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Schluss mit Ex und Hopp Umweltbehörde unterstützt Gastronomie bei Einführung von Mehrweglösungen

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Die Corona-Pandemie hat den Lieferdiensten und dem ToGo-Essen einen Boom beschert –  verbunden mit einem großen Müllaufkommen aus kurzlebigen Einwegverpackungen. Diese werden mit hohem Energieaufwand produziert und schaden der Umwelt. Senator Jens Kerstan hat heute zu einem „Runden Tisch Essen in Mehrweg“ Vertreter:innen der Gastronomie und Verbände eingeladen und ein Konzept vorgestellt, mit dem die Hamburger Gastronomie bei der Einführung von Mehrweglösungen für ToGo-Essen unterstützt werden soll.

Grafische Darstellung des Slogans "Einfach Mehrweg Nachhaltig besser" mit einer stilisierten Essensbox mit Gabel

Umweltbehörde unterstützt Gastronomie bei Einführung von Mehrweglösungen

​​​​​​​Jens Kerstan, Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Berge von Plastikmüll können verhindert werden, wenn im Bereich der Gastronomie Mehrweg die Regel wird. Denn die beste Verpackung ist eine, die immer wieder benutzt wird. Ideal ist der eigene Behälter von zu Hause, an zweiter Stelle steht ein modernes Mehrweg-System, das im nächsten Lokal wieder zurückgegeben werden kann. Damit dies in Hamburg zum Standard wird, bieten wir der Gastronomie weitreichende Unterstützung an und bitten auch die Hamburgerinnen und Hamburger, dabei mitzumachen. Mit Mehrweg sparen wir Unmengen an Plastik und schützen die Umwelt und das Klima.“ 

An dem Runden Tisch nahmen Vertreterinnen und Vertreter u.a. von DehoGa, Konditor- und Bäckerinnung, Handelsverband Nord und Handwerkskammer teil.

Der Hamburger Senat hat sich „Mehr Mehrweg“ als Ziel gesetzt und hat dies bereits erfolgreich bei Coffee-to-go Bechern im Zuge der Kehr.Wieder-Kampagne umgesetzt. Die Initiative wird nun bei den Mehrweglösungen von ToGo-Essen weitergeführt.

Der Bund hat das Thema ebenfalls aufgenommen und in der Novelle des Verpackungsgesetzes eine Mehrweg-Angebotspflicht ab dem Jahr 2023 festgeschrieben. Die Hamburger Gastronomie wird bei der Umsetzung dieser Verpflichtung vom Senat mit einem umfangreichen Infoangebot zu den gesetzlichen Regelungen und Mehrweg-Poolsystemen unterstützt. Geplant ist außerdem, den Unternehmen bei der Einführung der Systeme mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit zu helfen. Alles zu finden unter www.hamburg.de/einfachmehrweg

Am 27. Juni 2022 wird es darüber hinaus eine Veranstaltung in der Handelskammer Hamburg geben, bei der sich Hamburger Gastronom:innen und die Anbieter von Mehrweg-Poolsystemen direkt miteinander vernetzen können.

 

Rückfragen der Medien

Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA)
Pressestelle
Renate Pinzke
Telefon: 040 42840 8006
E-Mail: Renate.Pinzke@bukea.hamburg.de

 

 

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