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Stromnetz Hamburg mit gutem Jahresergebnis Investitionen in ein smartes Stromnetz wichtiger denn je

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Der aktuelle Geschäftsbericht 2021 präsentiert gute Ergebnisse für das städtische Unternehmen Stromnetz Hamburg. Als deutlichen Beitrag zur Unterstützung des kommunalen Haushaltes konnte das Unternehmen einen Gewinn nach Steuern von 52,8 Millionen Euro an die Hamburger Energienetze GmbH, eine Tochter der HGV, abführen.

Investitionen in ein smartes Stromnetz wichtiger denn je

Hervorzuheben sind die hohen Ausgaben von 459,8 Millionen Euro im Jahr 2021, die in den Erhalt und den Ausbau der Netzinfrastruktur und Digitalisierung eines der größten Verteilungsnetze Deutschlands geflossen sind; noch einmal deutlich mehr als im Jahr 2020. Hohe Investitionen werden auch im folgenden Jahr das Geschäft bestimmen, mit dem kontinuierlichen Fokus auf Versorgungssicherheit, Kundenorientierung und Klimaschutz. Gründe hierfür waren einerseits der deutliche Ausbau von EEG- und KWK-Anlagen in Hamburg und der damit notwendigen Anbindung an das Netz. Andererseits wurde erheblich in die Umstrukturierung und Erweiterung des Mittel- und Hochspannungsnetzes sowie in die Kabelsanierungen investiert. Der Anlagenersatz und der Umbau von Umspannwerken der Stromnetz Hamburg waren wichtige Bestandteile der Investitionsstrategie. Gerade vor dem Hintergrund einer fortschreitenden Digitalisierung sowie einer deutlichen Erhöhung des elektrischen Energiebedarfs in den kommenden Jahren, ist ein hohes Maß an wirtschaftlicher und technischer Optimierung aller Betriebsmittel unerlässlich.

Jens Kerstan, Senator  für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Wir haben mit Stromnetz Hamburg einen wichtigen städtischen Partner an der Seite, der uns nicht nur bei der Umsetzung unserer Klimaziele unterstützt, sondern auch umfangreiche Investitionen in den Ausbau der Hamburger Netzinfrastruktur tätigt. Der Krieg in der Ukraine zeigt, wie wichtig Energiesouveränität in Deutschland ist; hierbei spielen die Verteilnetze, wie das der Stromnetz Hamburg, eine entscheidende Rolle. Der politische Auftrag in Deutschland und Hamburg ist klar: Wir brauchen ein Stromverteilnetz, das die Aufnahme, Durchleitung und intelligente Laststeuerung des Stroms so koordiniert, dass eine vollständig klimaneutrale Energieversorgung im Jahr 2040 auf Basis erneuerbarer Energien umgesetzt ist. Ein solches Klima-Netz muss breit und intelligent gedacht werden und die Möglichkeiten der Wärme- und zukünftigen Wasserstoffnetze systemisch mitberücksichtigen. Das gute Jahresergebnis der Stromnetz Hamburg bestätigt uns erneut, wie wichtig die Rekommunalisierung der Netze war, denn dadurch wurden wichtige, klimapolitische Weichenstelllungen für die Zukunft möglich.“

Karin Pfäffle, Geschäftsführerin Stromnetz Hamburg GmbH: „Die aktuellen Zahlen dokumentieren wiederholt ein gutes Geschäftsjahr für 2021. Wir konnten in diesem Jahr einen Gewinn in Höhe von 52,8 Millionen Euro an die Stadt abführen. Die stabile finanzielle Situation unseres Unternehmens bildet die beste Voraussetzung dafür, unsere Ziele für eins der größten städtischen Verteilungsnetze voranzutreiben und geplante Investitionszuwächse umzusetzen. Hier spielt auch unsere gesellschaftliche Verantwortung als wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in der Region eine große Rolle. Zukunftssicherheit, Digitalisierung und nachhaltige Unternehmenskultur kann nur im Miteinander einer heranwachsenden, zukünftigen Generation erreicht werden. So schaffen wir das Stromnetz der Zukunft als Plattform für ein pulsierendes Leben voller Energie in Hamburg.“

Thomas Volk, Geschäftsführer Stromnetz Hamburg GmbH: „Neue Anforderungen an unser Hamburger Stromnetz resultieren aus den geänderten Kundenbedarfen, an der neuen Systemverantwortung von Verteilungsnetzen und der damit verbundenen Realisierung der Energiewende. Untersuchungen zeigen, dass sich Randbedingungen geändert haben und ein erhöhter Zuwachs an elektrischen Energiemengen zu sehen ist. Hier sind im Einzelnen eine steigende Anzahl an Wärmepumpen, E-Fahrzeuge und der daraus resultierenden Ladeinfrastruktur, Landstrom für Kreuzfahrtschiffe und eine zunehmende Zahl Photovoltaikanlagen zu nennen. Aber auch die Bereitstellung von Energie für Wärmenetze, industrielle Produktionsprozesse sowie der Ausbau an Elektrolyseanlagen zur Wasserstoffgewinnung ist eine große Herausforderung. Hier müssen wir als Infrastrukturunternehmen frühzeitig vorsorgend planen, auch mit dem klaren Blick in Richtung bilanzielle Klimaneutralität bis 2025.“

Rückfragen der Medien 
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA)
Pressestelle
Renate Pinzke
Telefon: 040 42840 8006
E-Mail: Renate.Pinzke@bukea.hamburg.de

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