metallleiter die erste Wahl für die Elektrolyseöfen in der Aluminiumhütte bei TRIMET. Bei den notwendigen hohen Strömen von bis zu 200.000 Ampere und bei einer Leistung von 70.000 kW kommt es aber trotz großer Leitungsquerschnitte durch den elektrischen Widerstand der Leitungen zu Energieverlusten. Mit der widerstandlosen Übertragung der hohen Ströme können diese Verluste vermieden werden. Für den Betrieb der Supraleitungen muss zwar der energetische Aufwand für die Kühlung der Supraleiter angerechnet werden, die Betriebsverluste der Kälteanlagen fallen aber deutlich geringer als die der konventionellen Technik aus.

Mit dieser Technologie können Energieverbrauch und Energiekosten insgesamt deutlich gesenkt werden. In diesem Großprojekt für innovative Übertragungstechnik großer Energiemengen sehen die beiden norddeutschen Bundesländer einen wichtigen und bedeutenden Demonstrator für die Entwicklung von Stromleitungen, insbesondere auch für den Anschluss von Offshore Windparks. Sollte es gelingen, in Ergänzung zu der klassischen Höchstspannungstechnologie für die Übertragung von großen Energiemengen die Hochstromtechnologie mittels Supraleiter einzusetzen, würden sich viele heute noch offenen Fragen zum Ausbau der Stromnetze beantworten lassen. Insbesondere der Wegfall der Leistungsbegrenzung durch den fehlenden Leitungswiderstand kann für den europäischen Stromverbund und damit den Ausbau der erneuerbaren Energien zu einer Neubewertung der Ziele und deren Umsetzung führen.

 

Rückfragen der Medien

Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA)
Pressestelle: 040 42840 8006
E-Mail: pressestelle@bukea.hamburg.de
www.hamburg.de/bukea | Twitter: @fhh_umwelt | Instagram: @umweltbehoerde_hh

Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND)
Pressestelle: 0431 988-7044
E-Mail: pressestelle@melund.landsh.de
www.schleswig-holstein.de/melund | Twitter: @melund_sh Instagram: @melund_sh/

 

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